Halogenlampen – Vorteile, Einsatz, Entsorgung

Rund 30% weniger Energie verbrauchen Halogenlampen im Gegensatz zur klassischen Glühbirne. Aber das ist nur ein Vorteil, denn Halogenlampen liefern ebenso hervorragendes Licht und eine sehr gute Wiedergabe von Farben. Vor allem für das Ausleuchten von Bildern oder auch der Arbeitsfläche eignen sich Halogenlampen daher besonders gut. So ist das Licht einer Halogenlampe weißer. Hinzu kommt, dass Halogenlampen, obwohl diese aus Glas bestehen und bei jedem Brennen auf bis zu 250 Grad Celsius erhitzt werden, energiesparend. Bis zu 3.000 Stunden hält eine solche Lampe in der Regel problemlos.

Wie funktionieren Halogenlampen?

Im Grunde funktionieren Halogenlampen, wie Glühbirnen. So erhitzt sich auch hier, ein  Wolframwendel bis zur Weißglut und sorgt damit für das nötige Licht. Lediglich der kleine Quarzkolben ist hier eine Besonderheit. Dieser gibt nur wenig Wärme an die Umgebung ab und dennoch kann die Halogenlampe mit dessen Hilfe um einige hundert Grad erhitzt werden. Auf diese Weise wird die Helligkeit dann enorm erhöht. Durch das befindliche Halogengas im Glaskolben wird zudem dafür gesorgt, dass der Glühdraht nicht so schnell verbraucht wird.

Wo kommen Halogenlampen überwiegend zum Einsatz?

Halogenlampen gibt es im Handel, als Hochvoltlampen mit einer Netzspannung von 230 Volt, aber ebenso als Niedervoltlampen mit 12 oder 24 Volt. Außerdem finden sich diese auf dem Markt in linearer Bauform, in ringsum abstrahlender, punktförmiger Bauform, sowie als Reflektorlampen. Letztere kommen zum Einsatz, wenn gerichtetes Licht erzeugt werden möchte.

Da Halogenlampen eine hervorragende Farbwiedergabe mitbringen, aber auch für ein angenehmes Licht sorgen, können diese eigentlich überall zum Einsatz kommen. Sowohl in Arbeitsbereichen, aber ebenso in Wohnräumen finden sich heute Halogenlampen.

Halogenlampen besser nicht dimmen

Nicht zu empfehlen ist das Dimmen von Halogenlampen. Denn durch dieses werden der Druck, sowie die Temperatur in der Lampe vermindert. Dies wiederum führt dazu, dass die Halogenlampen nicht so lange halten, wie vom Hersteller versprochen. Durch den dauerhaften Dunkelmodus strahlen Halogenlampen dann immer weniger Licht ab und geben letztendlich ganz den Geist auf. Nur, wenn ein spezieller Trafo zum Einsatz kommt, lassen sich diese Lampen dimmen.

Wie werden Halogenlampen richtig entsorgt?

Im Grunde bestehen Halogenlampen aus Glas, Metall und ein ganz bisschen aus Halogenen. Im Vergleich zu anderen Leuchtmitteln handelt es sich hier also um ungefährliche, wie ungiftige Bestandteile. Demnach müssen Halogenlampen nicht zwingend im Sondermüll entsorgt werden, wenn diese kaputt gehen. Im Prinzip dürfen Halogenlampen somit sogar im Hausmüll verschwinden. Das heißt, diese gilt es ausschließlich in die Restmülltonne zu werfen.

So dürfen Halogenlampen, aber nicht mit dem sogenannten Verpackungsglas entsorgt werden, auch wenn hier Glas verbaut wurde. Die Beschaffenheit der Halogen-Glaskolben ist nämlich völlig anders und würde somit den Kreislauf des Recyclings des anderen Glas behindern.

Fazit: Halogenlampen gelten als direkte Nachfolger der Glühbirnen. Im Gegensatz zu LED-Lampen gelten Halogenlampen sogar inzwischen als Energiefresser. So kommen diese zwar heute immer noch gerne zum Einsatz, sollten aber nur dort eingesetzt werden, wo sie ihre Vorteile noch voll ausspielen können. Wer, also in bestimmten Räumlichkeiten helles, schnelles, wie angenehmes Licht wünscht, kann natürlich weiterhin auf Halogenlampen setzen. Dauerhaft sind Halogenlampen aber inzwischen keine lohnenswerte Alternative mehr.

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