Holzhaus Pflege von außen – Was gehört dazu?

Keine andere Art von Haus strahlt so viel Urgemütlichkeit aus, wie ein Holzhaus. Außerdem findet sich im Inneren ein tolles Raumklima, wie Ambiente, so dass es kaum verwunderlich ist, dass so viel Wohlbefinden auch regelmäßig gepflegt werden möchte. Im Vergleich zu einem Massivbauhaus benötigt ein Holzhaus demnach ein bisschen Zuwendung.

Schon beim Bau beginnt die Pflege des Holzhauses

Wer ein pflegeleichtes Holzhaus bzw. Gartenhaus sein Eigen nennen möchte, sollte als Grundlage stets gutes Holz verwenden. Je robuster und hochwertiger das Holz ist, desto pflegeleichter ist am Ende das Haus. Demnach ist es bedeutend auf den Trocknungsgrad des Holzes zu achten. Neben der Einschlagzeit spielt hier aber ebenso der Ort der Gewinnung eine Rolle. Bäume, die langsamer wachsen, weil sie in entsprechenden kälteren Klimazonen beheimatet sind, bescheren festeres Holz. Hinzu kommt, dass es beim Bau natürlich auch den technischen Holzschutz nicht zu vergessen gilt. Wenn Sie einen fertigen Bausatz für ein Gartenhaus aus Holz kaufen, wird vom Hersteller oft bereits Kesseldruckimprägniertes Holz geliefert. Zum Beispiel hier: https://www.holzwurm-obersayn.de/holzhaeuser/gartenhaeuser/  Dieses Verfahren kann die Langlebigkeit Ihres Garten- bzw. Holzhauses deutlich erhöhen.

Ein genauer Blick kann Schlimmes verhindern

In regelmäßigen Abständen sollte man sein Holzhaus etwas genauer unter die Lupe nehmen. Verschmutzungen auf der Oberfläche sorgen ansonsten dafür, dass organische Stoffe auf dem Holz haften bleiben, so dass entstehende Feuchtigkeit nicht mehr entweichen kann. Vor allem in Winkeln und Ecken gilt es demnach regelmäßig mittels Bürste oder Besen die Verunreinigungen zu entfernen.

Holzhauspflege – Patina oder doch lieber Farbe?

Bekanntlich verwittert Holz mit der Zeit, so dass hier nicht jede Art für die Fassade geeignet ist. So blutet Kiefernholz, beispielsweise, aus, wenn es erwärmt wird, so dass die eingeschlossenen Harze dann am Holz herunterlaufen. Einige Hölzer besitzen zudem einen ganz eigenen Mechanismus, um sich vor der Verwitterung zu schützen. Diese bilden eine silbergraue Patina, welche die mühselige Arbeit des Streichens fast vollständig ersetzen kann. Wobei aber nicht jeder Holzhaus-Besitzer den Farbton der Patina so ansprechend findet.

Das Holzhaus streichen

Wer sein Holzhaus nicht in absehbarer Zeit in der Patina-Optik sehen möchte, der greift zur Farbe und streicht somit seine Fassade in regelmäßigen Abständen. Farbe, aber auch Öl oder Lasur stehen hier zur Auswahl. Je nach ausgewähltem Holzschutzmittel erfolgt der Anstrich dann zudem in unterschiedlichen Intervallen.

Folgende grobe Richtlinien sind hier allerdings vom Zustand des Holzes abhängig:

  • Alle sechs bis zwölf Jahre gilt es einen deckenden Lackanstrich zu wiederholen
  • Eine pigmentierte Lasur sollte zwischen vier und sechs Jahre erneuert werden
  • Handelt es sich hingegen um pigmentiertes Leinöl gilt es diese Pflege alle drei bis fünf Jahre in Angriff zu nehmen

Auf der Wetterseite können sich übrigens je nach Art des Holzes die Streichintervalle verkürzen. Gerade UV-Licht setzt dem Holz oftmals enorm zu. Wobei hochwertige Hölzer sich hier nicht ganz so empfindlich zeigen. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben außerdem gezeigt, dass Blockhäuser meist weniger Pflege brauchen, als andere Holzhäuser.

Der richtige Holzschutz ist ebenfalls wichtig

Damit das Holzhaus lange Zeit schön aussieht, gilt es bei der Holzpflege natürlich ebenfalls nicht den richtigen Holzschutz zu vergessen. Dieser Anstrich sollte dann gegen verschiedene Einflüsse, wie UV-Strahlung, organische Mikroorganismen, sowie Schädlinge, Bläuepilz, Feuchtigkeit, Wasser und andere Witterungseinflüsse schützen. Demnach gilt es am besten stets atmungsaktive Holzanstriche zu nutzen.

Auch im getrockneten Zustand besitzt Holz immer noch einen Rest an Feuchtigkeit. Je nach Witterung, wie Jahreszeit schwankt diese. Damit das Holz auch nach dem Anstrich noch Feuchtigkeit aufnehmen, wie abgeben kann, gilt es die Atmungsaktivität zu bewahren. Es gilt also stets auf den richtigen Holzschutz zu achten, damit die Pflege am Ende auch das gewünschte Ergebnis zeigt.

Wer hingegen beständig am Ball bleibt und kleinere Arbeiten sofort erledigt, kann die Intervalle des Komplettanstrichs oftmals verlängern. Schließlich ist es gerade dieser der enorm zeitaufwendig, wie mühselig ist, wenn man hier selbst Hand anlegt.

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