Kartoffeln pflanzen – Zeitpunkt, Abstand, Vorgehensweise – so geht es

Kartoffeln pflanzen war in früheren Zeiten eine Selbstverständlichkeit. Heute gibt es immer mehr Hobbygärtner, die sich wieder ein Kartoffelbeet anlegen. Wie Kartoffeln gepflanzt werden, wird hier erklärt.

Was muss beim Kartoffeln pflanzen beachtet werden?

Der Boden sollte möglichst Komposterde enthalten, damit die Kartoffeln genügend Nährstoffe bekommen können. Vor dem Pflanzen muss entschieden werden, welche Kartoffeln gepflanzt werden soll. Es gibt Sorten die zu den Frühkartoffeln gehören. Sie sind nicht so lange haltbar wie die Spätkartoffeln.

Für das Kartoffeln pflanzen sollte das Wetter schon trocken und warm sein. Die beste Zeit sind die Monate April und Mai. Vorher müssen die Saatkartoffeln vorgekeimt werden. Dafür werden sie in eine Kiste gelegt, die mit Sand und Rindenhumus gefüllt ist. Die Kiste wird dann an einen warmen und hellen Platz gestellt.

Kartoffeln sind sehr empfindlich gegenüber Frost. Die Bodentemperatur sollte deswegen mindestens sieben Grad betragen. Wenn der Boden zu feucht ist, kommt es zur Fäulnis. Zudem sollte jedes Jahr ein anderen Platz gewählt werden, damit Krankheiten vermieden werden können.

Kartoffeln pflanzen – so geht es

Zuerst wird das Beet ungefähr dreißig Zentimeter tief umgegraben, damit der Boden schön locker wird. Nun werden Furchen gezogen, die etwa zehn Zentimeter tief sein sollten und der Abstand zur nächsten Furche sollte dreißig Zentimeter betragen. Nun werden die vorgekeimten Kartoffeln genommen und bis auf drei Triebe werden die anderen Triebe entfernt.

Die Kartoffeln werden nun in die Furchen gesteckt, wobei die Keime nach oben zeigen. Auch hierbei wird wieder ein Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen von dreißig Zentimetern eingehalten. Sind alle vorgekeimten Kartoffeln eingepflanzt, so schüttet man die Furchen wieder mit Erde zu.

In der Regel muss nicht extra mit Wasser gegossen werden, da Regenwasser ausreichend ist für das Wachstum der Kartoffel. Damit die Pflanze kein Sonnenlicht abbekommt, müssen die Kartoffeln zum Schutz immer wieder mit Erde angehäuft werden.


Wie und wann pflanzt man Kartoffeln?

Gepflanzt wird zwischen April und Mai. Setzen Sie die Knollen etwa 10 bis 15 Zentimeter tief und im Abstand von 35 Zentimetern in lockeren, nährstoffreichen und von Unkraut befreiten Boden. Achten Sie zwischen den Reihen auf einen Abstand von 60 bis 70 Zentimetern.

Wie baut man Kartoffeln richtig an?

Verwende nur gesunde Kartoffeln und kontrolliere, dass keine faulige dabei ist. Lege die vorgekeimten Kartoffeln dann ab Mitte April bis spätestens Anfang Juni in eine Tiefe von 8 bis 10 cm im Abstand von 30 – 35 cm in die Erde. Achte darauf, dass die Triebe dabei nach oben zeigen und nicht abbrechen.

Wie lange brauchen Kartoffeln bis sie aus der Erde kommen?

Ernte und Lagerung Die Erntezeit für Kartoffeln beginnt bereits im Juni, dann sind die Frühkartoffeln reif. Als Faustregel gilt: Etwa drei Wochen nachdem das Kartoffelkraut verwelkt und abgestorben ist, können die Knollen aus der Erde. Bei der Ernte ist Vorsicht geboten, denn die Knollen dürfen nicht verletzt werden.

Warum soll man Kartoffeln Anhäufeln?

Mit dem Häufeln der Kartoffeln verhindert man, dass die Knollen Sonne bekommen und Grün werden. Angeblich werfen Kartoffeln, die man anhäufelt, auch mehr Ertrag ab. Ein Grund dafür könnte sein, dass die Dämme, die über die Zeit entstehen, schneller warm werden und die Wärme besser speichern können.

Wie oft muss ich Kartoffeln Anhäufeln?

