Garten anlegen und planen – Ideen & Gestaltungstipps

Schritt für Schritt Garten planen und anlegen

Heute wollen wir uns einige Grundgedanken zum planen und anlegen einen Gartens machen. Eine Schritt für Schritt Anleitung mit der sie einen schönen Garten anlegen können und alles, was Sie hierzu bedenken sollten.

Der Hausgarten hat heute als Wohnraum im Freien eine größere Bedeutung als früher. Denn in unserer unruhigen, technisierten Zeit sucht der Mensch mehr denn je Erholung und Entspannung in der Natur. Mit der Planung des Gartens sollte man nach Möglichkeit schon beginnen, ehe Sie ein Haus bauen. Denn das hat seinen guten Grund.

Es lassen sich beispielsweise bei rechtzeitiger Planung die spätere Planierung des Bodens im Garten und die Erdgeschoßhöhe des Hauses so aufeinander abstimmen, dass der Aushub für den Keller und das Fundament im Garten untergebracht werden kann.

Ob es sich nun um eine Neuanlage, um die Verwandlung eines vernachlässigten, düsteren Hofs in einen wohnlichen Gartenraum oder um die Umgestaltung eines veralteten Gartens handelt, die Grundregeln, die man bei der Planung dem Garten anlegen beachten muss, sind die gleichen.

Wir gliedern den Garten je nach der Größe und den Bedürfnissen in einzelne Räume. Da gibt es den Vorgarten, den Wohn-, Spiel-, Bade- und den Nutzgarten. Diese einzelnen Gartenteile legt man jedoch so an, dass sie zusammengefasst einen geschlossenen, harmonischen, übersichtlichen Gartenraum ergeben.

Der Vorgarten

Der Gartenraum zwischen Gehweg und Haus ist oft nur wenige Meter breit. Hier wirkt ein einfacher Rasen, umgeben von Sträuchern und Blumenbeeten beim Garten anlegen, am besten. Ideal wäre es, wenn man alle benachbarten Vorgärten zu einer Einheit zusammenfassen könnte, ohne sie durch Zäune voneinander abzugrenzen.

An einer verkehrsreichen Straße wird man den Vorgarten so gestalten, dass er einen möglichst wirksamen Schutz gegen den Straßenlärm und die Abgase der Fahrzeuge bietet. In solchen Fällen haben sich Mauern und dichte Pflanzungen gut bewährt. Es ist ratsam, den Weg von der Straße zum Haus gut zu befestigen, damit man ihn sicher begehen und leicht pflegen kann.

Garagenzufahrten lassen sich so anlegen, dass man nur die Fahrspur mit Steinen belegt. Dazwischen bleibt ein Rasenstreifen erhalten. Sämtliche Zugangswege im Vorgarten sollten gut beleuchtet sein.

Der Wohngarten

Wir wünschen uns einen Garten, in dem man sich in frischer Luft frei und ungeniert bewegen kann. Der Garten sollte praktisch angelegt und leicht zu pflegen sein. Der Sitzplatz liegt am besten unmittelbar beim Haus und, wenn das Wohnzimmer nach Süden oder Westen ausgerichtet ist, in enger Verbindung mit diesem, beispielsweise in Form einer Terrasse.

Der Wohngarten
Der Wohngarten

Oft bilden an das Haus angebaute Garagen oder andere Nebengebäude mit diesen zusammen einen windgeschützten, sonnigen Winkel, der sich für die Anlage eines Sitzplatzes geradezu anbietet. Hier lässt sich leicht und mit wenigen Mitteln eine Überdachung anbringen. Eine überdachte Terrasse ist von unschätzbarem Wert, kann man doch, auch wenn sich das Wetter eintrübt und die ersten Tropfen fallen, ruhig draußen bleiben.

An der dem Nachbarn zugewandten Seite lässt sich ein Rankgerüst als Sichtschutz errichten. Damit erhält der Sitzplatz gleichzeitig einen gewissen Abschluss.

