Wetterfeste Gartenmöbel – darauf gilt es beim Kauf zu achten

Bald ist es wieder soweit: Das Wetter wird besser, die Temperaturen steigen und die Sonne zeigt sich immer häufiger – der Frühling naht. Und somit auch die Gartensaison. Es wird also Zeit, sich um das Mobiliar zu kümmern, welches den Rückzugsort erst zu einem grünen Wohnzimmer machen. Viele Menschen entscheiden sich für spezielle Outdoor-Möbel, weil diese witterungsbeständig sind. Doch worauf gilt es beim Kauf von wetterfesten Gartenmöbeln zu achten?

Qualität und Material sind entscheidend

Outdoor-Möbel haben einen entscheidenden Vorteil gegenüber anderen Modellen: Sie bleiben das ganze Jahr über im Garten stehen und Besitzer müssen sich keine Gedanken um Sonne, Wind, Regen oder Kälte machen. Soweit, so gut. Dennoch gibt es prägnante Unterschiede:

  1. Qualität: Leider entspricht es nicht nur dem Klischee, dass teurere Produkte oftmals langlebiger sind als billige Artikel. Wer lange Zeit Freude an seiner Wohlfühl-Oase haben möchte, sollte daher immer zu qualitativ hochwertigen Gartenmöbeln
  2. Material: Interessenten haben hierbei die Qual der Wahl. Kunststoff, Rattan, Holz oder doch lieber Aluminium? Natürlich hat jedes Material seine Vor- und Nachteile. Während Kunststoff leicht zu reinigen ist, sind Möbel aus Rattan für den Dauerbetrieb im Außenbereich denkbar ungeeignet.

Materialien im Überblick

Wer auf der Suche nach dem perfekten Möbelstück für den Garten ist, wird schnell feststellen, dass die Auswahl sehr groß ist. Wichtig ist in erster Linie, dass man nicht zuerst an die Optik denken soll. Denn Gartenmöbel können noch so schön aussehen, wenn sie jedoch unbequem sind, nach wenigen Wochen bereits Mängel aufweisen oder unnötig viel Pflege benötigen, sind sie keine gute Wahl. Entscheidend ist das Material der Gartenmöbel.

Gartenmöbel aus Holz

Der Klassiker fürs grüne Wohnzimmer: Holz. Hierbei handelt es sich um ein sehr robustes Material. Nicht verwunderlich also, dass es sehr häufig für die Herstellung von Möbeln verwendet wird. Doch eignet es sich auch für den Outdoor-Bereich?

Hier kommt es auf die Holzart an. Besonders beliebt sind beispielsweise Eukalyptus oder Teak. Gerade das letzte Beispiel ist bekannt für seine Resistenz gegenüber Witterungen. Wenn Teak-Möbel lange Zeit im Freien sind, stellt das überhaupt kein Problem dar. Das Material ist zudem sehr robust und geht nicht schnell kaputt. Hinzu kommt die Tatsache, dass es resistent gegenüber Pilzbefall ist. Wer sich für Holzmöbel ist entscheidet, die gut aussehen, pflegeleicht sind und Langlebigkeit versprechen, ist mit Teak stets gut beraten.

Die Finger lassen sollte man hingegen von Nadelhölzern. Diese sind von Natur aus nicht sehr wetterfest und können nur durch spezielle Oberflächenbehandlungen für den Außenbereich genutzt werden.

Gartenmöbel aus Metall

Wer den Kosten-Nutzen-Faktor im Blick behalten will, greift zuerst zu Modellen aus Aluminium oder Edelstahl. Gerade Alu-Möbel sind sehr preiswert, glänzen aber dennoch durch Stabilität und Langlebigkeit. Zudem machen die meisten Gartenmöbel aus Metall optisch einiges her. Wer den Vintage-Look präferiert, sollte unbedingt zu Modellen aus Edelstahl greifen.

Achtung: Metalle wie Eisen oder Stahl müssen beschichtet sein. Sonst können sie bei hoher Feuchtigkeit anfangen mit rosten. Reine Möbelstücke aus Metall bergen zudem den Nachteil, dass sie sich bei Wärme stark aufheizen.

Gartenmöbel aus Rattan

Rattan-Möbel machen optisch einiges her. Das Material selbst ist jedoch nicht witterungsbeständig, da es Feuchtigkeit nicht standhält. Wer trotzdem nicht auf die Optik verzichten will, sollte zum Kunststoff-Produkt – also Polyrattan – greifen.

  • Stilvoll
  • Leicht
  • Robust
  • Pflegeleicht
  • Witterungsbeständig

Es gilt aber darauf zu achten, dass nicht alle Gartenmöbel aus Polyrattan UV-Licht vertragen- Viele verlieren auf Dauer an Farbkraft.

Gartenmöbel aus Kunststoff

Diese Modelle sind besonders bei Terrassen- und Balkonbesitzern äußerst beliebt. Das liegt unter anderem an folgenden Vorteilen des Materials:

Nachteilig ist hingegen, dass die Möbel nicht selten billig und qualitativ minderwertig aussehen. Wichtig ist zudem, sie vor UV-Licht zu schützen.

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