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Gartenlaubsauger – Gartenbläser mit Benzin oder Akku

Im Frühjahr erfreuen wir uns an jedem neuen grünen Blatt, das wir an Bäumen, Büschen und Hecken entdecken. Während des Sommers hegen und pflegen wir das Grün in dem es eifrig gegossen und gedüngt wird. Im Herbst erfreut uns erst noch die schöne Verfärbung des Laubes, bevor uns der Gedanke darüber beschäftigt, wie wir das herabgefallene Laub wieder beseitigen können. Natürlich können Sie dies auch auf herkömmliche Weise, mittels Laubrechen, Schubkarre und Kompost erledigen.

Der Vorteil bei dieser Vorgehensweise ist, dass es in der Regel zu keinerlei Geräuschbelästigung kommt und kleine Lebewesen nicht eingesaugt oder weggeblasen werden. Als Nachteil muss man den enormen Zeitaufwand und die körperliche Anstrengung in Kauf nehmen. Mit einem Gartenlaubsauger können Sie sämtliches Laub schnell und effektiv einsaugen, oder an den von Ihnen gewünschten Platz pusten. Hierbei müssen Sie aber eine hohe Lärmbelästigung mit etwa 100 dB ertragen. Auch die vielen kleinen Lebewesen werden nicht verschont und eingesaugt oder mit hoher Geschwindigkeit weggeblasen.

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Wie funktioniert ein Gartenlaubsauger?

Der Gartenlaubsauger ist ein motorbetriebenes Gartengerät, mit dessen Hilfe Blätter, kleine Äste aber auch Insekten, Frösche und anderes Getier über ein großes Saugrohr in einen anschließend angebrachten Auffangbehälter eingesaugt werden. Viele Laubsauger haben zwei Funktionen zur Wahl: Saugen oder Blasen. Auf diese Weise können Sie das Laub durch Einsaugen nicht nur entfernen, sondern mittels der Blasfunktion auch an einer von Ihnen gewünschten Stelle im Garten zusammen blasen.

Bei einigen Modellen ist vor dem Auffangbehälter noch eine zusätzliche Häckslerfunktion eingebaut. Dadurch haben Sie das eingesaugte Laub bereits bestens für den Kompost zerkleinert. Der Laubsauger besteht also aus einem Saugrohr, dem Motor und einem Laubauffangbehälter. In der Regel ist dies ein fester Stoffsack. Am Auffangbehälter und dem Saugrohr ist ein Haltegurt angebracht.

Mit diesem lässt sich der Laubsauger angenehm transportieren und Sie haben bei der Arbeit beide Hände frei um dem Sauger zielgenau zu navigieren. Der Auffangsack hat in der Regel ein Fassungsvermögen von 40 l und mehr. Der Motor bei den Gartenlaubsaugern ist entweder ein Viertaktmotor oder ein Zweitaktmotor. Bei den Zweitaktmotoren ist zu beachten, dass sie mit einem besonderen Benzin-Öl-Gemisch betankt werden müssen. Natürlich gibt es auch elektrisch betriebene Laubsauger. Diese beziehen ihre Energie entweder mittels eines Kabels oder durch einen wiederaufladbaren Akku.

Welcher Gartenlaubsauger ist für mich geeignet?

Gartenlaubsauger werden mit einem Motor betrieben. Es stehen Ihnen drei verschiedene Antriebsarten zur Verfügung:

  1. Der Elektrolaubsauger

Der Elektrolaubsauger bezieht seine Energie aus der Steckdose. Da er weder einen Akku noch einen Tank benötigt, ist er der leichteste unter den Laubsaugern. Er hat eine Leistungsaufnahme von 1000 – 3000 Watt. Bei den meisten Modellen kann die Saugleistung stufenweise verstellt werden. Somit können Sie die Saugkraft individuell anpassen. Das selbe gilt natürlich auch für das Gebläse. Für den Einsatz in kleineren Gärten ist der Elektrolaubsauger mit Sicherheit ein effektvoller Helfer bei der Beseitigung des herbstlichen Laubes. Die Einsatzzeit des Elektrolaubsaugers ist geradezu unbegrenzt, da er mittels seines Stromkabels ununterbrochen mit Energie versorgt wird. Lediglich sein Radius ist durch die Kabellänge eingeschränkt. Wem es nicht zu viel Arbeit macht, kann den Radius aber mithilfe von Verlängerungskabeln oder Kabelrolle um ein erhebliches erweitern. Der elektrisch betriebene Laubsauger ist übrigens der leiseste unter seinen Kollegen. Zu seinen Vorteilen gehört ebenfalls, dass die elektrischen Modelle zu den preisgünstigsten unter den Laubsaugern gehören.