Eine Terrasse im Garten

Die Terrasse legt man meist mit Platten aus. Besonders gut machen sich Klinker und Natursteine. Auch Pflastersteine und Betonplatten lassen sich als Platzbefestigung verwenden. Mauern Wege, Treppen und Mauern bilden das Gerüst des Gartens und sollen möglichst dem Gelände angepasst werden. Ihre Linienführung bestimmt die Gartenräume.

Eine niedrige, frei stehende Mauer hat eine gliedernde Aufgabe. Man errichtet sie meist dort, wo sie einen Gartenteil oder Sitzplatz räumlich abschließen soll. Stützmauern müssen sehr sorgfältig und unter Beachtung der statischen Grundsätze gebaut werden. Sie haben, vor allem im abfallenden Gelände, eine größere Bedeutung. Terrassiert man dieses nämlich, so gewinnt man mehr Fläche. Hier kann man einen Steingarten besonders gut anlegen.

Mauern im Garten
Mauern im Garten

Jeder Eingriff in das natürliche Gelände muss allerdings sorgfältig abgewogen werden. Man sollte im Zweifelsfall lieber auf eine Stützmauer verzichten und das Gelände des Gartens weich modellieren, damit man eine harmonische Gesamtwirkung erreicht. Durch eine geschickte Bepflanzung, die die Stützmauer nicht verdeckt, sondern nur auflockert, wird diese harmonischer in den Garten und in die Landschaft eingefügt.

Hohe, frei stehende Mauern, die der Gliederung eines Gartens dienen oder den Abschluss eines Sitzplatzes bilden, wirken lockerer, wenn sie ganz oder teilweise durchbrochen sind.

Nutzung von Treppen zur Garten Gliederung

Zur Überwindung von Höhenunterschieden sind Treppen erforderlich. Da man sich im Garten freier bewegt als im Haus, sollten die Stufen in ihrer Auftrittshöhe mehr dem Gehen als dem Steigen angepasst sein und eine Höhe von 15 cm nicht überschreiten.

Im flach ansteigenden Gelände macht man die Stufen niedriger und zieht sie auseinander, während bei größeren Höhenunterschieden die Treppe durch eingeschaltete Podeste gegliedert wird. Man achte bei größeren Treppenanlagen mit dazwischenliegenden Podesten darauf, dass die einzelnen Stufenblöcke jeweils eine ungerade Zahl von Stufen aufweisen.

Sitzecken im Garten
Sitzecken im Garten

Das Begehen eines solchen Treppenlaufs ist angenehmer, weil man nicht immer mit dem gleichen Fuß auf den Podesten ankommt. Einzelne Stufen sind möglichst zu vermeiden, da sie leicht übersehen werden. Treppen sollten gut sichtbar sein und möglichst in Anlehnung an ein architektonisches Element angeordnet oder durch eine seitliche Bepflanzung betont werden.

Es gibt verschiedene Arten von Stufen. Die Auswahl reicht von der einfachen Holzknüppelstufe über die ins ansteigende Gelände eingeschobene Stufenplatte, die Legstufe mit Unterlage, bis zur sorgfältig bearbeiteten Blockstufe. Man achte stets auf eine gute und feste Unterlage, damit sich die Treppe auch sicher begehen lässt.

Wege im Garten anlegen

Da das Wege im Garten anlegen für das Gesamtbild von entscheidender Bedeutung ist, muss man ihren Verlauf sorgfältig planen. Sogenannte Schlängelwege bringen Unruhe in die Anlage. Besonders in der Nähe des Hauses und im kleinen Garten ist eine straffe Führung der Wege wichtig. So ist die Verteilung der einzelnen Gartenräume nicht gestört.

Die Art, wie die Wege befestigt werden sollen, darf nicht nur von den Kosten her beurteilt werden. Entscheidend sind hier vor allem die Aspekte der Zweckmäßigkeit, der Dauerhaftigkeit sowie der einfacheren Pflege. Die Möglichkeiten gehen vom einfachen Kies- und Asphaltbelag über Betonplatten verschiedener Ausführung, Pflaster- und Klinkerbeläge bis zu Natursteinplatten, gesägt oder bruchrauh, in unregelmäßig oder rechtwinklig verlegtem Verband.

