Kissenprimel – Primula vulgaris Huds.

Kissenprimel – Primula vulgaris Huds. (syn. Primula acaulis (L.) Hill)

Familie: Primelgewächse – Primulaceae

Herkunft: Auf Wiesen, Matten, in Gebüsch und lichten Wäldern in Europa, Kleinasien und Nordafrika wachsend.

Blütezeit: März bis Mai

Aussehen: Die bis 25 cm hohen Stauden entwickeln verkehrt-eiförmige bis breit-lanzettliche, gezähnte bis gekerbte, unten rau behaarte Blätter, die in einer lockeren Rosette stehen. Die einzeln bis auf 10 cm langen Stiel angeordneten Blüten haben einen röhrigen Kelch und eine hellgelbe Blütenkrone mit einem orangefarbenen Fleck am Grunde jedes Kronblatts Es gibt aber auch durch Kreuzung entstandene Formen und Sorten mit blauen, gelben, roten und weißen Farbtönen und wesentlich größeren Blüten.

Kulturansprüche: Die Kissenprimel wird seit dem Mittelalter als früheste Freilandprimel im Garten angepflanzt. Die Wildform liebt besonders frische, lehmige Waldböden und wächst im Halbschatten am Gehölzrand. Sie hält sich deshalb nicht sehr lange auf gewöhnlichem Gartenböden.

Die Kulturformen werden für Staudenrabatten, Einfassungen und Steingärten verwendet, wo man sie auch in halbschattiger Lage auf humushaltigen Lehmboden pflanzen sollte. Sie können aber auch als Topfpflanzen besonders für Frühlingsschalen Verwendung finden. Vermehrt wird durch Aussaat im Frühjahr. Bei den Hybriden erhält man aber keine reinen Nachkommen.

Eine weitere Kissenprimel ist die Primula juliae Kusn. aus dem Kaukasus, die im April blüht. Man zieht heute aber meist Primula-Juliae-Hybriden, die durch Kreuzung mit anderen Arten entstanden.

Kissenprimel – Primula vulgaris Huds.
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