Benzin-Rasentrimmer

Zum Leidwesen eines jeden Gartenliebhabers oder Landschaftsgärtners gibt es in jedem Garten Stellen, die für einen Rasenmäher nur schwer zu erreichen sind. Um auch diese Orte von zu hohem Gras oder Unkraut effektiv zu befreien, leistet ein Rasentrimmer gute Dienste.  Erspart er doch das lästige Bücken und von Hand Kürzen oder Entfernen der Störenfriede.

Welcher Benzin-Rasentrimmer im Vergleichstest der Beste ist, oder ob ein Benzin-Rasentrimmer für Sie auch wirklich geeignet ist, können Sie nach diesem sorgfältig erstellten und ausführlichen Testbericht sicher schon wesentlich besser beurteilen.

Was ist ein Benzin-Rasentrimmer?

Bei diesen Gartengeräten handelt es sich um einen, mit Motor betriebenen, Freischneider, oder auch Motorsense genannt, mit dessen Hilfe Sie zu hoch geratene Gräser an schwer zugänglichen Stellen kürzen können. Benzin-Rasentrimmer sind in der Regel mit einem Zwei-oder Viertakt-Benzinmotor ausgestattet. Für einfachere Mäheinsätze sind die Trimmer mit einem Nylonfaden ausgestattet.  Benötigen Sie den Rasentrimmer in schwererem Gelände, kommen auch rotierende Messer zum Einsatz. Bei manchen Benzin-Rasentrimmern ist es möglich, die beiden Schneidwerkzeuge auszutauschen.

Der Benzin-Rasentrimmer besteht aus einem Stiel, der aus Metall ist. Am oberen Ende des Metallrohres befindet sich der Motor. Unter dem Motor ist ein kleiner Tank angebracht. Dieser wird mit herkömmlichem, bleifreien Super Benzin befüllt.

Im mittleren Bereich des Stieles befindet sich der Haltegriff. Dies kann ein einfacher Bügelgriff, mit dessen Hilfe der Trimmer gelenkt wird, sein. Bei schwereren Ausführungen kann es aber auch ein Zweihandgriff mit Steuerfunktion sein. Der Benzinmotor wird mit einem Elektrostarter oder einer Seilstartvorrichtung in Betrieb genommen.

Am unteren Ende des Stieles befindet sich der Schneidkopf. Bei einigen Modellen lässt sich der Mähkopf bis zu neunzig Grad abwinkeln, um dann noch effektiver zu arbeiten.

Ist das Schneidwerkzeug ein Nylonfaden, beträgt die Schnittbreite bis zu 45 Zentimeter. Kommen rotierende Messer zum Einsatz, beträgt die Schnittbreite meist 25 Zentimeter. Der Benzin-Rasentrimmer hat auch ein komfortables Tragegurt-System, da diese Gartengeräte nicht gerade leicht sind.

Sicherheit und Funktion eines Benzin-Rasentrimmers

Wie schon geschildert, wird der Benzin-Rasentrimmer mit Hilfe eines leistungsstarken Motors betrieben. Dieser treibt mit einer Motorwelle,die im Inneren des Stieles liegt, das Schneidwerkzeug an. Bei einer Geschwindigkeit von bis zu 9.500 Umdrehungen werden Gräser und auch kleinere Äste zuverlässig abgeschnitten.

Der Motor kann mit einem Elektrostarter oder einem Seilzugstarter angeworfen werden. Die Steuerung wird über entsprechende Hebel oder Schalter vorgenommen. Um Unfälle zu vermeiden gibt es einen Sicherheits-Schalter, der beim Loslassen den Motor unmittelbar abschaltet. Etliche Modelle haben ein Antivibrationssystem, das die Erschütterungen des Benzinmotors bei Betrieb dämpft und damit die Arbeit erleichtert.