Rankgerüste beim Garten anlegen einplanen

Vielfach ist es wohl notwendig, einen Teil des Gartens stärker gegen Blicke von außen abzuschirmen. Eine frei wachsende Strauchpflanzung oder eine Hecke kann diesen Zweck erfüllen. Es dauert aber oft Jahre, bis sie die entsprechende Höhe und Dichte erreicht hat. Ein Rankgerüst dagegen bietet sogleich einen guten Sichtschutz.  Rankgerüste mit Schilfmatten, Rohrgeflecht oder Holzstabgewebe bieten sofortigen Sichtschutz.

Rankgerüste beim Garten anlegen einplanen
Rankgerüste beim Garten anlegen einplanen

Als einfache Lösung befestigt man das Material an waagrechten, halbierten Rundhölzern, die an senkrechten Holzpfosten angeschraubt werden. Für eine dauerhafte Lösung wählt man stärkere Holzpfosten, wobei diese nicht eingegraben, sondern an einbetonierten Einschlaghülsen einige Zentimeter über dem Boden befestigt werden. So sind sie vor frühzeitigem Abfaulen geschützt.

Anstelle von Holzpfosten kann man auch Eisenrohre als tragende Konstruktion wählen. Man schraubt dann runde oder profilierte Holzlatten an diese Rohre. Es können auch Eisengitter und Baustahlgewebe angebracht werden.

Vor dem Farbanstrich sollten alle Einzelteile einen Rostschutzanstrich erhalten. An diesen Rankgerüsten lässt man nun ein- oder mehrjährige Schling- und Kletterpflanzen hinaufwachsen. Auf diese Weise werden die Gerüste in den Garten eingegliedert.

Pergolen als Sichtschutz

Eine Pergola bildet einen zusätzlichen Sichtschutz nach oben. Als schattenspendende, berankte Laube besitzt sie ihren eigenen Reiz. Pergolapfosten können aus Holz sein. Sie werden aber, der größeren Stabilität wegen, auch aus Stein oder Eisen gefertigt.

Als Auflage sind geschälte Rundgut geeignet. Für ein Rankgerüst reicht im allgemeinen eine Höhe von 1,8 m aus, während eine Pergola ungefähr 2,2 m hoch sein sollte, da die Pflanzen, die an ihr emporranken, auch von oben herabhängen.

Wasser als Gestaltungselement im Garten anlegen

Wasser ist ein uraltes Gestaltungselement. Wir finden es bereits bei den alten Kulturvölkern, die die starke Wirkung, die von einem Wasserbecken oder einem schönen Brunnen ausgeht, wohl kannten. Wir sollten daher heute, da uns die Technik mit ihren vielen Möglichkeiten die Verwendung des Wassers im Garten so leicht macht, keinesfalls auf dieses lebendige, ursprüngliche Gestaltungsmittel verzichten.

Wasser und Wege im Garten
Wasser und Wege im Garten

Ein kleineres Wasserbecken ordnet man am besten einem Sitzplatz in der Nähe des Hauses zu, während einem größeren Becken eine raumgliedernde Funktion zukommt. Durch eine ausgesuchte Bepflanzung wird ein Wasserbecken schöner und fügt sich harmonischer in den Garten ein.

In die Nähe des Wassers pflanzt man gern Fackellilien, Taglilien, Trollblumen und Funkien zusammen mit Ziergräsern. Sie entfalten dort ihre volle Schönheit, besonders wenn sie sich im Wasser spiegeln.

Ein Vogelbad sollte in keinem Garten fehlen. Es bietet unseren gefiederten Freunden eine günstige Gelegenheit, sich zu erfrischen. Flache Keramikschalen oder ausgemuldete Natursteine sind dafür geeignet. Die Ausmuldung sollte vom Rand her möglichst flach beginnen und die Wassertiefe nicht mehr als 5 cm betragen.

Das Vogelbad stellt man an einer übersichtlichen Stelle auf, da die Vögel es sonst aus Angst vor Katzen meiden.

