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Orchideen schneiden – Anleitung zum Rückschnitt

Orchideen schneiden - so wird es gemacht.

Wie sollte man Orchideen schneiden? Orchideen erleben zur Zeit einen wahren Aufschwung. Die Tropenschönheiten zählen zu den beliebtesten Mitbringseln überhaupt. Die Schönheit und die vielfältigen Formen und Farben der Blüten machen sie so beliebt. Viele Sorten der beliebten Zimmerpflanzen sind in ihrer Pflege unkompliziert. Die meisten im Handel angebotenen Orchideen können einfach auf der Fensterbank gehalten werden. Allerdings muss man auch hier ihre Ansprüche an die Pflege und Standort berücksichtigen.

So vertragen Orchideen keine pralle Sonne, mögen aber eine Heizung unter dem Fenster. Bei der Wahl des Standorts ist dies demnach zu berücksichtigen. Wichtig ist aber auch eine entsprechende Luftfeuchtigkeit und Temperatur, das richtige Substrat und natürlich spielt auch das Gießen eine große Rolle. Werden die Bedürfnisse der Orchidee berücksichtigt, kann man sich lange an einer herrlichen Blütenpracht erfreuen.

Daneben gibt es aber auch die unterschiedlichsten Orchideenzüchtungen für den Garten, wie der Frauenschuh, der Stendelwurz, das Knabenkraut und auch winterharte Erdorchideen.

Für schöne Blüten ist aber nicht nur der Standort und die Pflege wichtig, mitunter ist auch eine Rückschnitt notwendig.

Der beste Zeitpunkt zum Orchideen schneiden

Man kann beim Schneiden von Orchideen generell nicht direkt von einem Rückschnitt sprechen, lediglich eher von Ausputzen. Davon betroffen sind vertrocknete und verfaulte Pflanzenteile wie Blütenstängel, Blätter und Wurzeln.

  • Nach einer Wartezeit von drei Wochen nach der Blüte sollten die Orchideen geschnitten werden.
  • Das Beschneiden der Wurzel erfolgt alle zwei bis drei Jahre beim Umtopfen.
  • Vergilbte, verwelkte Blätter und Blüten müssen regelmäßig entfernt werden.
  • Der richtige Rückschnitt fördert die Blütenbildung. Die Blütenfülle wird sichtlich vermehrt.

Orchideen richtig schneiden

Nach der Blütezeit fallen in der Regel die Blüten von alleine ab. Übrig bleibt dann ein leerer Stengel. Meist ist dieser noch grün, da sich mitunter nochmals Blüten bilden. Allerdings muss er komplett an seiner tiefsten Stelle entfernt werden, wenn er sich braun verfärbt hat. Sollte dabei allerdings nur ein Stück der Rispe verfärbt sein, erfolgt der Schnitt oberhalb des lebenden Stengels.

Gelbe, vertrocknete Blätter müssen ebenfalls entfernt werden. Aber niemals mit einer Schere abschneiden. Meist fallen sie von alleine ab oder lassen sich ohne Kraftaufwand herausziehen.

Das Schneiden einer Orchidee erstreckt sich auch auf die Wurzeln. Beim Umtopfen nach dem Entfernen der Erde werden dünne oder angefaulte Wurzeln vorsichtig mit der Schere abgetrennt. Dabei darf man gesunde Wurzeln nicht beschädigen.

Ein Rückschnitt kann auch erforderlich sein, wenn der Stamm sich braun färbt. Es müssen dann alle betroffenen Stammteile entfernt werden. Dazu schneidet man ein bis zwei Zentimeter über dem Auge der Orchidee.

Werkzeug zum Schneiden von Orchideen

Geeignet für das Schneiden von Orchideen sind eine Schere und auch Messer, wobei die Schere nur zum Schneiden der Wurzeln eingesetzt wird. Zum Schneiden der anderen Pflanzenteile wird das Messer verwendet, so werden Quetschungen an der Pflanze verhindert.

Man achte darauf, das die Schneidwerkzeuge auch scharf sind. Orchideen sind ja sehr anfällig gegenüber von Krankheiten, Pilzinfektionen und Schädlingen. Daher ist es wichtig, dass das verwendete Werkzeug auch dementsprechend sauber ist. Es ist ratsam die Schere oder das Messer vor dem Rückschnitt mit Alkohol oder kochendem Wasser zu desinfizieren, dann haben Keime und Pilze keine Chance.

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