Pfingstrose – Paeonia-Lactiflora-Hybriden

Pfingstrose – Paeonia-Lactiflora-Hybriden (syn. Paeonia chinensis hort.)

Familie: Pfingstrosengewächse – Paeoniaceae

Herkunft: In China, Sibirien und Japan verwildert vorkommend.

Blütezeit: Mai bis Juni

Aussehen: Die Staude mit spindelförmigen Rhizomknollen wird 60 bis 100 cm hoch. Ihre Blätter sind doppelt-dreiteilig mit lanzettlichen Blättchen. Über den blattförmigen, dreizähligen oder geteilten Deckblättern des Blütenstandes stehen die Blüten mit 8 oder mehr weißen oder gelblichen Kronblättern einzeln auf hohen Stielen.

Kulturansprüche: Die von Paeonia lactiflora Pall. abstammenden Kulturpflanzen, auch Chinesische Pfingstrosen genannt, mit über 3000 Kultursorten wollen einen nicht zu leichten, am besten kalkhaltigen Lehmboden. Dabei ist ein sonniger Standort erwünscht. Die Pflanzen sollen jeweils einen Abstand von 1 m voneinander haben und dürfen nicht zu tief gepflanzt werden, da sie sonst keine Blüten ausbilden.

Bei guter Pflege können die Pfingstrosen 10 bis 12 Jahre an einem Standort verbleiben, ohne umgepflanzt werden zu müssen. Man verwendet sie für Staudenbeete, und sie dienen vor allem als Schnittblume. Eine Vermehrung ist durch Teilung der Wurzelstöcke im  August bis September leicht möglich. Samenvermehrung kann bei den gefülltblühenden Pfingstrosen nicht durchgeführt werden.

Die Edelpaeonien stellen heute Hybriden von Paeonia lactiflora Pall. mit anderen Arten, z.B. Paeonia officinalis L. u.a. dar und haben nicht nur größere Blüten als die Ausgangsart, sondern außer weißen, roten, rosa und lila auch cremegelbe Blütenfarben.

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