Akelei – Aquilegia-Hybriden

Akelei – Aquilegia-Hybriden

Familie: Hahnenfußgewächse – Ranunculaceae

Herkunft: Die bei uns wildwachsend nur noch selten anzutreffende, daher unter Naturschutz gestellte Waldakelei (Aquilegia vulgaris L.) ist bereits seit dem 15. Jahrhundert eine Gartenpflanze. In neuerer Zeit entstanden durch Kreuzung einiger fremdländischer Arten zahlreiche Sorten mit Farbtönen und Blumenformen, wie sie bei den Akeleien bisher unbekannt waren. Man führt sie heute unter der Bezeichnung Aquilegia-Hybriden.

Blütezeit: Mai bis Juni

Aussehen: Die Akeleien stehen in lockeren Büschen zusammen und werden 50 bis 80 cm hoch. Ihre grundständigen, doppelt-dreizähligen Blätter haben eine bläulichgrüne Färbung. Reich verzweigte Blütenstiele tragen zahlreiche einzeln stehende, blauviolette, rosa oder weiße, auch gelbe und mehrfarbige Blüten.

Kulturansprüche: Der Standort für die Akelei soll sonnig und leicht beschattet, der Boden locker, nährstoff-und humusreich und auch etwas feucht sein. Es sind trockene Plätze in voller Sonne nicht zu empfehlen. Man verwendet Aquilegia-Hybriden in kleineren Gruppen für Staudenrabatten oder als Vor- bzw. Unterpflanzung von Gehölzen.

Die Akelei ist auch als Vasenschmuck geschätzt. Zur Schnittblumengewinnung pflanzt man sie dann jedoch auf gesonderten Beeten an. Die Anzucht erfolgt aus Samen im Frühjahr im Frühbeet, ausgepflanzt wird dann im Herbst auf Freilandbeete. Auf zusagenden Standorten tritt sehr häufig auch Selbstaussaat ein.

Die Aquilegia-Hybriden muss man nach einigen Jahren wieder frisch pflanzen. Bei Staudenrabatten sei bedacht, dass die Pflanzen nach dem Abblühen unansehnlich werden und einziehen. Auch im Naturgarten sollte man für Nachbarschaft wie Fingerhut, Japananemone, Farne und Gräser sorgen, die dann den Platz füllen.

Akelei – Aquilegia-Hybriden
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