Winteraster – Chrysanthemum-Indicum-Hybriden

Winteraster – Chrysanthemum-Indicum-Hybriden (syn. Chrysanthemum indicum hort. non L., Chrysanthemum x hortorum)

Familie: Korbblütengewächse – Compositae

Herkunft: Die Winteraster wurde schon lange vor der Zeitenwende in China kultiviert und kam wahrscheinlich Mitte des 8. Jahrhunderts u. Z. nach Japan, 1789 kamen die ersten kleinblumigen Sorten nach Frankreich, später auch nach England, wo die Züchtung Anfang vorigen Jahrhunderts begann.

Blütezeit: August / September bis Oktober

Aussehen: Die dünnen Blätter der 30 bis 90 cm hohen Staude sind eiförmig, tief fiederteilig. Die Blütenköpfe mit gelben Strahlen- und Scheibenblüten stehen in kleinen Büscheln an kurzen Stielen.

Kulturansprüche: Winterastern eignen sich für Staudenbeete als Spätblüher. Der Boden soll humus- und nährstoffreich sein. Die Pflanzen stehen am besten an sonnigen oder halbschattigen Standort. Vermehrt wird durch Teilung der Wurzelstöcke und durch Gewinnung von Stecklingen im Frühjahr, die aber nur in Gärtnereien durchführbar ist. Der Blumenfreund bezieht die Stauden am besten aus einer Gärtnerei.

Nach einigen Jahren müssen die Pflanzen umgesetzt werden, wie die meisten Stauden. Mit bestimmten Sorten wird auch vom Gärtner Topfkultur durchgeführt. Während die natürliche Blütezeit bei etwa 12 bis 14 Stunden Tageslicht im Herbst liegt, werden jetzt vom Gärtner durch Schaffung von Kurztagsbedingungen durch Verdunkelung im Sommer oder Langtagsbedingungen durch Zusatzbeleuchtung im Winter zu jeder Jahreszeit blühende Pflanzen gezogen.

Die reine Art Chrysanthemum indicum L. wird heute kaum noch kultiviert, sondern Hybriden mit anderen Sorten, die schon im Jahre 500 v.u.Z. in China gezogen wurden. Es gibt sehr viele Sorten, die man nach dem Blühbeginn in verschiedene Gruppen einteilt. Für den Garten sind nur bestimmte Sorten geeignet, die Topfchrysanthemen-Sorten der Gärtner sind nicht genügend winterhart.

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