Rasenkantensteine verlegen – So einfach geht es
Rasenkantensteine sorgen für eine klare Abgrenzung zwischen Rasen, Beeten und Wegen und verleihen dem Garten Struktur und Ordnung. Sie sind in verschiedenen Materialien wie Beton, Granit und Kunststoff erhältlich, wobei jedes Material Vor- und Nachteile mit sich bringt. Besonders beliebt sind Betonsteine aufgrund ihres günstigen Preises und ihrer Witterungsbeständigkeit. Granit hingegen besticht durch seine edle Optik und hohe Stabilität. Kunststoffsteine sind leicht zu verlegen, können aber an Qualität einbüßen. Doch welches Fundament ist das richtige? Und wie erfolgt die Verlegung? Hier erfahren Sie alles Wichtige zu den verschiedenen Verlegemethoden, Materialien und Kosten, sodass Sie die perfekte Wahl für Ihren Garten treffen können.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Das Wichtigste in Kürze
- 2 Welches Fundament eignet sich für Rasenkantensteine am besten?
- 3 Wie Rasenkantensteine verlegen?
- 4 Wie verlegen Sie Rasenkantensteine in Beton richtig?
- 5 Rasenkantensteine Verlegen in Beton Anleitung
- 6 Rasenkantensteine Verlegen in Beton weitere Tipps
- 7 Rasenkantensteine setzen ohne Beton
- 8 Wie verlegen Sie Rasenkantensteine in Sand richtig?
- 9 Wie Verlegen Sie Rasenkantensteine auf Erde richtig?
- 10 Wie teuer sind Rasenkantensteine?
- 11 Besondere Rasenkantensteine – Die Neuheit
- 12 Fehler beim Verlegen von Rasenkantensteinen vermeiden
- 13 Alternative Abgrenzungsmethoden: Was gibt es außer Rasenkantensteinen?
- 14 FAQ
- 15 Wie tief müssen Rasenkantensteine einbetoniert werden?
- 16 Kann man Randsteine auf Erde setzen?
- 17 Wie tief muss eine Rasenkante in die Erde?
- 18 Was kommt unter Rasenkantensteine?
- 19 Wie viel Schotter unter Randstein?
Das Wichtigste in Kürze
- Materialwahl: Beton ist günstig und stabil, Granit edel und langlebig, Kunststoff leicht zu verlegen, aber weniger haltbar.
- Verlegemethoden: Rasenkantensteine können in Beton, Sand oder direkt auf Erde gesetzt werden – je nach gewünschter Stabilität.
- Fundament: Ein Unterbau aus Schotter und Sand sorgt für besseren Halt und verhindert das Absinken der Steine.
- Kosten: Betonsteine sind ab ca. 4–7 €/m erhältlich, während Granitsteine zwischen 18–30 €/m kosten können.
- Alternative Lösungen: Neben Rasenkantensteinen gibt es Alternativen wie die englische Rasenkante oder flache Steinplatten als Rasenmähhilfe.
Welches Fundament eignet sich für Rasenkantensteine am besten?
Neben dem persönlichen Geschmack, beeinflusst aber ebenfalls der Zweck der Verwendung die Wahl des Materials. Zudem spielt es eine Rolle auf welche Art und Weise die Rasenkantensteine verlegt werden sollen. Gilt es Hof- oder Garageneinfahrten mit diesen Steinen zu pflastern, gilt es eine stabile Stein-Art zu wählen. Kommen die Rasenkantensteine lediglich als Abgrenzungen für Beete, Rasenflächen oder Gartenwege zum Einsatz spielt die Stabilität des Materials hingegen eher eine Nebenrolle.
Möchte der Besitzer sicher sein, dass die Rasensteine stabil und fest im Boden des Gartens verankert sind, lohnt es sich diese in Beton zu setzen. Wobei diese Vorgehensweise noch einen weiteren Vorteil mit sich bringt. Durch das Fundament kann es zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr zu einem Absinken der Rasenkantensteine kommen, so dass dem Gartenbesitzer die doppelte Arbeit erspart bleibt.
