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Ökologischer Garten einfach gemacht

Angesichts der wachsenden Umweltverschmutzung durch Plastik und Treibhausgase wird der Wunsch nach einem ökologischen Leben immer größer. Wenn jeder nach ökologischen Prinzipien lebt, dann können Wälder, Meere und andere Ökosysteme gerettet werden. Das muss gar nicht schwer sein und die Bereiche, in denen ökologisch gestaltet werden kann, sind vielzählig.

So lässt sich auch ein Garten zu einem ökologisch nachhaltigen und unbedenklichen Garten umgestalte. Natürlich hängt das auch von der Definition eines natürlichen Gartens ab. Wir wollen uns aber auf die Materialauswahl und Gestaltung des Gartens konzentrieren, da dies am einfachsten umzusetzen ist.

Holz – ein natürlicher Baustoff

Seit tausenden von Jahren wird Holz als Werkstoff genutzt und auch heute ist dieser Naturstoff unverzichtbar. Wer wert auf einen ökologischen Garten legt, der wird vornehmlich Hölzer nutzen. Ob Gartenzaun, Gartenhäuschen oder Abgrenzungen, all dies lässt sich mit Holz bauen.

Dazu sollte man auf unbehandelte und robuste Hölzer setzen. Besonders Harthölzer, wie Buche, Eiche oder Walnuss eignen sich für den Bau eines Gartenhäuschens. Mit dem richtigen Werkzeug und der passenden Anleitung kann man Bauprojekte auch selbst angehen und kann sich so teure Bau- und Montagekosten sparen.

Für den Gartenzaun gibt es auch Alternativen zum Holz. Je nach Größe des Gartens kann die Nutzung von Holz nämlich ins Geld gehen. Bambus ist hier deutlich günstiger und sehr hart und robust. Als natürliche Grundstücksgrenze kann auch natürlich wachsender Bambus verwendet werden, der so auch zur Gartengestaltung beitragen kann. Darüber hinaus sind Natursteine, wie Sandstein eine schöne Möglichkeit zur Gartenabgrenzung, aber auch für die Abgrenzung von Beeten und Gartenflächen.

Garten natürlich wirken lassen

Ein Garten ist pure Natur, wie kann das nur unnatürlich wirken, fragen sich viele. Aber die Tatsache ist, dass viele Gärten ziemlich zugestellt, unnatürlich, wenn nicht gar hässlich aussehen. Ein wichtiges Ziel der Gartengestaltung sollte es also sein, den Garten natürlich wirken zu lassen oder zumindest ordentlich.

Bedeutet zunächst auf möglichst wenig Gartendekoration zu setzen. Plastikteile sollten aus dem Garten verbannt werden und wenn möglich durch Holz- oder Steinobjekte ersetzt werden. Eine gute Orientierung bieten hierbei die japanischen Gärten, aber auch gepflegte englische Gärten, wobei Erstere sich immer größerer Beliebtheit erfreuen.

Japanische Gärten setzen auf Elemente aus dem natürlichen Bereich, Wasserläufe, Moosteppiche, Steine und Bäume. Wer auf große Bäume und Pflanzen verzichten möchte, was wegen des großen Aufwands durchaus verständlich ist, der kann auf Miniaturpflanzen setzen. Zu denen gehören auch die Bonsais, die ebenfalls aus Japan stammen. Diese sind zudem ein Ausdruck der Kunst und brauchen viel Aufmerksamkeit und Pflege. Dennoch können sie einen Garten in seiner Natürlichkeit bereichern. Man sollte nur das in den Garten lassen, was man auch in der Natur vorfinden könnte. Plastikobjekte und grelle Farben gehören wohl nicht dazu.

Ökologischer Garten einfach gemacht

Der Garten als Ökosystem

Viele Gärten brauchen eine Menge Pflege und Aufwand. Die Böden müssen gedüngt werden, Pflanzen geschnitten werden, Wasser gereinigt werden und Wege gekehrt werden. Doch viele dieser Aufgaben kann die Natur auch selbst erledigen, wenn man nur weiß, welche Elemente welche Aufgabe übernehmen.

Zur Düngung können Düngepflanzen, wie Gelbsenf, Lupinen und Studentenblumen angepflanzt werden. Diese versorgen den Boden mit Nährstoffen und können ihn durch ihr Wurzelwerk auch vor Erosion und Austrocknung wahren. Außerdem verhindern sie oft das Wachstum von Unkraut. Im Boden selbst können Würmer und Käfer helfen den Boden zu versorgen und gefallene Blätter wieder in Nährstoffe umzuwandeln. Den ökologischen Ablauf der Natur kann man auch im heimischen Garten nachempfinden und so für ein kleines abgegrenztes Ökosystem sorgen.

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