Um Ihre eigene Sicherheit zu gewährleisten, sollten Sie bei Arbeiten mit dem Benzin-Rasentrimmer stets festes Schuhwerk, Handschuhe und eine Schutzbrille tragen. Dies gilt für den Benzin-Rasentrimmer genauso, wie für den Elektro- oder Akku-Rasentrimmer.

Anwendungsbereiche eines Benzin-Rasentrimmers

Um eine gepflegte Rasenfläche zu bekommen, reicht der Einsatz eines Rasenmähers nicht immer aus. An den Rändern und Kanten, sowie Beeteinfassungen und Gehwegen bleiben oft ungemähte Grashalme zurück. Auch kleine hölzerne Triebe widersetzten sich gerne dem Rasenmäher. Hier kommt der Rasentrimmer zum Einsatz. Während sich für kleinere Grundstücke mit Rasenfläche ein Elektro-Rasentrimmer bewährt, ist bei großem Gelände mit viel Schnittfläche der Benzin-Rasentrimmer besser geeignet. Mit ihm können sogar Wiesen oder Weiden gemäht werden. Hier bewährt er sich vor allem an Hanglagen.

Auch stärkeres Unterholz lässt sich problemlos frei mähen. Hier reicht aber oft der Einsatz eines Nylonfadens nicht mehr aus. Muss gröberes Schnittgut bearbeitet werden, sollte die Wahl auf einen Trimmer fallen, dessen Schneidwerkzeug aus Messern besteht. Da der benzinbetriebe Rasentrimmer stets kabellos ist, hat er einen großen Arbeitsradius. Sie müssen beim Trimmen nicht ständig darauf achten, dass Ihnen das Kabel nicht ins Schneidwerk gerät.

Benzin-Rasentrimmer eignen sich auf Grund ihrer Leistungsfähigkeit besonders auf großen Grundstücken, im gewerblichen Bereich, oder zum Mähen von Wiesen und Weiden in Hanglage.

Für unterschiedliche Einsatzbereiche gibt es auch verschiedene, jeweils passende Benzin Rasentrimmer.

Für den privaten Hobbygärtner reicht oft schon ein einfacher, kostengünstigerer Benzin-Rasentrimmer aus. Diese Geräte der Einstiegsklasse arbeiten in der Regel mit der Nylonfaden-Technik. Sie sind meistens mit einem 1,5 PS starken Motor versehen. Auch haben ist sie nur ein Eigengewicht von 6 bis 7 Kilo.

So genannte Motorsensen werden gerne da eingesetzt, wo der einfache Rasentrimmer nicht mehr ausreicht. Sie haben einen Motor mit 2,5 PS und werden größtenteils schon mit kleineren Messern als Schneidwerkzeug ausgestattet. Leider verfügen nicht alle Motorsensen über einen ausreichendes Antivibrationssystem.

Für den Profi gibt es die sogenannten Freischneider. Deren leistungsstarke Benzinmotoren haben schon bis zu 4 PS. Sie werden hauptsächlich im gewerblichen Bereich angewendet. Freischneider haben eine hohe Dauerleistung. Hier kommt die Nylonfaden Technik nur in den seltensten Fällen zum Einsatz. In der Regel finden Kreissägeblätter oder rotierende Messer ihren Einsatz.

Wissenswertes über den Benzin-Rasentrimmer

Schon im 17. Jahrhundert wurden große Rasenflächen angelegt. Besonders die großen Parkanlagen, bei herrschaftlichen Häusern, bestachen durch ihre gepflegten Rasenflächen. Damals war ein großer Personalaufwand nötig, um die riesigen Flächen von Hand zu sensen und anschließend den Rasenschnitt in mühevoller Handarbeit zusammen zu rechnen und einzusammeln. Im Jahr 1830 entwickelte dann der Engländer Edwin Beard Budding den ersten Rasenmäher.