Und zwar so viel, dass etwa die Hälfte des Krautes bedeckt ist. Sowie die Stiele wachsen, häufeln Sie die Kartoffeln alle zwei bis drei Wochen an. Jedes Mal, wenn Sie eine weitere Schicht anhäufeln, wächst eine neue Schicht Kartoffeln direkt unter der Erdoberfläche.

Wie viele neue Kartoffeln entstehen aus der Mutterknolle?

Die Vermehrung zum Kartoffelanbau erfolgt vegetativ aus den Mutterknollen. Aus einer Mutterknolle können pro Jahr etwa 15 – 25 Kartoffeln geerntet werden. Die frische Kartoffel besteht zu 78 % aus Wasser, 15 % Stärke, 2 % Eiweiß und 2 % Ballaststoffen.

Wie steigere ich den Ertrag von Kartoffeln?

Dennoch sollte man sie im Garten frühzeitig düngen, um eine gute Ernte einzufahren. So erzielen Sie optimale Erträge. Das Düngen der Kartoffeln beginnt mit der Bodenvorbereitung: Lockern Sie den Boden tiefgründig und arbeiten Sie dabei am besten gut verrotteten Pferdemist oder Kuhmist ein.

Was brauchen Kartoffeln um zu wachsen?

Kartoffeln gedeihen auf leichten bis mittelschweren, tiefgründigen Böden ohne Staunässe. Sie kommen zwar auch auf kargen Böden zurecht, bevorzugen aber nährstoffreiche Beete, die mit reifem Mist und Kompost angereichert sind. Die Erträge auf kargen Böden sind aber geringer. Optimalerweise liegt das Gemüsebeet sonnig.

Wie düngt man Kartoffeln?

Organischer Dünger für den Kartoffelanbau Organischer Dünger wie Kuh- und Pferdemist, Brennnesseljauche, Kompost oder Hornspäne ist umweltfreundlicher als anorganische Mittel, da er aus pflanzlichen oder tierischen Abfallprodukten besteht. Er ist Teil des natürlichen Nährstoffkreislaufs und daher schonend zur Umwelt.

Soll man Kartoffeln gießen?

Sobald die Pflanzen in den ersten drei Wochen nach der Blüte die ersten Knollen bilden, benötigen Kartoffeln reichlich und regelmäßig Wasser – und das nicht nur im Beet, sondern auch, wenn Sie Ihre Kartoffeln im Kübel oder Pflanzsack auf dem Balkon anbauen.

Warum wird das Kartoffelkraut abgeschnitten?

Wenn sich die Schale nicht mehr auf Druck von der Kartoffel löst, werden beim Transport weniger Knollen beschädigt und damit verfaulen auch weniger während der Lagerung. Ließe man das Kartoffelkraut, wie es früher üblich war, auf natürliche Weise abreifen, würden die Knollen unterschiedlich groß werden.

Wann brauchen Kartoffeln am meisten Wasser?

Sobald die Pflanze die ersten Knollen gebildet hat, kommt es zum Knollenwachstum. Hier benötigt die Pflanze besonders viel Wasser. Vor allem in den ersten 3 Wochen nach der Blüte, bis zur Abreife ist ein ausreichender Wassergehalt entscheidend für die Ertragsbildung.

Kann man Kartoffeln immer an der gleichen Stelle Pflanzen?

Setzen Sie jedes Jahr Kartoffeln an gleicher Stelle, nimmt die Bodenqualität stark ab und die Erde laugt aus. Dadurch ist eine ausreichende Versorgung nicht mehr möglich. In der Folge entwickeln sich die Kartoffeln nicht weiter und die Ernte fällt im schlimmsten Fall komplett aus.

Kann man Kartoffeln mit Rasenschnitt mulchen?

Das Mulchen kann als Alternative oder zusätzliche Pflegemaßnahme zum Anhäufeln gesehen werden. Bedecken Sie das Beet mit einer 20 Zentimeter dicken Schicht aus Grasschnitt, Gründünung, Laub oder Stroh. Damit das Material nicht beginnt zu faulen, sollten Sie es häckseln und eine Nacht abtrocknen lassen.

Kann man Kartoffeln direkt nach der Ernte essen?

Kann man frisch geerntete Kartoffeln essen? Essen Sie nur unverletzte und frische Kartoffeln mit Schale. Schneiden Sie grüne Stellen und Keimansätze, die sogenannten ‚Augen‘, beim Schälen großflächig heraus. Essen Sie keine alten, eingetrockneten, grüne oder stark keimende Kartoffeln.

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Originally posted 2018-02-21 11:16:41. Republished by Blog Post Promoter

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