Christrose, Schneerose – Helleborus niger L.

Familie: Hahnenfußgewächse – Ranunculaceae

Herkunft: In Wäldern, Gebüschen und an steinigen Hängen in den Kalkalpen und anderen südeuropäischen Hochgebirgen wachsend.

Blütezeit: März bis April, oft schon ab Dezember

Aussehen: Die 15 bis 30 cm hohe Staude mit kriechendem Rhizom bildet wintergrüne, fußförmig geteilte Blätter aus. Die weißen, außen rötlich behauchten, etwas nickenden Blüten stehen einzeln oder zu 2 bis 3 auf kräftigem Stiel. Die Pflanze enthält ein herzwirksames Glykosid, das bei zu hoher Dosis tödlich ist.

Kulturansprüche: Christrosen wachsen am besten auf einen humosen und kalkreichen Boden im Halbschatten. Sie sollen möglichst mit Zwergnadelgehölzen, wie Pinus montana oder in Staudenbeeten mit Lungenkraut, Gräsern und Bergenien zusammenstehen.

Sie sind außerdem für Heidegärten und die Treiberei geeignet, werden aber auch als Schnittblumen verwendet. Vermehrt wird durch Aussaat sofort nach der Reife, die Samen keimen aber erst nach Frosteinwirkung im kommenden Frühjahr und entwickeln sich im Laufe von 3 bis 4 Jahren zu blühfähigen Pflanzen. Die Vermehrung ist außerdem durch Teilung des Wurzelstockes möglich.

Durch Kreuzung verschiedener Arten entstanden auch großblumige Christrosen-Hybriden, die rosa bis purpurn blühen, aber nicht wintergrün sind.

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