Holzhäuser – Die ökologische Art zu wohnen

Wenn es um die Schaffung eines gemütlichen Heims geht, spielen die verwendeten Baumaterialien eine große Rolle. In Sachen Behaglichkeit und Ökobilanz ganz weit vorne: Holzhäuser. Wir gehen wichtigen Fragen auf den Grund und klären, was ein ökologisches Haus auszeichnet, welche Stile beim Holzhaus möglich sind und welche Vorteile Häuser aus Holz bieten.

So wird der Hausbau ökologisch

Umweltschutz kann man auch beim Hausbau betreiben. Wer sich für ein Holzhaus entscheidet, punktet in Sachen Nachhaltigkeit. Damit das neue Eigenheim als ökologisch durchgeht, müssen jedoch einige Kriterien erfüllt werden. Dazu gehört das flächensparende Bauen durch einen optimierten Grundriss.

Auch die Nutzung erneuerbarer Energien – etwa durch Solarenergie oder Ökostrom – sowie ressourcenschonendes Bauen durch die Verwendung von Holz gelten als wichtige Voraussetzungen. Ein großer Vorteil: Durch die Verwendung wohngesunder, baubiologischer Materialien wie zum Beispiel Holzfaserdämmstoffe wird ein gesundes Raumklima geschaffen. Das kann sich vor allem auf Menschen mit Allergien und anderen gesundheitlichen Beeinträchtigungen positiv auswirken.

So viel Engagement wird belohnt: Mit einer KfW-Förderung für energieeffizientes Bauen kann man seinem Traum vom eigenen Haus ein ganzes Stückchen näher kommen.

Beliebte Stile bei Holzhäusern

Unterschiedliche Hausstile beim Bauen mit Holz lassen Bauherren hinsichtlich der Gestaltung ihres Eigenheims viel Spielraum. Als Klassiker bei Holzhäusern gelten Schwedenhaus, Blockhaus und Landhaus.

Schwedenhaus:

Typisch für Schwedenhäuser ist der Anstrich in auffälligen Farben, allen voran in Rot und Gelb. Türen und Sprossenfenster strahlen dagegen in einem hellen Weiß.

Blockhaus:

Wenn von einem Blockhaus die Rede ist, handelt es sich um ein in Blockbauweise errichtetes Haus. Das heißt, die Wände bestehen aus rohen oder bearbeiteten Baumstämmen, die übereinander liegen.

Landhaus:

Angelehnt an den vorherrschenden Baustil der jeweiligen Region können Landhäuser im Friesenstil oder im Stil eines Bauernhauses errichtet werden.

Bei Holzhäusern werden meistens Lärche, Fichte oder Kiefer verwendet. Um möglichst lange Freude an seinem neuen Zuhause zu haben, ist eine regelmäßige Außenpflege beim Holzhaus sehr wichtig. Abhängig vom Zustand des Holzes sollte der deckende Lackanstrich alle sechs bis zwölf Jahre aufgefrischt werden – bei pigmentierten Lasuren sind es vier bis sechs und bei pigmentierten Leinölen drei bis fünf Jahre.

Leben im Einklang mit der Natur

Viele unterschätzen, welchen Einfluss das beim Hausbau verwendete Material auf den Wohlfühlfaktor haben kann. Holzhäuser versprühen von außen und innen einen rustikalen Charme und stehen für ein Leben im Einklang mit der Natur.

Besonders auffällig ist das gute Raumklima in Holzhäusern. Grund dafür ist unter anderem, dass das Holzhaus zur Regulierung  der Luftfeuchtigkeit beiträgt. Denn Holzwände nehmen eine zu hohe Feuchtigkeit im Raum auf und geben sie bei niedrigeren Werten wieder ab. An schwülen Sommertagen ist das Holzhaus also dazu im Stande, die relative Luftfeuchte im Raum zu senken, in trockenen Wintermonaten kann es sie ansteigen lassen. Für Asthmatiker und Allergiker kann der Aufenthalt in einem Haus aus Holz eine echte Wohltat sein.

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