Inspiriert wurde er dabei von den Webstühlen, die mithilfe rotierender Messer überschüssige Fäden abgeschnitten. Es handelte sich hierbei um einen Spindelmäher der heute noch auf englischem Rasenflächen zum Einsatz kommt. Aber auch dieser erreichte die Gräser und Kräuter an schwer zugänglichen Stellen nicht.

Hierfür bedurfte es der Entwicklung eines neuen Gartengerätes. In den 70er-Jahren kamen, basierend auf der Erfindung des deutschen Konstrukteurs Klaus Thormaelen, die ersten Rasentrimmer auf den Markt. Dabei handelte es sich erst einmal um Freischneider und Motorsensen. Diese wurden hauptsächlich für die gewerbliche Landschaftspflege genutzt.

Heute gibt es elektrisch-oder auch akku-angetriebene Rasentrimmer. Der Benzin-Rasentrimmer ist der leistungsstärkste dieser Gattung von Handgartengeräten. Zwar scheint der Benzin-Rasentrimmer für den Durchschnittsgarten von 300 bis 500 Quadratmetern überdimensioniert ausgelegt zu sein, doch, da auch diese Trimmer immer günstiger werden, erfreuen sie sich steigender Beliebtheit, auch bei Hobbygärtnern.

Handgartengeräte liegen laut einer Statistik aus dem Jahre 2010 an der Spitze der verkauften Gartengeräte. Den zweiten Platz belegen Bewässerungsanlagen, gefolgt von Kettensägen.

Da benzinbetriebene Rasentrimmer nicht gerade leise sind, gilt für den Einsatz dieser Gartenhelfer eine Lärmschutz-Verordnung. Diese gilt für alle Gartengeräte mit Verbrennungsmotor. Um mit den Nachbarn nicht im Streit zu geraten, empfiehlt es sich, vor Einsatz des Benzin-Rasentrimmers die örtlichen Lärmschutz Vorgaben auf der Gemeinde zu erfragen.

Wo soll ich einen Benzin-Rasentrimmer kaufen?

Benzin-Rasentrimmer bekommen Sie sowohl in Baumärkten als auch im Gartenmärkten. Wenn sie Wert auf persönliche Beratung legen, sind Sie hier womöglich besser aufgehoben. Das Fachpersonal kann Sie im Bezug auf Ihren tatsächlichen Bedarf beraten. Für manchen Garten ist eine Elektro-Rasentrimmer oder ein Akku-Rasentrimmer sicher effektiver. Bitte beachten Sie, dass die Auswahl an Rasentrimmern in den Geschäften oft begrenzt ist.

Dem Verkäufer wird also daran gelegen sein, eines der vorhandenen Geräte an sie zu verkaufen. Daraus ergibt sich, dass sie nicht unbedingt mit einer objektiven Beratung rechnen können. Vorteil beim Kauf in einem Geschäft ist es, dass Reparatur und Wartung oft mit angeboten werden. Auch können Sie das Gerät unmittelbar mit nach Hause nehmen. Sollten Sie Probleme bei der Verwendung des neuen Trimmers haben, wissen Sie stets, wohin Sie sich wenden können.

Für den Kauf im Internet spricht die erheblich größere Auswahl. Auch können Sie sich anhand der vielen Testberichte selbst ein objektives Urteil bilden. Dazu kommt, dass Sie den Einkauf zu jeder Tages- und Nachtzeit erledigen können. Bei Käufen über das Internet haben Sie stets ein Widerrufsrecht. Wenn Sie Ihren Benzin-Rasentrimmer bei einem zertifizierten Händler erwerben, haben Sie Gewissheit, dass die Vielzahl an Möglichkeiten zu bezahlen auch sicher sind. Sollte Ihnen der gekaufte Rasen-Trimmer nicht zusagen, können Sie diesen innerhalb der Widerspruchsfrist an den Händler zurücksenden und bekommen dann ihr Geld auch wiederzurück erstattet.

Welcher Benzin-Rasentrimmer ist der Beste im Vergleich?

