Bereit für den Garten?

Der 21. März bedeutet Frühlingsanfang, zumindest kalendarisch gesehen. Phänologisch und meteorologisch beginnt er bereits um den Märzanfang. Aber egal wann der Frühling beginnt, die Saison für den Garten beginnt ebenfalls. Verstärkt wird nun im eigenen Grün gearbeitet und gewerkelt. Das Grün wird auf Trab gebracht und Spuren des Winters werden beseitigt. Mit jedem Jahr gibt es dabei neue Gartentrends, die man auch in den eigenen Garten bringen kann. Ob Springbrunnen, Gartenteich, Gartenhaus oder neues Mobiliar, in den Baumärkten und Gartengeschäften gibt es immer etwas Neues zu entdecken.

Der Gartenteich – ein Klassiker

Ein Gartenteich ist eine schöne Sache und natürlich der Klassiker in jedem Garten, ob klein oder groß. Der Gestaltung sind fast keine Grenzen gesetzt. Fische machen sich in einem solchen Teich ebenfalls immer gut, doch hier müssen einige Dinge beachtet werden. Eine Teichpumpe ist dabei unabdinglich. Mit einem Teichpumpen Vergleich findet man die beste Pumpe mit dem effizientesten Energieverbrauch. Denn der Dauerbetrieb kann durchaus einiges an Geld kosten. Auf stromsparende Modelle zu setzen ist sinnvoll. Bei der Art des Teiches sind ebenfalls viele Möglichkeiten offen. Man kann auf einen natürlichen Teich setzen oder doch kostengünstig mit einer Wanne bauen.

Die einfachste Methode ist die Nutzung einer Folie oder einer vorgefertigten Wanne aus Kunststoff, diese wird einfach in das ausgehobene Loch gesetzt und dann dekoriert und mit Wasser befüllt. Wesentlich schöner sieht ein Naturteich aus, der aber auch aufwendiger ist. Die ausgehobene Grube muss mit Ton oder Beton ausgekleidet werden, damit das Wasser nicht durchsickern kann. Dann noch mit Erde und Sand verkleiden und mit Wasser befüllen. Beim Ton muss man genau auf die Anleitung achten, damit alles dicht bleibt. Zudem muss das Wasser langsam eingefüllt werden, damit kein Ton weggespült wird. Eine aufwendige Sache, die sich aber lohnt.

Vorsicht Heckenschnitt

Vom 1. März bis zum 30. September ist der Heckenschnitt verboten. Das heißt aber nicht, dass man nicht trotzdem abstehende Äste und Überwuchs schneiden darf. Das Bundesnaturschutzgesetz sieht vor, dass Hecken, Büsche, Bäume und Schilfe nicht radikal zurückgeschnitten oder zerstört werden dürfen.

Wer also seinen Garten radikal umgestalten will, muss nun bis Ende September warten oder eine Sondergenehmigung einholen. Grund für das Verbot ist der Schutz heimischer Vogelarten und ihrer Brut. Geschützt werden sollen aber auch andere Tiere, die besonders in der warmen Jahreszeit aktiv sind. Wer auf Nummer sicher gehen will erkundigt sich beim zuständigen Ordnungsamt, denn die Regelungen können auch je nach Gemeinde abweichen.

Rettet die Bienen

Wildbienen sind eine gefährdete Art. Um ihr Überleben zu sichern, sind sie auf die Hilfe von jedem angewiesen. Ob Agrarwirt oder Kleingärtner, jeder kann dazu beitragen den Bienen zu helfen. Im eigenen Garten kann man extra Beete für Bienen, aber auch für andere Insekten einrichten, die man unbeschnitten lässt. Im Sommer kann man dann bei schönem Wetter dem Treiben von Bienen, Hummeln, Faltern und anderen Insekten beiwohnen. Ein schützenswerter Anblick, den man mit wenig Aufwand bewahren kann.

Wasservorkommen schonen

Bei der Bewässerung kann man statt auf Grundwasser auch auf Regenwasser zurückgreifen. Das ist erlaubt und kann viel Geld sparen. Im Kleingarten braucht es dazu nicht einmal viel Aufwand. Eine Regentonne und ein Dach und schon kann fleißig Regenwasser gesammelt werden.

Doch Vorsicht: Das Dach sollte aus Ziegeln oder natürlichen Materialien bestehen. Bei Kunststoffen können bestimmte Stoffe mit ins gesammelte Wasser gespült werden, was nicht so gut für die Pflanzen und den Boden ist. Grundsätzlich ist Regenwasser eine gute Lösung zur Nutzung von sauberem Grundwasser. Vorkommen werden so geschont und der Geldbeutel freut sich auch.

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