  1. Der Akkulaubsauger

Der Vorteil des  Akkulaubsaugers gegenüber dem Elektrolaubsauger ist ganz klar, dass er kabellos betrieben wird. Nachteilig wirkt sich aus, dass die Arbeiten mit diesem Gerät immer für längere Zeit unterbrochen werden müssen, wenn der Akku wieder aufgeladen werden muss. Daher empfiehlt es sich, stets einen oder mehrere Reserveakkus für den Laubsauger parat zu haben. Der Akkulaubsauger ist in der Leistung mit der eines Elektrolaubsaugers zu vergleichen. Da der Akku noch mit an den Motor angebaut werden muss, ist das Gewicht des Akkulaubsaugers natürlich höher als das seines elektrischen Kollegen. Der akkubetriebene Sauger gehört zu den umweltschonenderen,motorisierten Gartengeräten, da er keinerlei Emissionen ausstößt. Beim Kauf der Reserveakkus ist auf eine gute Qualität zu achten. Der Akkulaubsauger eignet sich am ehesten für den privaten Hobbygärtner. Da er auch nicht ganz so laut ist, wie ein benzinbetriebener Laubsauger, ist seine Benutzung für Ihre Ohren um einiges angenehmer.

  1. Der Benzinlaubsauger

Der Benzinlaubsauger ist definitiv der kraftvollste unter den Laubsaugern. Seine starke Leistung, sowohl beim Saugen als auch beim Blasen und die Tatsache, dass er kabellos betrieben werden kann, machen ihn für den Einsatz auf großen Grundstücken und Parks sowie dem gewerblichen Gebrauch am attraktivsten. Der Benzinlaubsauger hat das größte Gewicht unter den Laubsaugern da bei ihm noch ein Tank mit Füllung zum Gewicht dazu kommt. Er ist nicht nur das schwerste gerät in dieser Kategorie, sondern gehört auch mit zu den teuersten Geräten unter den Laubsaugern. Der Benzinlaubsauger findet vor allem im gewerblichen Bereich seinen Einsatz. Er eignet sich wegen seiner hohen Saug- und Blasleistung nicht nur zur Entfernung des herbstlichen Laubes sondern kann auch zur Reinigung von Gehwegen und Plätzen verwendet werden. Benzinbetriebene Gartengeräte unterliegen einer Lärmschutzverordnung. Für Benzinlaubsauger gibt es sogar eine eigene Verordnung. Diese sagt genau aus, wann diese geräuschvollen Gartenhelfer zum Einsatz kommen dürfen. Für den Privatmann empfiehlt es sich, um Ärger mit den Nachbarn zu vermeide, sich vorher auf der Gemeinde zu informieren, welche Zeit diese für den Einsatz eines Laubsaugers vorsieht.

Wenn Sie also der stolze Besitzer eines großen Gartens mit Laubbäumen und anderem laubtragendem Bewuchs sind, kann ein Benzinlaubsauger für Sie durchaus geeignet sein. Für kleinere Gärten oder weniger laubintensiven Bewuchs eignet sich der Elektrolaubsauger ebenso gut, wie der Akkulaubsauger. Es liegt im Ermessen des Einzelnen, ob er das Gerät lieber kabelbetrieben haben möchte, oder längere Wartezeiten, bis das Gerät wieder einsatzbereit ist, in Kauf nehmen möchte. Wer zu den weniger kräftig gebauten und sportlich durchtrainierten Menschen gehört, ist sicher mit einer leichteren Variante gut beraten.

Den Laubsauger über das Internet oder in einem Fachgeschäft kaufen?

Gerade Menschen die sich mit der Thematik des Laubsaugens noch nicht intensiv beschäftigt haben, werden sich vor dem Kauf eines Laubsaugers fragen, ob sie lieber in ein Fachgeschäft gehen sollen, oder den Komfort des Internets nutzen sollten.

Wenn Sie sich das Gerät, das sie erwerben möchten, vor dem Kauf gerne einmal im Original ansehen möchten, bleibt nur der Gang in ein Fachgeschäft. Dort können Sie auch eine persönliche Beratung durch Fachpersonal erwarten. Die Auswahl an Laubsaugern ist ein einem Geschäft jedoch sicherlich begrenzt. Auch wird der Verkäufer bemüht sein, Ihnen ein Gerät zu verkaufen, das im Ladengeschäft vorrätig ist. Damit besteht das Risiko, dass die Beratung nicht wirklich objektiv ist.

Aber Sie haben das Gerät vorher mit eigenen Augen gesehen, eventuell sogar ausprobiert und können es anschließend auch gleich mit nach Hause nehmen. Sollte das Gerät einmal repariert werden müssen, können Sie sich direkt an das Fachgeschäft, in dem sie ihren Laubsauger gekauft haben, wenden. Sollten Wartungen an dem Gerät notwendig sein, wird man Sie Ihnen in dem Fachgeschäft sicher gerne anbieten.

