Startseite / Mein Rasen / Rasensaat / Rasenerde als Grundlage für den perfekten Rasen

Rasenerde als Grundlage für den perfekten Rasen

Was ist Rasenerde eigentlich genau?

Viele Hersteller diskutieren gerne einmal, um die beste Zusammensetzung, wenn es um Rasenerde geht. Fest steht und da sind sich meist alle Produktionsstätten einig, dass Rasen nicht gleich Rasen ist. So kommt es darauf an, ob ein Grundstückbesitzer Rasen aussäen, einen Rollrasen auslegen möchte oder ob Rasenziegel zum Einsatz kommen soll. Zudem spielt es eine Rolle, ob eine alte Rasenfläche erneuert oder lediglich ein unebener Rasen wieder eben gemacht werden soll. Heiße Diskussionen führen Experten hier allzu gerne über den besten Kompost-, wie Humusgehalt der Rasenerde.

Auf dem Markt findet sich unterschiedlich zusammengesetzte Rasenerde. So hängt es von den Gegebenheiten des Gartens ab für welches Produkt sich der Hobbygärtner am Ende entscheidet. Es hängt stets davon ab, welcher Untergrund auf dem Besitz zu finden ist. Ist das Erdreich recht sandig, empfiehlt es sich auf eine Rasenerde zu setzen, die einen geringen Anteil an Sand mitbringt.

Besteht der Untergrund hingegen aus einem großen Anteil an Lehm, eignet sich am ehesten eine Mixtur aus Kompost und Sand, welche zu gleichen Teilen in der Rasenerde zugegen sind. Somit ist Rasenerde eigentlich nichts anderes, als ein bestmöglicher Untergrund für den grünen Teppich im heimischen Garten. Wobei Rasenerde nicht nur zum Einsatz kommen sollte, wenn ein neuer Rasen gesät, sondern ebenfalls bevor ein Rollrasen ausgelegt wird.

[amazon bestseller=“Rasenerde“ grid=“3″ max=“3″]

Wie ist die ideale Rasenerde Zusammensetzung?

Wie bereits gesagt, sind sich die meisten Hersteller eher uneinig, wenn es um das Thema, optimale Zusammensetzung von Rasenerde, geht. Aus diesem Grund ist die Auswahl verschiedener Produktmischungen wahrscheinlich auch so groß. Gerade beim Humus- und Kompostgehalt scheiden sich hier die Geister. Durchaus gibt es aber ein paar hilfreiche Hinweise, die darauf schließen lassen, dass es sich um eine gute Rasenerde handelt.

So ist eine Rasenerde als gut zu bezeichnen, wenn diese überwiegend, mindestens zu 50%, aus Kompost besteht. Hinzu sollten dann noch circa 30 bis 40% Humus kommen und der Rest des Gemischs darf dann durchaus aus Sand bestehen. Mit dieser Mixtur setzen Sie auch gleich auf eine gute Drainage, denn den Wurzeln ist es so möglich gut in dem lockeren Erdreich zu wachsen und sich optimal zu entwickeln. Überschüssiges Wasser kann hier jetzt leicht ablaufen, so dass die Rasenpflanzen bestmögliche Bedingungen zum Wachsen in dieser speziellen Erde erhalten.

Verwenden Sie hier lediglich „einfachen“ Mutterboden, bringt dieser meist zu wenige Nährstoffe mit. Besonders junge Rasenpflanzen benötigen aber stets genügend Kaliumoxid, Phosphat, wie Stickstoff, welcher in normalen Mutterboden häufig nicht zu finden ist. Zudem gilt es hier außerdem den pH-Wert im Auge zu behalten.

Hersteller bekannter Marken geben diesen in der Regel auf ihren Produkten an. So sollte sich dieser zwischen 5,5 und 6,0 bewegen. Des Weiteren bringt Rasenerde noch einen Vorteil mit sich, denn in diesem speziellen Boden ist meist auch gleich die nötige Portion Dünger enthalten, so dass dieses nicht noch zusätzlich zum Einsatz kommen muss, wie es bei loser Erde der Fall wäre.

Welche Eigenschaften sollte eine Rasenerde mitbringen?

