Hydropflanzen – Welche Pflanzen eignen sich für Hydrokultur?

Vorteile von Hydropflanzen

Einige Pflanzenarten lassen sich als sogenannte Hydropflanzen kultivieren: Dabei wurzeln die Pflanzen nicht wie gewohnt in Erde, sondern in speziellem Substrat. Denn die Vorteile von Hydropflanzen liegen insbesondere in einer besseren Versorgung mit Wasser, Luft und Nährstoffen. Denn ein Wasserstandsanzeiger erleichtert das Gießen. Außerdem können Sie die Zimmerpflanzen so eine gewisse Zeit allein lassen, da die Bewässerung für längere Zeit anhält.

Damit sind Hydropflanzen zur Raumbegrünung von Büros oder Geschäftsräume eine interessante Wahl. Weiterhin ist die Dosierung von Dünger durch Nutzung von Substrat erleichtert. Gleichzeitig kommt durch die Materialeigenschaften der Kügelchen mehr Luft an die Wurzeln als bei dichter Blumenerde, sodass Pflanzen besser gedeihen und sich im Gegensatz zu normaler Blumenerde keine Pilzsporen entwickeln. Deshalb eignen sich Hydrokulturen insbesondere für Allergiker.

Welche Pflanzen eignen sich für Hydrokultur?

Zahlreiche grüne und blühende Zimmerpflanzen eigenen sich als Hydrokulturen. Sogar die Trockenheit liebende Gewächse wie Orchideen, Kakteen und Sukkulenten können Sie problemlos auf Substrat pflanzen. Aber nur, wenn Sie den Wasserstand nach Bedarf im Topf anpassen.

Bekannt und beliebt als Hydropflanzen sind unter anderem:

  • Bogenhanf
  • Betelnuss und Birkenfeige
  • Efeu
  • Drachenbaum
  • Elefantenfuß
  • Ficus
  • sowie verschiedene Palmenarten und Farne.

Auch Blühpflanzen wie Begonien, Christusdorn, Flamingoblume und Usambaraveilchen eignen sich.

Hydropflanzen können Sie schon als solche kaufen. Aber junge Zimmerpflanzen können jedoch auch eigenhändig umgetopft und auf Substrat kultiviert werden, sofern sie Wurzeln richtig gereinigt werden. Jedoch das Umtopfen von Hydrokulturen erfordert etwas Übung. Wenn aber ein paar Aspekte beachtet werden, klappt es auch zu Hause.

Welche Hydrokultur-Substrate gibt es?

Das bekannteste Substrat für Hydropflanzen ist Blähton. Dabei handelt es sich um im Ofen gebackene Tonkügelchen, die besonders leicht, pflegeleicht und für empfindlichste Wurzeln geeignet sind. Blähton gibt es in verschiedenen Körnungen, generell gilt: Je größer die Pflanze und ihre Wurzeln, desto gröber gekörnt der Blähton. Je größer die Kügelchen sind, desto besser lassen sie sich zudem reinigen.

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Als Substrat können darüber hinaus Basalt oder Perlit, beides Vulkangesteine, Bimskies oder Quarzkies verwendet werden. Weiterhin eignet sich Mineralwolle und Steinwolle besonders zur Anzucht von Jungpflanzen. Sand kann bei Pflanzen mit geringem Wasserbedarf und wenig gr0ßen Wurzeln zum Einsatz kommen.

Welche Pflanzengefäße sind optimal für Hydropflanzen?

Hydropflanzen werden in speziellen Töpfen angeboten, da handelsübliche Übertöpfe meist nicht hundertprozentig wasserdicht sind. Besonders glasierte Tontöpfe oder Gefäße aus Metall halten einem stetigen Wasserpegel nicht auf lange Zeit stand und werden undicht.
Je nach Pflanzenart und Größe werden Hydropflanzen samt Substrat in einen kleinen Innentopf gepflanzt, der in einem wasserdichten Übertopf steht. Ein Wasserstandsanzeiger mit zugehörigem Schwimmer befindet sich zudem am Innentopf. Teilweise verfügen professionelle Hydrokulturtöpfe auch über separat angebrachte Vorrichtungen für Wasserstandsanzeiger.

Die Pflege von Hydropflanzen

Da die Substrate größere Mengen Wasser speichern als gewöhnliche Blumenerde, müssen Hydropflanzen deutlich seltener gegossen werden. Wenn die Innentöpfe groß genug sind, können sogar Wochen zwischen den einzelnen Wassergaben liegen. In der Regel muss etwa alle zwei Wochen nachgegossen, aber möglichst einmal wöchentlich der Wasserstand kontrolliert werden.

Prinzipiell sollten Wasser und Nährstofflösungen nur nachgegossen werden, wenn die Wasserstandsanzeige auf Minimum steht – und es empfiehlt sich, nicht mehr als bis auf ein Drittel aufzufüllen. Außerdem können als Düngemittel problemlos alle Arten wie Flüssigdünger, Granulat, Düngetabletten oder Röhrchen verabreicht werden. Denn durch die hohe Speicherkraft des Substrats hält die Nährstoffversorgung damit mehrere Monate aufrecht.

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