Besondere Effekte – Gartenschmuck im Hausgarten

Keramische Gefäße, wie Vasen, Schalen oder Töpfe, Gartenplastiken, Leuchten oder auch eine Sonnenuhr bereichern den Garten. Wohlgeformte Vasen oder Schalen sollen unser Auge durch ihre harmonische Schönheit in Material und Form als Kunstwerk erfreuen.

Gartenschmuck im Hausgarten
Gartenschmuck im Hausgarten

Wir ordnen sie unbepflanzt einem Gartenraum zu. Eine Plastik stellen wir im Garten nicht unmittelbar in eine Pflanzung, sondern geben ihr einen freien Platz. Damit sie sich von ihrer Umgebung abhebt, stellt man sie am besten auf einen Sockel. Vermeiden sollte man, beispielsweise eine Tierplastik im Garten so aufzustellen, dass der Eindruck entsteht, sie sei ein natürliches Lebewesen. Das mindert den Wert der Plastik und wirkt als gewollte Täuschung.

Beleuchtung im Garten planen

Nur die wichtigsten Leuchten, beispielsweise an der Terrasse oder am Zugangsweg des Hauses, baut man fest mit unterirdisch verlegten Kabeln ein. Die Schalter hierfür werden neben der ins Freie führenden Tür und am Gartentor angebracht.

Braucht man für ein Gartenfest mehr Licht, so kann man mit transportablen, elektrischen Lampen oder auch mit Lampions und Windlichtern die schon vorhandene Beleuchtung ergänzen. Es gibt heute sehr schön geformte Windlichter, deren eiserne Schäfte man entweder in einen Schuh oder direkt ins Erdreich stecken kann. Mit ihrem flackernden Schein schaffen sie viel Stimmung.

Wir sollten jedoch nicht nur Wege und Treppen im Garten beleuchten, sondern auch einmal einen besonders schönen Baum oder Strauch von unten anstrahlen. Dafür eignen sich besonders hellgrün belaubte Pflanzen, etwa Birken oder der Eschenahorn. Der Effekt des von innen durchleuchteten Blattwerks erweist sich gerade bei einem Gartenfest als besonders passend.

Schattenplätze beim Garten anlegen gut planen

Auch dort, wo es im Garten schattig oder halbschattig ist, gedeihen Pflanzen gut. Solche Plätze haben sogar bestimmte Vorteile, denn viele unserer Gartenpflanzen stammen aus dem Wald oder vom Waldrand und ertragen deshalb die volle Sonne nur zeitweise.

Meist sind Bäume oder Gebäude die Schattenspender. Bei Bäumen kommt es auf die Beschaffenheit der Krone an, ob der Schatten von Sonnenflecken durchbrochen oder ganz dunkel ist. Unter dichtlaubigen Bäumen, etwa unter Kastanien, wächst kaum mehr etwas.

Gebäude werfen nicht ständig Schatten, und selbst an Stellen, die kein direkter Sonnenstrahl erreicht, fallen zu irgendeiner Tageszeit Strahlen des reflektierten Sonnenlichts ein. Vielfach macht man sich über den Schattenwurf von Gebäuden eine falsche Vorstellung.

Auch auf der Nordseite ist es, wenn die Sonne hoch steht, oft nur kurze Zeit schattig, und die West- und Ostseite haben meist den halben Tag volle Sonne. Wählt man beim Garten anlegen Pflanzen für einen schattigen Standort aus, dann muss man die Eigenschaften des Bodens sowie seinen Feuchtigkeitsgehalt und die Bewässerungsmöglichkeiten mit berücksichtigen.