Wie Rasenkantensteine verlegen?
Rasenkantensteine verlegen Möglichkeiten:
- in Beton verlegen
- auf Erde verlegen
- im Sandbett verlegen
Rasenkantensteine Materialen:
- Granit
- Beton
- Kunststoff
Wie verlegen Sie Rasenkantensteine in Beton richtig?
Bevor es an das Steine verlegen geht, gilt es erst einmal den Spaten zur Hand zu nehmen und mit diesem die Rasenkante abzustechen. Damit diese Kante am Ende auch wirklich grade ist, empfiehlt es sich vorab eine Schnur zu spannen. Ist diese stramm gespannt, kann der nächste Arbeitsschritt erfolgen. Jetzt gilt es den Verlauf der Rasenkantensteine zu markieren.
Dies kann man zum Beispiel mit Hilfe von Sand in Angriff nehmen. Anschließend darf wieder der Spaten zum Einsatz kommen, denn nun sollten Sie einen Graben entlang der Markierung ausheben. Dieser sollte je nach Größe der Rasenkantensteine etwa 70 cm tief und zwischen 40 und 40 cm breit sein.
Rasenkantensteine Verlegen in Beton Anleitung
Ist der Graben ausgehoben, kommt jetzt etwa eine zehn Zentimeter hohe Grobschotter Schicht hier hinein. Anschließend gilt es diese zu verdichten, um hier dann noch einmal eine zehn Zentimeter hohe Mischung aus Mineralsand und Feinschotter drauf zu geben. Auch nach diesem Gemisch gilt es wieder eine Verdichtung vorzunehmen, um anschließend erneut eine straff gespannte Schnur zu spannen.
Diese sollte man in der Höhe anbringen, in der die Oberkante der Rasenkantensteine am Ende verlaufen soll. Außerdem sollten Sie die Steine so setzen, dass diese noch etwa drei bis vier Zentimeter aus dem Boden herausragen. Ist die Schnur in der richtigen Höhe gespannt, gilt es jetzt den Magerbeton an zu mischen.
Dafür verwenden Sie am besten eine Kiesmischung in einer 0,8 mm Körnung, sowie ein Anteil Wasser und ebenfalls ein Anteil Zement. Diese Mischung gilt es jetzt zum Teil in den Graben zu füllen, um anschließend den richtigen Sitz der Steine nachzuprüfen. Liegen diese zu tief im Beton gilt es noch einmal eine Portion des Magerbetons nachzugießen.
Gerade den ersten Rasenkantenstein sollten Sie perfekt verlegen, denn dieser gibt an, wie der weitere Verlauf aussehen wird. Damit die Rasenkantensteine zudem fest im Beton liegen, benötigt es einen Pflaster- oder Gummihammer. Wobei ebenfalls eine Wasserwaage zur Hand sein sollte, um den Rasenkantensteinrand auf seine Gradlinigkeit zu prüfen. Müssen Sie außerdem diverse Steine erst noch zurechtschneiden, kann hier ein Trennschleifer gute Dienste leisten.
Rasenkantensteine Verlegen in Beton weitere Tipps
Möchten Sie diese Kante zudem noch stabiler gestalten, können Sie sowohl vor, als auch hinter den Steinen noch einmal Beton einsetzen. Verteilen Sie diesen mittels einer Maurerkelle keilförmig an die Rasenkantensteine. Am Ende sollten alle Steine zu drei Viertel in dem Magerbeton eingebettet sein. Wobei die Aushärtung des Fundaments dann über Nacht erfolgen kann.
Ist der Beton gänzlich ausgehärtet, gilt es den die restlichen Lücken im Graben mit Erdreich aufzufüllen. Möchten Sie sich zudem das Rasenmähen erleichtern, können Sie die Rasenkantensteine außerdem ebenerdig verlegen. Durchaus sieht es aber besser aus, wenn die Steine höher liegen als der Rasen.
Rasenkantensteine setzen ohne Beton
Wie verlegen Sie Rasenkantensteine in Sand richtig?
