Wenn „grüne“ Kryptowährungen in digitale Gärten ziehen

Wenn „grüne“ Kryptowährungen in digitale Gärten ziehen
Wenn „grüne“ Kryptowährungen in digitale Gärten ziehen
Die Digitalisierung erreicht stetig neue Bereiche des Alltags und sorgt natürlich für allerhand Veränderungen. Auch im Garten wird es zunehmend digitaler, autonome Mähroboter sind längst weit verbreitet und sorgen für einen stets gepflegten Rasen. Intelligentes Wässern und Pflegen von Pflanzen wird darüber hinaus durch den Einsatz smarter Sensoren und Systemen ermöglicht, – das Smart-Home hört längst nicht mehr hinter den Wohnungswänden auf.

Mit Kryptowährungen assoziiert man Garten und Gärtnern zunächst einmal nicht. Eine neue digitale Währung allerdings, Chia, verwendet ganz bewusst Analogien zur Landwirtschaft bei der Beschreibung ihrer Funktionsweise. Tatsächlich lassen sich Parallelen zum Betrieb einer echten Farm nicht verleugnen.

Hoher Strombedarf von Kryptowährungen zurecht in der Kritik

Dass Bitcoin im Gegensatz zu den meisten Omas und Opas eine wahre Umweltsau ist, lässt sich längst nicht mehr bestreiten. Insbesondere dafür verantwortlich ist der hohe Strombedarf, der für die Erstellung und Transaktion von Bitcoins notwendig ist. Zum derzeitigen Zeitpunkt wird dieser Bedarf auf etwa 117 Terawattstunden pro Jahr geschätzt, mit zunehmender Bitcoin-Menge wird der Bedarf an Strom zusätzlich steigen. Doch die Blockchain-Technologie hat durchaus Potenzial und setzt nicht zwangsläufig einen hohen Stromverbrauch voraus. Dass es auch anders geht, zeigt beispielsweise das Chia Network.

Chia Farming?

Kryptowährungen und die Blockchain-Technologie sind hochkomplexe Systeme. Nicht alle verwenden dieselbe Funktionsweise. Bitcoin beispielsweise nutzt das sogenannte „Proof of Work“-System, bei welchem komplexe mathematische Aufgaben durch Computer gelöst werden und neue Bitcoins generieren. Dieses Verfahren wird auch mit dem Goldschürfen assoziiert und als „Mining“ bezeichnet. Chia hingegen nutzt eine andere Technologie, das sogenannte „Proof of Time“-System. Um Chia zu erwirtschaften, werden eine große Anzahl leerer Festplatten benötigt. Insgesamt soll das Verfahren wesentlich ressourcenschonender sein als herkömmliche Blockchain-Verfahren.

Das Löschen der Festplatten wird innerhalb des Chia Netzwerks als „Vorbereiten eines Feldes“ bezeichnet. Das Installieren der Chia-Software wird als „Säen der Chia-Blockchain“ umschrieben und die Benutzer von Chia heißen „Farmer“, da sie im übertragenen Sinne Zahlen in den Parzellen ihrer Festplatten speichern und auf deren Vermehrung „warten“. Was sich so eigentlich ganz simpel anhört, ist allerdings hochkomplex, die Technologie der Chia-Blockchain wurde von Bram Cohen mitentwickelt, der bereits als Erschaffer des BitTorrent-Netwerk bekannt ist.

Alle Beteiligten können mit-profitieren

Jeder, der dem Netzwerk freien Speicher zur Verfügung stellt, kann dementsprechend am Erfolg von Chia teilhaben. Das lässt sich durchaus etwa mit solidarischer Landwirtschaft oder Gemeinschaftsgärten vergleichen, nur dass eben kein Obst oder Gemüse gezogen wird, sondern digitale Münzen. Mit diesen Münzen können Einkäufe getätigt werden oder Krypto-Handel betrieben werden. In vielen Fällen werden Krypto-Währungen wie Chia und Co. auch von sogenannten Robots wie dem Profit Horizon gekauft und verkauft, welche sich dabei an konkrete Vorgaben seitens des Nutzers halten. Wer sich für dieses Thema näher interessiert, findet weiterführende Informationen unter folgendem Link: Profit Horizon Erfahrung und Test

Die zukünftige Entwicklung von Kryptowährungen bleibt spannend. Es ist zu erwarten, dass zukünftig weitere Projekte entstehen, die den Fokus mehr auf Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit legen. Nur ein schonender Umgang mit sämtlichen zur Verfügung stehenden Ressourcen kann ein nachhaltiges Fortbestehen gewährleisten, im digitalen wie im analogen Garten.

⇓ Weiterscrollen zum nächsten Beitrag ⇓


Schaltfläche "Zurück zum Anfang"