Goldlack – Cheiranthus cheiri L.

Familie: Kreuzblütengewächse – Cruciferae

Herkunft: An Felsen, besonders im Gebirge, in Südeuropa und im Mittelmeerraum gedeihend.

Blütezeit: Je nach der Aussaat August bis September oder April bis Mai.

Aussehen: Die in der Heimat als Halbstrauch wachsenden Pflanzen sind bei uns ein- bis zweijährig und werden mit etwas holzigem Stängel 25 bis 70 cm hoch. Ihre länglich-eirunden oder lanzettlich-linealischen Blätter sind ganzrandig und zuweilen gewellt. Die wohlriechenden Blüten mit gelben oder bräunlichen bzw. violetten Farbtönen stehen zahlreich in endständigen Trauben.

Kulturansprüche: Die bereits seit dem Altertum angebaute Kulturpflanze wird bei uns als Zweijährige, seltener als Einjährige behandelt. Man setzt den Goldlack zusammen mit anderen Frühjahrsblumen, wie Stiefmütterchen, Vergissmeinnicht, Tulpen usw., aber auch nur allein auf Beete. Der Boden muss gut gedüngt und soll etwas lehmig sein.

Man kann entweder die einjährigen Goldlacksorten im März unter Glas aussäen und im April auspflanzen, dann hat man ab August den Blütenflor, oder man sät den zweijährigen Goldlack im Mai bis Juni aus, pflanzt im Herbst an Ort und Stelle um und überwintert die Pflanzen hier, wobei sie etwas gegen Frost geschützt werden müssen. Sie blühen dann im Frühjahr zusammen mit den Frühjahrsblumen. Man führt auch Treiberei für die zeitige Schnittblumengewinnung im Frühjahr durch.

Vom Goldlack werden heute vor allem gefüllte Sorten angebaut, aber auch die etwas empfindlicheren, einfach blühenden Sorten gezogen. Von diesen wird der Zwerglack bis 30 cm und der Buschlack 50 cm hoch und eignet sich vor allem für Töpfe. Der eine Höhe bis 70 cm erreichende Stangenlack dient meist als Schnittblume. Von allen Lackformen gibt es heute zahlreiche Sorten in verschiedenen Farbtönen.

Ähnliche Suchanfragen:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Back to top button
Close