Benötigen Sie keine ganz so stabile Verlegung der Rasenkantensteine, können Sie diese auch in Sand einbetten. Auch für diese Vorgehensweise benötigt es einen Graben, der man etwa 20 Zentimeter tief ausheben sollte. Anschließend gilt es auch hier wieder eine Schnur zu spannen, die die Höhe der Oberkante der Steine markiert.
Befinden sich in dem ausgehobenen Graben diverse Steine oder Wurzeln sollten Sie diese vorab hernehmen. Anschließend füllen Sie eine circa drei Zentimeter feine Kiesschicht hier hinein und verdichten das Ganze. Jetzt gilt es eine ebenso dicke Schicht Sand auf den verdichteten Kies zu verteilen. Ist das erledigt, können Sie den ersten Stein setzen und mittels eines Pflaster-, wie Gummihammer auf die passende Höhe eingebetten.
Nach und nach dürfen jetzt weitere Rasenkantensteine in den Sand gesetzt werden. Wobei es gilt die Höhe zwischendurch mit einer Wasserwaage nachzuprüfen. Sind alle Steine im Sandbett verlegt, werden Lücken am Ende mit Sand aufgefüllt und anschließend verdichtet.
Wie Verlegen Sie Rasenkantensteine auf Erde richtig?
Durchaus können Rasenkantensteine auch direkt auf der Erde verlegt werden. Auch in diesem Fall, sind die ersten Arbeitsschritte, die Aushebung eines zehn Zentimeter tiefen Grabens, sowie das Spannen einer Schnur, um den Verlauf der Steine festzulegen. Anschließend können die Rasenkantensteine direkt in die Erde gesetzt und wieder mit Hilfe eines Pflasterhammers in die richtige Höhe gebracht bzw. fest verlegt werden.
Bemerken Sie dass die Steine im Graben wackeln, entfernen Sie diese wieder und unterfüttern Sie die Steine nochmalig mit Erde und fixieren Sie sie nochmal mittels eines Pflasterhammers. Haben Sie alle Rasenkantensteine erfolgreich auf der Erde verlegt, füllen Sie den Verlauf mit Erde auf und verdichten Sie diesen.
Rasenkantensteine, die lediglich in Sand oder auf Erde verlegt werden, bringen eine geringere Haltbarkeit, wie Stabilität mit, als wenn diese in Beton eingebettet werden. Wer gerne aber einmal eine Umgestaltung seines heimischen Paradieses in Angriff nimmt, kann diese Steine leicht entfernen und anschließend an anderer Stelle wieder verlegen.
Wissenswerte Hinweise, wenn es sich um eine reine Erdverlegung der Rasenkantensteine handelt
Werden Rasenkantensteine lediglich auf Erde verlegt, ist es jederzeit möglich die Steine zu entfernen. Auch zu einem viel späteren Zeitpunkt können so noch Fehler korrigiert oder der Verlauf verändert werden. Da diese Steine aber auch durchaus ein hohes Eigengewicht besitzen, kann es jetzt auch, wegen der mangelnden Stabilität, schneller zu einem Einsinken, wie Wegkippen der Rasenkantensteine kommen.
Um das Risiko hier klein zu halten, kann ebenfalls eine Schicht feiner Kies, sowie eine Schicht Erde zum Einsatz kommen. Möchten Sie hingegen ein Wegrutschen der Steine im Vorfeld verhindern, können Sie zudem kleine Stäbe unterhalb der sichtbaren Fläche einsetzen, um den Steinen mehr Stabilität zu verleihen. Auf diese Weise bleiben die Rasenkantensteine an Ort und Stelle.
Randsteine in einem Mischverhältnis verlegen
- Eine weitere Alternative ist die Mischverlegung.
- In diesem Fall kombinieren Sie einfach die Erd- mit der Betonverlegung.
- Damit die Rasenkantensteine fest im Boden sitzen, kommt hier ebenfalls Beton zum Einsatz.
- Allerdings wird der Graben nur mit einer dünnen Betonschicht versehen.
- Anschließend folgt eine dünne Schicht Erde und das Ganze wird gut verdichtet.
