Ein schöner Rasen ist für viele eine Selbstverständlichkeit. Doch oft steckt viel Arbeit hinter dem schönen Grün. Um diese Arbeit zu erleichtern und den Rasen auf einer gleichmäßigen Höhe zu halten ist ein Rasenmäher unabdingbar. Doch welcher Rasenmäher eignet sich am besten? Nachfolgend wird unter anderem diese Frage geklärt.

Was ist ein Elektro Rasenmäher

Zu Beginn sollte natürlich erst einmal geklärt werden, um was es sich bei diesem Gartengerät handelt. Ein Rasenmäher ist ein Schneid- bzw. Mähwerkzeug, mit dem der Garten auf einfachste Weise kurz geschnitten werden kann.

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Auf dem Markt finden sich viele verschiedene Arten von Rasenmähern. Dabei wird zwischen folgenden Varianten unterschieden:

  • Hand-Rasenmäher
  • Elektro-Rasenmäher
  • Benzin-Rasenmäher
  • Rasentraktoren

Dieser Artikel befasst sich lediglich mit dem Elektro-Rasenmäher, die anderen Varianten werden hier nicht direkt angesprochen.

Innerhalb dieser Kategorie kann aber noch einmal unterschieden werden:

  • handgeführte Modelle ohne Radantrieb
  • Modelle mit Radantrieb
  • Luftkissenmäher

Für gewöhnlich besteht der Elektro Rasenmäher aus mehreren Komponenten. Am offensichtlichsten ist dabei das Gehäuse mit den vier Rädern. Je nach Hersteller und Modell wird eine Achse über den Elektromotor angetrieben, wodurch vor allem die Arbeit an unebenen Stellen enorm vereinfacht wird.

Unter der Abdeckung findet sich dann der eigentlich Elektromotor. Dieser hat meist eine Leistung von 1.000 bis 1.800 Watt.

Unter diesem, in Bodennähe, befindet sich das Schneidwerk. Es besteht meist aus einem oder zwei horizontal angeordneten, rotierenden Messern.

Um das geschnittene Gras aufzufangen, befindet sich am hinteren Teil des Rasenmähers ein Auffangkorb. So kann das Gras schnell und einfach entsorgt werden.

Eine spezielle Variante sind dabei die Mulchmäher, diese haben nämlich keinen Korb. Der wird auch nicht benötigt, denn Mulchmäher häckseln das Gras so fein, dass es direkt auf dem Rasen aufgebracht werden kann. Da es so ein gehäckselt ist, fällt es zwischen den noch stehenden Halmen hindurch und kann so als Dünger dienen.

Bedient wird der Elektro Rasenmäher über eine Bedienungseinheit am Holm. Dort befindet sich auch der Stromanschluss, der für den Elektromotor benötigt wird.

Funktionsweise eines Elektro-Rasenmähers

Im ersten Arbeitsschritt muss der Sammelkorb hinten am Rasenmäher befestigt werden. Hier findet sich eine Öffnung, über die die Drehmesser das geschnittene Gras bequem in den Korb transportieren können.

Nun muss ein elektrische Verlängerungskabel mit der Stromverbindung des Elektro Rasenmähers verbunden werden. Mit einer Kabeltrommel können leicht auch größere Entfernungen zur Hausstromverbindung überbrückt werden.

Mit der Hilfe eines Sicherheitshebels und eines Drucktasters wird der elektrische Motor in Bewegung gesetzt. Da es sich hier um einen Sichelmäher mit horizontal angeordneten Drehmessern handelt, bei denen die Messer an der vertikalen Motorwelle befestigt werden, schlagen diese zur Kürzung durch das hohe Gras.

Einziger Nachteil ist der entstehende faserige Schnittquerschnitt. Es muss also darauf geachtet werden, die Messer immer scharf zu halten. Trotzdem können abgeschnittene und abgeknickte Halme verdorren, was zu einer unschönen bräunlichen Verfärbung führt. Spindel-Rasenmäher bieten hierfür ein sauberes Schnittbild.

Da die Messer ähnlich wie ein Propeller angetrieben werden, wird das Gras durch den entstehenden Luftstrom in den Auffangkorb befördert. Ist dieser voll, sollte er entleert werden. Ansonsten wird eine Minderung der Funktion riskiert, bis hin zu einer Umdrehungsblockade der Messer.

Den größten und eigentlich einzigen Aufwand beim Mähen mit einem Elektro Rasenmäher stellt das Schieben des Geräts dar. Dabei ist es von Vorteil, wenn das Modell über einen Radantrieb verfügt. Dann muss nur noch die Spur gehalten werden, der Rest passiert wie von allein.

