Kirschlorbeer

Der lateinische Name für den Kirschlorbeer lautet Prunus laurocerasus. Der Kirschlorbeer ist also keine Lorbeersorte, sondern ein Verwandter der Pflaumen und Kirschen. Diese Pflanzen ist als Heckenpflanze sehr beliebt, da der Strauch immergrün und sehr robust ist. Die Hecken, die damit gepflanzt werden, sind sehr dicht.

Von der Wildart zur Gartenpflanze

Die Wildart des Kirschlorbeers wächst in Kleinasien. Durch Kreuzungen und Selektionen konnte eine Artenvielfalt entstehen, sodass der Kirschlorbeer heute zur Gartenpflanze geworden ist. In der Heimat des Kirschlorbeers kann die Pflanze eine Höhe von sieben Metern erreichen.

Dies erreicht die Gartenpflanze nicht und sie wird nicht höher als vier Meter. Allerdings sind die Sorten für den Garten meistens robuster gegenüber Frost und Kälte. Die Wildart könnte solche Temperaturen nicht überleben. Die Zuchtsorten sind von unterschiedlicher Wuchshöhe. Zudem gibt es Sorten, die als winterhart gelten.

Kirschlorbeer Früchte
Kirschlorbeer Früchte

Standort und Pflege

Der Kirschlorbeer ist recht anspruchslos, wenn es um die Bodenbeschaffenheit und den Standort geht. Wenn er auswählen könnte, würde er einen Lehmboden bevorzugen, der reich an Humus und Nährstoffen ist. Er macht aber auch keine Probleme, wenn der Boden trocken und sandig ist.

Lesen Sie auch: Kirschlorbeer schneiden – Anleitung für den richtigen Rückschnitt

Der Kirschlorbeer mag aber keine Staunässe und auch keine Böden, die verdichtet sind. Falls man in einer Region lebt, wo eisige Ostwinde keine Seltenheit sind, muss der Kirschlorbeer vor Wind geschützt werden. Auch bei der Pflege ist der Kirschlorbeer eher anspruchslos. Im März wird er mit Vorratsdünger oder einer Mischung aus Kompost und Hornmehl versorgt. Gegen Ende des Sommers sollte man dem Kirschlorbeer mit Patentkali düngen.

Dadurch werden die Blätter resistenter gegen Frost. Soll der Kirschlorbeer als Hecke wachsen, so wird diese einmal im Jahr – am besten im Juni – geschnitten. Dies erfolgt idealerweise mittels Handschere, denn ein Elektrogerät kann die Blätter nicht sauber durchschneiden. Der Kirschlorbeer muss nur dann zusätzlich mit Wasser versorgt werden, wenn der Sommer sehr heiß und trocken ausfällt.


Kirschlorbeer schneiden

Kirschlorbeer schneiden - so wird es gemacht.
Kirschlorbeer schneiden – so wird es gemacht.

Der großblättrige Kirschlorbeer ist sehr pflegeleicht und lässt sich auch gut schneiden. Normalerweise ist der Strauch winterhart bis zu einer Temperatur von -20 °C. Jedoch kann es in rauen Lagen zu Frostschäden an den Blättern kommen. Nach einem Rückschnitt im Frühjahr und entsprechender Wässerung treiben die Pflanzen meist aber erneut aus. Das Gehölz ist aufgrund seiner Wuchsfreudigkeit nicht unbedingt für kleine Gärten geeignet. Bei einem ungünstigen Standort kann die Pflanze sich schnell zu einem „Unkraut“ entwickeln.

-> Kirschlorbeer schneiden Anleitung


Giftige Pflanzen

Giftige Pflanzen - So erkennen Sie sie
Giftige Pflanzen – So erkennen Sie sie

Doch Hundewelpen beispielsweise kommen auf die merkwürdigsten Ideen und ihnen würde diese Pflanze nicht gut bekommen. In den Früchten des Kirschlorbeers ist Blausäure enthalten, dass besser bekannt unter dem Namen Zyankali ist. Dieses Gift ist ebenso in Bittermandeln, Pflaumen- und Pfirsischkernen enthalten. Giftige Pflanzen sehen manchmal mehr als harmlos und das ist beispielsweise bei Maiglöckchen der Fall.

-> Giftige Pflanzen Ratgeber

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