- Mit Hilfe der dünnen Betonschicht erhalten die Steine einen besseren Halt.
- Trotz des Einsatzes von Beton können die Rasenkantensteine jederzeit einfach wieder entfernt werden.
Rasenkantensteine aufsteigend verlegen
Möchten Sie an Ihrem Hanggrundstück sowohl Bodenerosionen, sowie Auswaschungen verhindern, können Sie Rasenkantensteine auch aufsteigend bzw. kaskadenförmig verlegen. Hier ist es ratsam bei größeren Flächen immer ein Betonfundament als Grundlage zu verwenden, damit die Steine auch tatsächlich an Ort und Stelle bleiben.
Wie teuer sind Rasenkantensteine?
Im Handel finden sich überwiegend Rasenkantensteine aus Granit, sowie aus Beton. Verschiedene Faktoren bestimmen hier den Preis. So kommt es darauf an, welcher Hersteller hier die Steine anbietet. Zudem beeinflussen Materialart, Stärke, wie Größe die Preise. Viele Anbieter senken den Preis für diese Steine, wenn Sie größere Mengen zu verkaufen haben. Handelt es sich hingegen um ein grandioses Sonderangebot, ist stets Vorsicht geboten, denn in diesem Fall kann es sich um mindere Qualität handeln.
Wer hier blind zuschlägt, kann am Ende eventuell sogar drauf zahlen, denn mit der Zeit kann es passieren, dass einzelne Steine ausgetauscht werden müssen oder im schlimmsten Fall gleich die ganze Rasenkante erneuert werden muss. Am preiswertesten sind in der Regel Beton Rasenkantensteine.
Kleine Formate sind meist schon ab etwa 1,50 Euro pro Stück zu haben. Wobei die größte Version dann schnell mal 5 Euro pro Stein kosten kann. Es ist ratsam, vor dem Kauf die Preise pro laufenden Meter zu vergleichen. Je nach Größe kosten Beton Rasenkantensteine meist zwischen vier und sieben Euro, während solche Steine aus Granit schnell mal zwischen 18 und 30 Euro pro laufenden Meter kosten können.
Kostenvergleich: Womit müssen Sie rechnen?
Die Preise für Rasenkantensteine variieren je nach Material und Größe.
- Betonsteine kosten im Schnitt 4–7 €/m und sind die günstigste Variante.
- Granitsteine liegen zwischen 18–30 €/m, bieten aber eine edle Optik und extreme Langlebigkeit.
- Kunststoffsteine sind mit 2–5 €/m vergleichsweise günstig, können jedoch schneller altern.
- Palisaden oder Metallkanten liegen preislich zwischen 10–25 €/m, abhängig vom Design und Material.
Ein Preisvergleich vor dem Kauf lohnt sich, da Rabatte für größere Mengen möglich sind. Wer langfristig investiert, sollte auf Qualität statt auf den günstigsten Preis setzen.
Besondere Rasenkantensteine – Die Neuheit
Wer hingegen gerne einmal seinen Garten zum absoluten Hingucker machen möchte, kann inzwischen auch Rasenkantensteine kaufen, die mit LED´s versehen sind. So können Sie leuchtende Akzente setzen. Wobei es sich hier um solarbetriebene Lichter handelt, die leider auch nicht ganz billig sind.
Welche Rasenkantensteine sind für Sie die Richtigen?
Geht es um die Materialart, sowie um die Farbe bei Rasenkantensteinen, entscheidet doch meist der persönliche Geschmack, welcher Stein letztendlich gekauft werden soll. Gerade beim Material gilt es aber ebenfalls die Eigenschaften zu berücksichtigen. Sollen die Steine robust, witterungsbeständig und haltbar sein, empfiehlt es sich auf Beton- oder Granit Rasenkantensteine zu setzen.
Wobei Gartenbesitzer wissen sollten, dass diese Steine aber mit einem höheren Arbeitsaufwand in Zusammenhang stehen, als Begrenzungen aus Holz oder Kunststoff. Da Beton, sowie Granit ein höheres Eigengewicht mitbringen, ist es hier vorteilhaft auf eine feste Verlegung zu setzen. Das Verlegen in Beton ist aber auch zeitaufwendig.