Vorteile eines Elektro Rasenmähers

  • einfache Art des Rasenmähens
  • kein Zeitlimit beim Rasenmähen, da Strom kontinuierlich zur Verfügung steht
  • relativ leises Rasenmähen
  • für mittelgroße Flächen ideal geeignet
  • geringer Wartungsaufwand
  • einige Modelle auch als Mulchmäher verwendbar
  • Modelle mit hoher Leistung gewährleisten eine gute Durchzugskraft
  • meist attraktives Preis-Leistungsverhältnis

Welche Arten von Elektro Rasenmähern sind verfügbar

Wie eingangs erwähnt werden die Benzin Rasenmäher, Rasentraktoren und andere Varianten nicht behandelt. Der Fokus liegt ganz auf den elektrischen Modellen.

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Spindelmäher ohne Radantrieb

Der Spindelmäher ohne Radantrieb ist das Standardmodell. Daher finden sich viele Geräte von fast allen Herstellern. Diese verfügen über keinen Antrieb und müssen von Hand geschoben werden. Daher handelt es sich dabei um Geräte die für kleine bis mittelgroße Flächen geeignet sind. Mit einer Leistung zwischen 1.000 und 1.800 Watt sowie einem oder zwei Schneidemessern handelt es sich dabei aber trotzdem um leistungsstarke Modelle die meist recht günstig zu erwerben sind.

Vorteile:

  • leicht und kompakt
  • für kleinere Rasenflächen ideal geeignet
  • vorteilhaft mit großen Rädern
  • in der Regel günstiger Preis

Nachteile

  • kein Radantrieb
  • häufig schwergängig
  • meistens nur schmale Schnittbreite
  • kabelgebunden
  • nicht allzu leistungsstarker Motor

Spindelmäher mit Radantrieb

Diese Modelle verfügen über einen eigenen Radantrieb und sind somit mit deutlich weniger Kraftaufwand zu bedienen. Meist besitzen Spindelmäher mit Radantrieb auch eine größere Schnittfläche, wodurch sie für größere Flächen besser geeignet sind. Ansonsten unterscheiden sie sich kaum von den Modellen ohne Radantrieb

Vorteile

  • leichte Handhabung dank eigenem Vortrieb
  • auch für größere Rasenflächen geeignet
  • vorteilhaft mit großen Rädern
  • starke Motorleistung
  • in der Regel größere Schnittbreite

Nachteile

  • kabelgebunden
  • häufig recht teuer

Spindelmäher mit Mulchfunktion

Modelle mit Mulchfunktion gehören schon eher in die Oberklasse der Elektro Rasenmäher. Durch das kreuzförmige Doppelmesser wird der Rasenschnitt so klein gehäckselt, dass er nicht in einem Korb aufgefangen werden muss. Stattdessen wird er als Dünger direkt auf der Rasenfläche bleiben. Diese Geräte sind mit oder ohne Radantrieb erhältlich, sowie in verschiedenen Größen.

Vorteile

  • Mulchfunktion
  • mit und ohne Antrieb erhältlich
  • auch für größere Rasenflächen geeignet
  • vorteilhaft mit großen Rädern
  • ausreichende Motorleistung
  • verschiedene Schnittbreiten

Nachteile 

  • kabelgebunden
  • häufig recht teuer

Akku Rasenmäher

Diese Modelle sind nicht an ein Kabel gebunden und daher extrem flexibel einsetzbar. Leider sind diese Akkus aber meist nicht für längere Mäharbeiten ausgelegt, wodurch keine größeren Flächen bearbeitet werden können. Bedingt durch den schwächeren Antrieb sind die Geräte außerdem meist recht klein.

Vorteile

  • netzunabhängig
  • leicht
  • wendig
  • kurze Ladezeit

Nachteile

  • schwacher Motor
  • schmale Schnittbreite
  • kurze Laufzeit
  • teuer

Automatischer Rasenroboter

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Eine Sonderform des Rasenmähers ist der Rasenroboter, der kurz erwähnt werden sollte. Dabei handelt es sich um kleine Geräte die über eine Computersteuerung den Rasen selbstständig mähen. Hochwertige Geräte sind mit einer Mulchfunktion ausgestattet und müssen daher nicht zum entleeren fahren. Dadurch wird Zeit und Akku gespart. Für die einfacheren und günstigeren Modelle muss der zu mähende Rasen mit einem Draht abgesteckt werden. Nur so kann das Gerät sich orientieren und den Rasen mähen.

Vorteile

  • netzunabhängig
  • leicht
  • kurze Ladezeit
  • automatisches mähen
  • zeitsparend

Nachteile

  • teuer
  • muss oft mähen, da Probleme mit hohem Gras
  • geringe Schnittleistung

Worauf sollte beim Kauf geachtet werden

Schnittbreite

Die Schnittbreite ist ein wichtiges Kriterium beim Kauf und sollte an die Fläche des Gartens angepasst sein. Dabei sollten folgende Maße beachtet werden:

  • Fläche bis 350qm – ca. 30cm Schnittbreite
  • Fläche bis 800qm – ca. 40cm Schnittbreite
  • Fläche bis 1.000qm – ca. 50cm Schnittbreite

Geräte mit einer Schnittbreite von 50cm oder größer sind jedoch sehr selten und daher relativ teuer.

