Dattelpalme

Wer sich eine Palme vorstellt, der sieht meistens eine Dattelpalme vor dem geistigen Auge. Diese Gattung hat den typischen Wuchs: schlanker und hoher Stamm mit einer Krone aus langen und im Wind raschelnden Wedeln.

Eine Dattelpalme kann zweihundert Jahre alt werden und eine Höhe von 36 Meter erreichen. Sie wächst nur in die Höhe und nicht in die Breite. Ihre Wedel bieten mit einer Länge von zwei bis vier Meter ausreichend Schatten. Erste Früchte trägt ab einem Alter von durchschnittlich zehn Jahren.

Die Dattelpalme als Zimmerpflanze

Die Dattelpalme kann auch als Zimmerpflanze gehalten werden. Sie wird dabei nicht so groß wie eine Palme in der Natur, zumal sie eher langsam wächst. Es gibt drei Sorten, die sich besonders für die Zimmerhaltung eignen. Die Dattelpalme mit einem kräftigen Wuchs ist die Phoenix daxtylifera, auch Echte Dattelpalme genannt. Ihre zierliche Schwester ist die Phoenix roebelinii und eine Sorte von den Kanaren ist die Phoenix canariensis.

Alle drei benötigen einen Standort mit reichlich Sonneneinstrahlung. Zudem braucht die Dattelpalme einen luftigen Platz, wobei sie Zugluft nicht mag. Die Wachstumszeit geht von März bis in den September hinein. In diesen Monaten muss sie viel gegossen werden. Staunässe ist zu vermeiden. Das Gießwasser sollte enthärtet sein.

Dattelpalme Anzucht

Datteln können hauptsächlich in der Weihnachtszeit gekauft werden. Die Kerne eignen sich zur Anzucht einer Dattelpalme. Im Gartencenter kann aber auch Samen gekauft werden. Die Kerne werden 24 Stunden in Wasser von lauwarmer Temperatur gelegt.

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Anschließend werden sie in ein Pflanzgefäß gesteckt, das mit Sand und Torfmull gefüllt ist. Dieses Gefäß sollte nun an einen warmen Platz gestellt werden. Nun ist Geduld gefragt, denn es dauert eine Zeit, bis die ersten grünen Palmspitzen aus der Erde ragen.

Das Pflanzgefäß muss stets warm gehalten werden und die Erde sollte immer feucht – nicht nass – sein. Sobald sich der erste Spross gezeigt hat, verläuft das Wachstum relativ schnell.


Tropische Pflanzen

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Magnolien stammen aus Ostasien und wurden in Europa kultiviert. Diese kultivierten Sorten können im Garten überleben. Tropische Pflanzen werden meistens mit Palmen verbunden und es gibt sogar Sorten, die im heimischen Garten wachsen und gedeihen können. Diese Arten werden beispielsweise in der Natur von größeren Pflanzen überwuchert oder sie leben in höheren Regionen, sodass sie mit wenig Sonne und Kälte zurecht kommen.

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Botanischer Garten Berlin

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Die Berliner stellen die wohl ausgeflippteste Bevölkerungsmischung Deutschlands dar. Vielfalt und Individualität, wird selten so durchmischt wie es in der deutschen Hauptstadt der Fall ist. Eine klare Parallelität lässt sich beim Anblick, des Botanischer Garten Berlin feststellen. Palmen in Gewächshäusern, Seerosen unter Glas neben deutschen Herrenhäusern umringt von bunten Blumenfeldern. Eine durchweg gesunde Mischung lässt sich im Botanischer Garten Berlin als allseits gegenwärtiges Muster erkennen.

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