Hauswasserwerk Frostschutz – Isolierung und günstige Wärmequellen

Hauswasserwerk Frostschutz – Isolierung und günstige Wärmequellen
Hauswasserwerk Frostschutz – Isolierung und günstige Wärmequellen
Die meisten Hauswasseranlagen sind in einem Brunnenhaus oder einem Brunnenkasten eingeschlossen. Ein effektives Gehäuse ist gut isoliert und verfügt über eine eingebaute Wärmequelle, z. B. eine Wärmelampe. Einige Gehäuse werden unter der Erde gebaut, wobei die Wände unterhalb der Frostgrenze liegen, damit sie nicht einfrieren. Steht der Pumpenkasten im Freien wird Hauswasserwerk Frostschutz dringend empfohlen.

Vielen Brunneneinfassungen fehlt jedoch die Isolierung oder eine Wärmequelle. Änderungen an Ihrer Anlage, Umbauten, Abnutzung durch den Gebrauch, nasse oder fehlende Isolierung, gerissene Dichtungsbänder oder eine von Anfang an unsachgemäße Konstruktion – jeder oder alle diese Umstände können Ihren Brunnen gefährden.

Planen Sie voraus. Hier sind 4 Optionen zum Hauswasserwerk Frostschutz:

1. Nichts tun. Wenn Sie keine Änderungen an Ihrem Brunnenhaus vornehmen, müssen Sie vielleicht wieder mit gefrorenen Rohren rechnen, aber Sie können immer einen Wasserhahn aufdrehen, wenn die Temperaturen fallen. Bewegtes Wasser – ein gutes Tröpfeln genügt – ist weit weniger anfällig für das Einfrieren. Drehen Sie den Durchfluss beim ersten Anzeichen einer nachlassenden Tropfgeschwindigkeit auf.

Diese Option ist eine gute „Panik“-Maßnahme, aber es ist definitiv kein guter Umgang mit Wasser. Sie verbrauchen Energie, um die Pumpe öfter als nötig einzuschalten und verschwenden gleichzeitig Wasser.

2. Setzen Sie eine Glühbirne (keine Leuchtstoffröhre) in das Brunnenhaus ein. Platzieren Sie sie in der Nähe der Pumpe und lassen Sie sie bei kaltem Wetter an. Eine 100-Watt-Glühbirne ist ein großartiger kleiner Heizstrahler. Achten Sie darauf, dass die Lampe nicht umgestoßen werden oder etwas in Brand geraten kann.

Diese Option bietet ein gewisses Maß an Sicherheit, ist aber keine energieeffiziente Alternative. Wenn das Licht in den Wintermonaten 24 Stunden am Tag brennt, werden Sie etwa 5 Euro pro Monat ausgeben.

3. Überprüfen Sie Ihr Brunnenhaus oder Ihren Brunnenkasten, bevor das Wetter schlecht wird. Stellen Sie sicher, dass es keine zugigen Löcher, kaputte Fenster oder fehlende Isolierung gibt. Bringen Sie Wärmeband an der Pumpe und den Rohrleitungen an. (Befolgen Sie die Anweisungen auf der Verpackung.) Speziell für diesen Zweck hergestelltes Wärmeband ist in den meisten Baumärkten erhältlich. Schließen Sie das Heizband an. Die anfänglichen Kosten können 10 – 30 Euro betragen, je nachdem, wie viele freiliegende Rohre Sie haben. Das Wärmeband ist ziemlich zuverlässig, solange der Strom eingeschaltet bleibt.

4. Machen Sie das Brunnenhaus wetterfest. Installieren Sie neue Dichtungsbänder, dichten Sie ab und reparieren Sie das Dach. Fügen Sie eine Isolierung hinzu, wenn Sie sie vorher nicht hatten. Bringen Sie eine neue Isolierung an, wenn das vorhandene Material beschädigt wurde.

Installieren Sie eine thermostatisch geregelte Raumheizung. Stellen Sie sie auf 45-50 Grad ein. Die Heizung kann je nach Wetterlage mehr Strom verbrauchen als die Methode mit dem Heizband oder der Glühbirne. Sie wird aber zuverlässiger sein.

Überprüfen Sie bei jeder dieser Optionen das Brunnensystem während eines Kälteeinbruchs. Wenn Sie sich Sorgen über Stromausfälle machen, lernen Sie, wie Sie Ihre Speichertanks entleeren und wie Sie Ihr Wassersystem neu entlüften können.

Sie könnten auch einen sicheren Propan- oder Kerosin-Raumheizer kaufen. Verwenden Sie ihn in sehr kalten Nächten, wenn Sturmfronten vorbeiziehen und Bäume über Stromleitungen stürzen. Denken Sie nur daran, dass es keine gute Idee ist, Heizgeräte ohne Entlüftung in einem bewohnten Raum zu betreiben.

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