Schatten- und Halbschattenpflanzen

Viele Schatten- und Halbschattenpflanzen lieben auch die Feuchtigkeit. Unter großen Bäumen oder Sträuchern mit flachen Wurzeln ist es aber meist ziemlich trocken, weil diese die Feuchtigkeit schnell dem Boden entziehen. Mauern, Gebäude oder hohe Zäune bilden häufig einen Schutz vor dem Regen, so dass man schmale Beete an ihrem Fuß häufig gießen muss. Vergessen Sie beim Garten anlegen also nicht eine Wasserquelle in der Nähe

Eine andere Möglichkeit besteht darin, solche Stellen mit trockenheitsresistenten Pflanzen zu besetzen. Mit Sonnenflecken durchsetzte, schattige Standorte unter laubabwerfenden Bäumen und Sträuchern werden von vielen im Frühjahr blühenden Zwiebeln und Knollengewächsen wie Märzenbecher, Alpenveilchen, Winterling, Blaustern, Lerchensporn sowie Schneeglöckchen bevorzugt.

Auch Maiglöckchen gedeihen im Halbschatten, und zahlreiche Lilienarten fühlen sich in einer waldähnlichen Umgebung wohl. Der Boden sollte allerdings tiefgründig und humos sein. Im Halbschatten, wenn der Boden nicht zu trocken ist, gedeihen viele Stauden. Für Blautöne sorgen polsterbildende Glockenblumen, das Kaukasusvergißmeinnicht, der Günsel und die Tradeskantie. Rote Farbtöne liefern das Lungenkraut, das Porzellanblümchen, der Schattensteinbrech und die roten Sorten der echten Geranien.

Will man gelbe und weiße Töne, dann greift man zum Gelbweiderich, zu Taubnesseln und zum Salomonssiegel. Wo Sonnen- und Schattenflecken miteinander wechseln und der Boden feucht ist, stehen noch mehr Pflanzen zur Verfügung. Fast alle Farne, darunter zahlreiche immergrüne Sorten, sorgen für die Begrünung des Bodens. Farbliche Abwechslung bringen die Etagenprimel und die Herzblume, Astilbe, Funkie, Waldgeißbart, Eisenhut, Taglilie, Silberkerze und die goldgelbe Trollblume.

Sträucher die gut im Schatten gedeihen

Es gibt auch viele Sträucher, die gut im Schatten, durchbrochen von der Sonne, und auf fruchtbarem Boden gedeihen, wenn man sie feucht hält. An trockenen Schattenstellen sollte man sie jedoch während der Wachstumsperiode gießen. Zu den Sträuchern, die sich für solche Standorte eignen, gehören das zu den Hartheugewächsen zählende Johanniskraut mit seinen großen, goldgelben Blütendolden, die immergrünen Mahonien und immergrünen Berberitzen, die Hartriegelarten, Hasel, Seidelbast, Pfaffenhütchen, Heckenkirsche, Zierjohannisbeere, Schneebeere, Schneeball und die Hortensie sowie die vielfältigen Zwergmispelarten. Rhododendren und Erika bevorzugen auch den Schatten von Bäumen, doch brauchen sie einen sauren Boden.

Hecken und Sträucher im Garten
Hecken und Sträucher im Garten

 

Das Immergrün mit seinen sternförmigen, blauen Blüten gibt einen ausgezeichneten Bodendecker für schattige Plätze ab. Alle Sträucher, die für einen Standort im Schatten von Bäumen empfohlen werden, können auch auf die Nordseite von Gebäuden gepflanzt werden. Außerdem fühlen sich viele der schönsten mehrjährigen Pflanzen (Stauden) auf einem Beet in Nordlage wohl und können für das Garten anlegen berücksichtigt werden. Hierzu gehören Bergenien und das Kaukasusvergißmeinnicht, die japanischen Anemonen und die Akeleien, alle Glockenblumen und Pfingstrosen.

In Zwischenräume kann man einjährige Pflanzen setzen, wie Stiefmütterchen, Löwenmaul oder Brunnenkresse. Schattige Stellen sind also keineswegs benachteiligt. Einige der schönsten Pflanzen unserer Gärten gedeihen dort besonders gut. Allerdings sollte man nicht mit Gewalt versuchen, die dunkelsten und zugigsten Ecken zu bepflanzen. Vielfach ist hier nämlich der begrenzende Wachstumsfaktor nicht das Licht, sondern die Trockenheit.

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