Schnitttiefe

Fast alle Modelle bieten eine individuell einstellbare Schnitthöhe und können somit eine variable Schnitttiefe gewährleisten. Dabei wird die Höhe der Achsen verändert, wodurch sich das Chassis mit den Klingen nach oben oder unten bewegt. Bei sehr preiswerten Modellen muss dies an den Rädern eingestellt werden. Dabei muss jedes Rad einzeln abmontiert und eingestellt werden.

Hochwertigere Modelle bieten eine zentrale Schnitthöhenverstellung an.

Leistung

Gute Modelle liegen zwischen 1.000 und 1.800 Watt. So kann mit ordentlicher Durchzugskraft gemäht werden und das Gerät kommt auch bei höherem Bewuchs nicht an seine Grenzen.

Für kleine Flächen sind aber auch Modelle mit geringerer Leistung komplett ausreichend. Diese verfügen dann meist über eine kleinere Schnittfläche. Generell sollte der Rasen regelmäßig gemäht werden, dann können auch leistungsschwächere Modelle ohne Probleme ihre Arbeit verrichten.

Die Bedienung

Wichtig ist natürlich eine möglichst einfache Bedienung. Dazu ist ein höhenverstellbarer Holm unabdingbar. Nur so kann dieser der eigenen Körpergröße angepasst werden, und der Rasen kann ohne anschließende Rückenschmerzen ordentlich gehalten werden.

Das Einschalten des Rasenmähers ist jedoch auch nicht ohne Bedeutung. Eine Sicherheitsschaltung verhindert das unbeabsichtigte Starten des Motors. Nur wenn der Hebel an der Querstange des Holms gleichzeitig mit dem Sicherheitsschalter gedrückt wird, startet das Gerät.

Beim Kauf sollte außerdem darauf geachtet werden, wo sich das Elektrokabel befindet.

Internet oder Baumarkt

Rasenmäher gehören zum Standard Sortiment jedes Baumarkts und Gartencenter. Vor allem Gartencenter bestechen durch fachkundiges und kompetentes Personal für umfassende Beratung und die Beantwortung eventueller Fragen. Verschiedene Modelle können außerdem vor Ort betrachtet und auf Bedienungsfreundlichkeit, Gewicht und Qualität überprüft werden. So steht man später nicht im Garten und bemerkt erst dann, dass der ausgewählte Rasenmäher nicht den Anforderungen entspricht.

Ein negativer Punkt ist allerdings die meist recht dürftige Auswahl. Vor allem für Käufer mit spezielleren Wünschen wird es meist recht eng. Vor Ort finden sich im Normalfall alle gängigen Modelle, das war es dann aber auch schon.

Hier bietet das Internet Abhilfe. Eine große Auswahl nicht nur verschiedener Modelle, sondern auch verschiedener Shops bedeutet, dass jeder finden sollte wonach er sucht – und das zu einem vernünftigen Preis. Mittlerweile bieten auch viele dieser Online Shops eine entsprechende Beratung via Livechat oder Telefon an.

Oft finden sich gerade im Frühling auch viele Modelle in den örtlichen Discountern. Bei diesen Geräten sollte jedoch unbedingt auf die Leistungsangaben geachtet werden, da es sich oft um leistungsschwächere Modelle handelt.

Gibt es Testsieger?

Als Vergleichssieger konnte sich der Bosch Rasenmäher Rotak 43 durchsetzen. Mit einer Leistung von 1.800 Watt, 50l Grasfangbox und einer Schnittbreite von 43cm ist das Gerät für alle Eventualitäten gerüstet. Durch einen verlängerten Rasenkamm ist der Rasenmäher außerdem für randnahes Schneiden an Mauern, Beeten und Rasenkanten geeignet. Für angenehmes Arbeiten sorgt wohl die Leichtbauweise, als auch die verstellbaren Rasenmähergriffe, die individuell auf jede Körpergröße angepasst werden können. Mit einem Preis von über 200 Euro handelt es sich dabei aber keineswegs um ein günstiges Modell. Trotzdem ist der Bosch Rotak 43 sehr zu empfehlen.

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Als Testsieger hingegen setzte sich der Greenworks Tools Rasenmäher durch. Mit einer Schnittbreite von 40cm und einer Leistung von 1.200 Watt liegt er nicht weit unter dem Vergleichssieger, bei einem Preis von weniger als 150 Euro. Das Gerät verfügt zusätzlich zu einem 50l Auffangkorb über eine Mulchfunktion, ist sehr leise im Betrieb und überzeugt mit einer 5-stufigen Schnitthöheneinstellung.