Kommen hingegen Rasenkantensteine aus Kunststoff oder Holz zum Einsatz müssen diese häufig lediglich in den Boden gesteckt werden, um gewisse Flächen abzugrenzen. Diese Befestigung ist zwar äußerst schnell erledigt, leider zeugen diese Materialarten aber nicht von einer langen Lebensdauer, denn witterungsbeständig sind diese Abgrenzungen nur eine gewisse Zeit.
Verlegen Sie hingegen Beton oder Granit Rasenkantensteine und entscheiden sich hier für passende Formen, wie Größen haben Sie außerdem die Wahl zwischen geraden und gebogenen Steinen. Geschwungene Rasenkanten lassen sich so mit den gebogenen Steinen verlegen, so dass der Garten kreativ in Szene gesetzt werden kann. Wobei diese Formen aber auch einen Nachteil mitbringen, denn das Rasenmähen gestaltet sich dann ein wenig schwieriger.
Fehler beim Verlegen von Rasenkantensteinen vermeiden
Damit Rasenkantensteine stabil und dauerhaft halten, sollten häufige Fehler vermieden werden:
- Fehlendes Fundament – Ohne Schotter- oder Betonschicht sinken die Steine mit der Zeit ein.
- Unzureichende Verdichtung – Ein lockerer Untergrund führt zu Setzungen und ungleichmäßiger Oberfläche.
- Falsche Höhenanpassung – Steine, die zu hoch oder zu tief liegen, erschweren das Rasenmähen oder führen zu Stolperkanten.
- Verzicht auf eine Richtschnur – Ohne Markierung können die Steine ungerade verlegt werden.
- Zu wenig oder falscher Beton – Ein instabiler Betonmix oder zu wenig Material kann dazu führen, dass sich Steine mit der Zeit lösen.
Wer diese Punkte beachtet, stellt sicher, dass die Rasenkanten stabil und optisch ansprechend bleiben.
Alternative Abgrenzungsmethoden: Was gibt es außer Rasenkantensteinen?
Neben klassischen Rasenkantensteinen gibt es verschiedene Möglichkeiten, um Beete, Wege oder Rasenflächen optisch abzugrenzen. Eine besonders natürliche Variante ist die englische Rasenkante, bei der der Rasen regelmäßig abgestochen wird, um einen sauberen Rand zu erhalten. Diese Methode erfordert allerdings viel Pflegeaufwand. Eine weitere Alternative sind flache Steinplatten oder Pflastersteine, die eine ebene Mähkante bilden. Diese helfen dabei, den Rasen leichter zu schneiden, da der Mäher direkt über den Rand fahren kann. Zudem können Palisaden aus Holz oder Metall verwendet werden, um Beete optisch ansprechend einzufassen. Die Wahl der richtigen Methode hängt vom gewünschten Look, dem Pflegeaufwand und der Langlebigkeit ab.
FAQ
Wie tief müssen Rasenkantensteine einbetoniert werden?
Rasenkantensteine sollten in der Regel etwa ein Drittel ihrer Höhe in den Boden eingebettet werden. Dies bedeutet, dass, wenn ein Rasenkantenstein eine Höhe von 20 cm hat, mindestens 6-7 cm davon im Boden vergraben sein sollten. Durch das Einbetonieren in den Boden erhalten die Rasenkantensteine zusätzliche Stabilität und verhindern ein Verrutschen oder Verschieben.
Kann man Randsteine auf Erde setzen?
Es ist nicht empfehlenswert, Randsteine direkt auf die Erde zu setzen, da dies zu Instabilität führen kann. Die Erde kann sich im Laufe der Zeit setzen oder erodieren, was zu einer Verschiebung der Randsteine führen kann. Um eine dauerhafte und stabile Installation zu gewährleisten, ist es ratsam, einen Unterbau aus Schotter oder Sand zu verwenden und die Randsteine darin einzubetten.