Spitzenreiter in der Kategorie Vergleichssieger ist der Makita EBH341U Benzinmotorsense Tools. Ihn können Sie für etwa 350,00 € erwerben. In der Gesamtnote hat er mit 1,1 die Note sehr gut. Sein Schneidsystem arbeitet sowohl mit Nylonfaden als auch mit Messer.

Seine Leistung liegt bei 1070 Watt und 1,5 PS, die Drehgeschwindigkeit wird mit 10 000 Umdrehungen pro Minute angegeben. Er wird mit einem Vier-Taktmotor angetrieben. Der Geräuschpegel liegt bei 106,7 dB. Der Makita EBH muss mit einem Seilzugstart an- gelassen werden. Er ist robust und langlebig und im Vergleich zu seinen Kollegen trotz seiner Leistung ein relativ leises und vibrationsarmes Gartengerät.

Der Test Sieger in der Kategorie Preissieger ist der FUXTEC FX-MT152E Multitool 5in1 Benzin Motorsense. Dessen Benotung wird mit 1,2 also ebenfalls sehr gut angegeben. Auch er bei arbeitet mit Nylonfaden oder Messer. Die Drehgeschwindigkeit liegt bei diesem Benzin-Rasentrimmer bei 9000 Umdrehungen in der Minute.

Seine Leistung beträgt 770 Watt und 3,0 PS. Dieser Trimmer hat einen Zwei-Takt-Motor. Der Geräuschpegel liegt bei 113 dB. Der FUXTEC ist mit einem Easystarter ausgerüstet und hat einen umlaufenden Sicherheitsbügel. Seine Fadenschnittbreite ist mit 400 Milimeter angegeben. Auch sein umfangreiches Zubehör kann sich sehen lassen. Sie können ihn sogar in eine Heckenschere umwandeln.Preislich liegt er bei knapp 200 €.

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Dicht gefolgt wird er vom AL-KO BC Rasentrimmer, der die Note 1,4 hat. In den Kategorien sehr gut haben alle Faden und Messer als Schneidsystem.

Fazit:

Für gewerbliche Landschaftspfleger ist ein Benzin-Rasentrimmer unerlässlich. Nur mit einem kraftvollen Benzin-Rasentrimmer lassen sich alle großen Flächen in moderater Zeit  bearbeiten. Auch um Büsche und Hecken auszuschneiden, findet der kraftvollen Rasen-  Trimmer seinen Einsatz. Im privaten Bereich ist der Benzin-Rasentrimmer dann sinnvoll, wenn Sie ein sehr großes Grundstück haben, die Motorsense auch zum Abmähen von Wiesen benutzen wollen, oder Ihr Grundstück stark eingewachsen ist und sie daher ein kraftvolleres Gerät benötigen.

Für alle Hobbygärtner empfiehlt sich eher ein Elektro-Rasentrimmer. Diese sind wesentlich geräuschärmer und reichen völlig aus, um lästige Grashalme an schwer zugänglichen Stellen auf eine optisch ansprechende Länge zu kürzen. Wen bei seiner Arbeit das Kabel stört, kann auch auf einen Akku-Rasentrimmer ausweichen. Diese funktionieren genau wie Benzin-Rasentrimmer, nur ohne Kabel. Aber sie sind natürlich wesentlich weniger kraftvoll in ihrer Arbeit.

Ob nun ein Benzin-Rasentrimmer für Sie das Richtige ist, könne nur Sie selbst entscheiden. Aber egal mit was ein Rasentrimmer angetrieben wird, er gehört sicher zu den nützlichsten Handgartengeräten die es sowohl für den gewerblichen als auch den privaten Landschaftsgestalter gibt. Lästiges Bücken und mühsames Kürzen von Gräsern und Kräutern an nur schwer zugänglichen Stellen gehört der Vergangenheit an. So können Sie nach getaner Arbeit Ihren schönen, gepflegten Garten noch bei einem kühlen Glas genießen.

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