Der Traum vom Pool im eigenen Garten

Während der heißen Sommertage im August dürfte so mancher Gartenbesitzer von einem eigenen Pool geträumt haben. Nun wo die Hitzewelle vorbei ist, könnte der perfekte Zeitpunkt gekommen sein, um diesen Traum in die Tat umzusetzen. Bei der Umsetzung gibt es allerdings ein paar Dinge zu beachten, was besonders dann gilt, wenn der Pool etwas größer ausfallen soll.

Den passenden Pool für den Garten

Der Aufwand und die Kosten für den eigenen Pool unterscheiden sich stark je nachdem, für welche Variante man sich entscheidet. Zur Auswahl stehen generell folgende Optionen:

– Mini-Pools aus dem Baumarkt
– Stahlwandpools
– Vorgefertigte Polyester-Becken
– Gemauerter Pool

Die Mini-Variante ist gleichzeitig auch die einfachste. Die Becken fallen zwar relativ klein aus, lassen sich aber mit ihrem Gestell und den wasserdichten Planen einfach und unkompliziert im Garten aufstellen. Wer allerdings wirklich schwimmen möchte, sollte mindestens auf einen Stahlwandpool setzen. Diese können auf Wunsch auch in den Boden eingelassen werden. Aufgrund der Größe bewegt sich der Preis aber auch oft im vierstelligen Bereich.

Der größte Aufwand wird bei vorgefertigten Polyester-Becken und gemauerten Pools betrieben. In beiden Fällen wird das Becken im Boden eingesetzt. Der Vorteil von Polyester-Becken ist dabei, dass das Becken selbst nicht noch gemauert werden muss, sondern vorgefertigt ist. Nach dem Einlassen in den Boden müssen nur noch die Lücken zwischen den Wänden mit Beton gefüllt werden. Dagegen wird bei einem gemauerten Pool alles gebaut, was aber auch den Vorteil hat, dass ein solcher Pool sehr beständig ist.

Die Finanzierungsfrage

Bei der Frage, welcher Pool passend für den eigenen Garten ist, spielt auch das Geld eine wichtige Rolle. Vor allem die beiden Poolvarianten im Boden können schon einmal 10.000 Euro oder mehr kosten. Zur Finanzierung kann sich in solchen Fällen ein Modernisierungskredit anbieten. Um herauszufinden, ob und in welcher Höhe sich ein Darlehen lohnt, lassen sich im Netz ganz einfach Finanzierungsmöglichkeiten berechnen. Wichtig ist dabei natürlich, dass man sich im Vorfeld genau Gedanken darüber gemacht hat, wie viel der Pool kosten soll beziehungsweise welches Budget für die Arbeiten benötigt wird.

Selbst bauen oder bauen lassen?

Ein nicht zu unterschätzender Punkt bei der Entscheidung ist auch die Tatsache, inwiefern man plant, den Pool selbst zu bauen. Die Vorteile für einen Eigenbau liegen vor allem im finanziellen Bereich. Wer sich dafür entscheidet, selbst einen Pool im Garten zu mauern, kann die Ausgaben signifikant drücken. Im besten Falle muss nur Geld für das Material ausgegeben werden.

Allerdings sollte die Entscheidung sehr gut überlegt sein. Ein Eigenbau empfiehlt sich eigentlich nur für versierte Handwerker, da es sehr viele Dinge zu beachten gibt. Dies beginnt bereits bei einer potenziellen Baugenehmigung. Übersteigt ein Pool eine bestimmte Größe, dann muss der Bau von der Gemeinde genehmigt werden.

Darüber hinaus müssen unter Umständen Strom- und Wasserleitungen gelegt werden und beim Mauern des Pools dürfen ebenfalls keine Fehler auftreten. Ein undichtes Becken kann in einem Garten für einige Probleme sorgen. Wer also kein Fachmann ist, sollte lieber einen solchen mit dem Bau beauftragen. Durch mögliche Zu- oder Unterstützungsarbeiten lässt sich der Preis mitunter trotzdem noch drücken.

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