Staudenrittersporn – Delphinium-Hybriden

Staudenrittersporn – Delphinium-Hybriden (syn. Delphinium x cultorum Voss)

Familie: Hahnenfußgewächse – Ranunculaceae

Herkunft: An der Entstehung der Staudenrittersporne sind Arten wie Delphinium elatum L., Delphinium cheilanthum Fisch. und Delphinium formosum Boiss. et Huet sowie Delphinium grandiflorum L. beteiligt gewesen. Diese Ausgangsarten kommen vor allem in der Hochstaudenflur, auf Matten und an Bachufern, besonders der Alpen und anderer Hochgebirge Eurasiens vor. Die heutigen Staudenrittersporne sind seit dem 17. Jahrhundert in Kultur.

Blütezeit: Juni bis September

Aussehen: Heute sind die verschiedenartigsten Kulturformen der bis zu 2 m hoch werdenden Staude bekannt. Sie haben ungefüllte oder gefüllte, in blauen oder rötlichen, auch weißen oder rosa Farbtönen vorkommende Blüten, die am Ende der hohen Stängel in langen Trauben angeordnet sind.

Kulturansprüche: Staudenrittersporne gedeihen in jedem Gartenboden in sonniger bis halbschattiger Lage. Man verwendet sie zusammen mit Kletterrosen, Margeriten, Erigeron-Hybriden u.a. für bunte Staudenbeete, wo sie 5 Jahre stehen können, ehe sie umgesetzt werden müssen.

Diese Arbeit ist möglichst im Frühjahr durchzuführen. Es ist auch günstig, wenn man die Stängel nach der Blüte auf 10 cm Höhe zurück schneidet, dann bilden sich im September nochmals blühende Triebe aus. Ritterspornblüten sind auch ein schöner Vasenschmuck. Vermehrt wird durch Teilung der Stöcke im Frühjahr, vom Gärtner auch durch Stecklinge, Aussaat ist bei Hybriden nicht möglich.

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