Wer weder von Uhrzeit noch Öffnungszeiten abhängig sein will und auf eine große Auswahl Wert legt, ist mit dem Web bestens bedient. Um sicher zu gehen, dass man beim Kauf keinen Fehler gemacht hat, empfiehlt es sich, nicht nur Testberichte, Hersteller- Informationen und Bedienungsanleitungen durchzulesen, sondern Kundenbewertungen und Meinungen ebenfalls zu studieren. Aber auch wenn Sie Ihren Laubsauger im Internet gekauft haben, und dann feststellen das er doch nicht der Richtige für Sie ist, können Sie diesen innerhalb einer 14-tägigen Widerrufsfrist an den Hersteller zurücksenden.

Haben Sie das Gerät noch nicht in Gebrauch gehabt, werden sie den Kaufpreis unmittelbar wieder zurückerstattet bekommen. Wenden Sie sich an einen zertifizierten Händler! So muss Ihnen die vorab geleistete Zahlung ebenfalls keine Sorgen machen, da sie absolut sicher ist.

Es bleibt also jedem selbst überlassen, welche Kriterien für ihn die ausschlaggebenden sind. Egal ob Sie Ihren Gartenlaubsauger nun in einem Fachgeschäft oder über das Internet kaufen, Sie haben in jedem Fall ein äußerst effektives Gartengerät erworben.

Welcher Laubsauger ist der Sieger in der Bestenliste 2018

Der Benzinlaubsauger PB 252 aus dem Hause Dolmar ist der Vergleichssieger in der Bestenliste 2018. Ihn können Sie schon unter 300 € erwerben. Mit der Note 1,1 liegt er in der Gesamtbewertung bei einem sehr gut. Er bringt 4,6 kg auf die Waage. Das Volumen seines Fangsacks beträgt 50 l und er wird mit einem 1 PS starken Motor betrieben. Sein Benzintank fast 600 ml. Er hat eine hohe Blasgeschwindigkeit und ist leicht bedienbar. Da er einen Viertaktmotor hat, braucht er kein besonderes Missverhältnis sondern kann mit einfachen super bleifrei Benzin betrieben werden.

Platz zwei, drei und vier werden von Benzinlaubsaugern aus dem Hause McCulloch belegt.

Leider fehlen bei dem Testbericht durchgängig bei allen Benzinlaubsaugern die Angaben zu den jeweiligen Geräuschpegeln. Die Schallleistung eines Laubsaugers liegt bei 100 dB und mehr. Jedoch schreibt der Gesetzgeber vor, dass die Geräte mit ihrem Schallleistungspegel gekennzeichnet werden müssen.

Fazit: Schmutz mittels eines Staubsaugers zu entfernen ist schon seit langem in jedem Haushalt üblich. So wundert es nicht, dass diese praktische Reinigungsmethode auch im Outdoorbereich ihre Anhänger gefunden hat. Im Außenbereich ist es natürlich kein Staubsauger mit Fein-Filtersystem, sondern ein motorbetriebener Laubsauger.

Gerade im Herbst oft nasses, Laub ist auf Gehwegen und Plätzen mit einem Besen nur schwer zu entfernen. Hier findet besonders im gewerblichen Bereich bei der Reinigung von Gehwegen, Parkanlagen und Plätzen der benzinbetriebene Sauger seinen Einsatz. Was früher in drei mühsamen Arbeitsgängen erledigt werden musste, macht dieser nützliche Helfer für Sie nun in einem Durchgang. Dabei haben sie zwei Möglichkeiten:

Zum einen können Sie das Laub aufsaugen und in dem Auffangbehälter sammeln. Ist der Auffangbehälter gefüllt,t muss dieser nur auf dem Kompost oder in der Bio- Mülltonne entleert werden.

Zum anderen haben Sie die Möglichkeit, das Laub vor sich her zu Blasen bis es, an einem von Ihnen bestimmten, Ort gesammelt ist. Entweder Sie möchten das das Laub da verweilt und verrottet, oder Sie können das zusammen geblasene Laub mit ihrem Laub- sauger nun einsaugen und wiederum mittels Auffangbehälter in den Kompost oder die Bio-Mülltonne verbringen.

In jedem Fall haben Sie sich das mühsame Bücken und Arbeiten von Hand mit Effizienz erspart. Und dafür lohnt sich die Entscheidung, bei der Sie sich für dieses moderne Gartengerät entscheiden und dafür weniger ökologisch wertvoll im Garten tätig sind. In der gewonnen Zeit können Sie dann ein Insektenhotel bauen, um somit wieder etwas zur Erhaltung wertvoller Insekten zu tun.

Gartenlaubsauger – Gartenbläser mit Benzin oder Akku
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