Gerade Rasenerde muss Strapazen aushalten können. Zudem sollte dieses nährstoffreiche Gemisch wasserdurchlässig sein, um so für die besten Wachstumsbedingungen sorgen zu können. Ist eine solche spezielle Erde in ihrer Struktur stabil, handelt es sich um einen idealen Boden für den Rasen. Wobei hier auch die Ausgewogenheit eine bedeutende Rolle spielt. Egal, ob Sie einen Spiel- oder Zierrasen anlegen möchten, die Rasenpflanzen können nur richtig gedeihen, wenn die Rasenerde die passende Zusammensetzung mitbringt.

Experten raten daher zu einem Gemisch, welches mindestens zu 50% aus Kompost, zu etwa 35% aus Humus und zu 15% aus Sand bestehen sollte. Durchaus können Sie diese Rasenerde auch eigenständig zusammenmischen oder ein bereits fertiges Produkt dieser Art von verschiedenen Herstellern kaufen.

Es ist natürlich wesentlich einfacher ein Produkt dieser Art zu kaufen, denn der Fachhandel hält doch zig verschiedene Gemische Rasenerde für seine Kunden bereit. Diese Fertigprodukte sind dann allerdings nicht auf ihren bereits vorhandenen Boden abgestimmt. So kann es passieren, dass diese Rasenerde dann eventuell nicht ganz so gut ihren Zweck erfüllt, wie es eigentlich sein sollte. Aus diesem Grund, kann es vorteilhaft sein, wenn Sie Ihre Rasenerde selber mischen.

Um die richtige Mischung herzustellen, können Sie die einzelnen Substanzen durchaus aus Ihrem eigenen Garten nehmen oder diese im Fachhandel kaufen. Um sich das Mischen zu erleichtern, benötigen Sie zudem gewisse Arbeitsmaterialien. Zumal diese auch zum Einsatz kommen, um den Untergrund richtig vorzubereiten.

Wie gilt es den Untergrund vorzubereiten bevor die Rasenerde zum Einsatz kommt?

Keinesfalls spielt aber nur allein die richtige Mischung der Rasenerde eine Rolle, denn auch den Untergrund gilt es vorab optimal vorzubereiten. Dieser sollte gut aufgelockert und anschließend begradigt werden. Eine Rasenfläche sollte stets so gerade und eben, wie nur möglich gestaltet werden, um sich so das Bewässern der Pflanzen zu erleichtern.

Ist der vorhandene Boden auf diese Weise vorbereitet worden, kann die spezielle Rasenerde auf diesem verteilt werden. Es empfiehlt sich eine Schicht aufzutragen, die circa 0,5 bis 1,5 cm dick ist. Wobei Sie auch hier anschließend für eine ebene Untergrundfläche sorgen sollten.

Ist auch dieser Arbeitsschritt erledigt und die Rasenerde ist gleichmäßig auf der Fläche verteilt worden, kann der Rasensamen zum Einsatz kommen. Auch diesen gilt es natürlich gleichmäßig auf der Rasenerde auszubringen und anschließend, am besten mit einer Walze, fest auf den Boden anzudrücken.

Nachfolgend gilt es die Fläche ausreichend zu bewässern, damit der Rasen schnell sprießen kann. Wobei regelmäßiges gießen dann besonders bei beständiger Trockenheit nicht vergessen werden sollte. Zudem ist es wichtig den Rasen regelmäßig zu schneiden und gegebenenfalls mit dem passenden Dünger zu versorgen.

Fazit:

Damit sich ein Rasen gut entwickeln kann, benötigt es stets gute Rasenerde. Wobei natürlich auch eine ausreichende, wie regelmäßige Bewässerung nötig ist, um am Ende einen schönen, grünen Teppich sein Eigen nennen zu dürfen. Damit der Rasen dann weiterhin eine Augenweide bleibt, gilt es diesen sowohl in regelmäßigen Abständen zu düngen, als auch zu schneiden.

Wer zudem nicht so genau weiß, aus welchen Erdteilen sein Untergrund besteht, kann eine Probe seines Bodens auch einschicken und von kompetenten Experten untersuchen lassen. Auf diese Weise erfahren Gartenbesitzer dann die exakte Zusammensetzung ihres Untergrundes, so dass es anschließend ein Leichtes ist die richtige Rasenerde zu verwenden.

Rasenerde als Grundlage für den perfekten Rasen
5 (100%) 1 vote

Lesen Sie auch:

Substral der Robuste - Test der Rasensaat

Substral der Robuste – Test der Rasensaat

Rasenflächen sehen häufig robuster aus, als sie es wirklich sind. Viele Grassorten sind einer intensiven Belastung nicht gewachsen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.