Kampf gegen die Schädlinge: Jetzt geht`s den kleinen Störenfrieden an den Kragen

Wer einen Garten hat, kann sich glücklich schätzen: Denn der Garten dient nicht nur als grüne Oase, sondern auch als Ort der Erholung und Entspannung für die ganze Familie. Er kann ein leidenschaftliches Hobby sein, oder auch einfach der Ort, an dem wir uns pudelwohl fühlen. Doch ein Garten benötigt Pflege und Hege. Und sobald man dieser Pflicht nicht nachkommt, kann er schnell einmal verwildern und buchstäblich vor den Augen mit Unkraut zuwachsen. Er kann aber auch, je nachdem welche Untermieter sich im Garten aufhalten und wohlfühlen, sozusagen einfach aufgefressen und zerstört werden.

Jeder Hobbygärtner kennt das Problem mit den kleinen und manchmal auch großen Untermietern, namens Schädlinge. Feldmäuse, die heimlich das gesamte Gemüsebeet von unten auffressen, oder auch Kaninchen, wenn sie freien Zugang haben. Sie vergnügen sich sehr gern an frischen Sprösslingen im Gemüsegarten. Andererseits können aber auch Fruchtfliegen, Blattläuse, Käfer und Schnecken ganz schön großen Schaden anrichten.

Schädlinge jeglicher Art sind des Gärtners größte Angst, denn wenn sie einmal auf den Geschmack kommen gibt es, wenn man ihnen nicht an den  Kragen geht, kein Halten mehr. Sie können binnen weniger Tage eine ganze Gemüseernte zerstören, oder auch das frische Obst wie Äpfel, Kirschen und Pflaumen und Co. einfach so vernichten.

Schnecken nicht unterschätzen

Dass Schnecken gerne frisches Blattgemüse fressen und auch generell alles gerne Kosten, was auch wir gerne essen würden aus dem Garten, weiß jeder Gärtner. Doch die Meisten unterschätzen die Fresslust der Tiere und auch die Ausmaße an Fraßschäden. Denn den kleinen Kriechtieren ist nicht so schnell hinterher zu kommen, da sie meist in der Nacht oder am frühen Morgen unterwegs sind. Sie fressen besonders gerne Salate, Blattgemüse aller Art, aber auch Obst wie Erdbeeren und Himbeeren.

Es gibt mittlerweile viele Möglichkeiten, den Schnecken an den Kragen zu gehen, doch die meisten Varianten sind nicht nur umweltschädlich, sondern auch sehr brutal für die Tiere selbst. Eine der effektivsten und auch harmlosesten Methoden ist die Schneckenabwehr durch einen Schneckenzaun. So werden die Kriechtiere daran gehindert ins Beet zu gelangen, ohne das sie Schaden nehmen. Schließlich wollen auch sie sich nur ernähren und da kommt ihnen ein einfach zu erreichendes Gemüsebeet im Garten nur recht.

Wühlmäuse räubern von unten

Die Wühlmaus ist niedlich und mit ihren kleinen Knopfaugen kann man ihr eigentlich nicht böse sein. Eigentlich. Allerdings wenn sie still und heimlich plötzlich das ganze Karottenbeet von unten auffrisst, finden wir sie oft gar nicht mehr so niedlich. Denn das ist die Geheimwaffe der Wühlmäuse. Sie nagen die Wurzeln, in diesem Fall die Karotte selbst, einfach komplett von unten an. Will man nun mit Freude erwartend die Möhre aus dem Erdreich ziehen, hat man am Ende nur noch den Strunk mit Grün in der Hand.

Die Karotte ist dann oftmals komplett verputzt. Diese Räubern den Garaus machen zu können, ist nicht so ganz einfach. Allerdings hat m an festgestellt, dass sich Wühlmäuse sehr ungern in Gärten aufhalten, wo täglich sich Hunde aufhalten. Denn Hunde, vor allem Terrier, buddeln schon mal nach ihnen, stören dabei die Mäuse und sie nehmen zudem auch den Duft des Hundes auf und sehen ihn als Gefahr an. Ansonsten sind Katzen die einzige Waffe, diese funktioniert aber nur bedingt, da die Mäuse eben meist unterirdisch aktiv sind.

Blattläuse und andere Schädlinge

Es gibt eine schier gigantische Anzahl an unterschiedlichen Schädlingen, die sich besonders entweder an den Blättern selbst laben und sie auffressen, oder auch den Blattsaft aussaugen. Doch besonders die Blattlaus kann üble Schäden anrichten. So können auch schönste Blumen und Sträucher, wie Rosen und Gladiolen und andere blühende Schönheiten buchstäblich aussaugen. Blattläuse sind je nachdem wie die Witterungsbedingungen sind, in einer gigantischen Vielzahl vorhanden und vermehren sich immens.

Dadurch entsteht ein meist sogar vollständiger Fraßschaden an den Pflanzen. Damit die Blattläuse erst gar nicht auf den Geschmack kommen, kann man die Pflanzen mit einem Gemisch aus Spülmittel und Wasser besprühen. Auch sollte man darauf achten, dass keine Ameisen in der Nähe sind. Denn sie nutzen die Gunst der Stunde wenn die Blattläuse Einzug gehalten haben und melken sie, indem sie ihre Hinterleiber mit ihren Fühlern ständig kontaktieren und diese widerum dann den süßen Blattsaft abgeben. Die Ameisen schützen sie dafür vor Fressfeinden.

Mehltau oder Spinnmilbe?

Die Spinnmilbe kommt besonders oft bei Rosen vor und bei Reben. Sie kann obwohl sie nur 0,5mm groß ist, großen Schaden anrichten. Hier muss man bei Befall leider mit Chemie ran, ansonsten wird man die kleinen Schädlinge nicht mehr los.

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