Wie tief muss eine Rasenkante in die Erde?
Eine Rasenkante sollte etwa 2-3 cm in den Boden eingegraben werden. Dies sorgt für eine ausreichende Stabilität und verhindert, dass Graswurzeln unter die Rasenkante wachsen und den Rasenbereich infiltrieren. Stellen Sie sicher, dass die Rasenkante gleichmäßig und auf gleicher Höhe entlang der gewünschten Linie eingegraben wird.
Was kommt unter Rasenkantensteine?
Unter Rasenkantensteinen wird in der Regel eine Schicht aus Schotter oder Sand platziert. Diese Schicht dient als Unterbau und bietet zusätzliche Stabilität für die Rasenkanten. Der Schotter oder Sand hilft auch bei der Entwässerung, indem er überschüssiges Wasser ableitet und verhindert, dass sich Feuchtigkeit ansammelt.
Wie viel Schotter unter Randstein?
Für eine solide Unterbaukonstruktion sollten etwa 5-10 cm Schotter unter den Randsteinen platziert werden. Verteilen Sie den Schotter gleichmäßig in der ausgehobenen Rinne und verdichten Sie ihn, um eine stabile Basis zu schaffen. Überprüfen Sie die Ausrichtung und stellen Sie sicher, dass der Schotter gleichmäßig verteilt ist, bevor Sie die Randsteine einsetzen.
Rasenkantsteine in Sand (nicht bindigem Füllmaterial ) zu verlegen ist in jedem Fall richtig.
Beton ist auf alle Fälle falsch, der Beton wird von jeder stärkeren Wurzel ausgehoben, wie man
auf Strassen, im Bereich der Bäume oft erkennen kann. Und im Strassenbereich wird mit Sicherheit
mehr und besserer Beton eingebaut als im Garten. Beton ist also mit Sicherheit keine Garatie für Standsicherheit von Rasenkantsteinen
von Rasenkantsteinen. Wichtig ist eine gute Entwässerung damit der Frost nichts verändern kann.
Es ist doch nicht viel Arbeit, wenn man nach ein bis zwei Jahren ein wenig nachrichtet wenn überhaupt erforderlich.
Eine Bettung in Beton macht nur Sinn, wen Stahlbeton verwendet wird, aber wer baut schon Häuser im
Garten?
Da ich momentan meinen Ziergarten hinter dem Haus gestalte, muss ich auch noch einige Rasenkantensteine setzen. Ich denke ich werde es mir einfach machen und die Variante im Sand nehmen. Sie ist vielleicht nicht so lange haltbar aber dafür kann ich alle Arbeiten selbst übernehmen und noch den restlichen Kies verwerten, der von anderen Projekten übrig geblieben ist.
Vielen Dank für die Tipps zur Gartengestaltung! Mit dem guten Wetter wollen wir bei unserem Ferienhaus die Gartenbereiche wieder ein wenig in Schuss bringen und haben uns für dieses Jahr Rasenkantsteine vorgenommen. Die Erklärung war daher sehr hilfreich, ohne Sie wäre ich nämlich nicht darauf gekommen wie tief ich welche Schichten verlegen muss und vor allem auch die Option die Steine ebenerdig zu verlegen um das Rasenmähen zu erleichtern.
Für den Garten unseres Horts gab es eine kleine Spende, weswegen wir jetzt Wege und Rasenkantsteine verlegen wollen. Vielen Dank daher für die Anleitung zu den verschiedenen Methoden. Wenn wir die Steine in Beton verlegen sollten, werde ich Ihren Tipp die Schnur zu spannen auf jeden Fall weitergeben – es ist eine schlaue Idee um sicherzugehen, dass die Kante gerade ist.
Ich habe in meinem Garten Rasenkantensteine mit LEDs installiert, wie Sie in Ihrem Artikel empfehlen. Ich finde es sehr schön. Darüber hinaus ist die Beleuchtung besonders bei Nacht angenehm. Die LEDs laden sich tagsüber mit der Sonne auf und sind somit sparsam.