Bärlauch im Garten ernten – Unterschiede zum giftigen Maiglöckchen


In diesem Video erfährst du, wie du Bärlauch vom giftigen Maiglöckchen unterschieden kannst, dessen Blätter den Bärlauchblättern zum verwechseln ähnlich sehen. Am sichersten ist der Geruchstest.

Bärlauch im Garten ernten – Unterschiede zum giftigen Maiglöckchen

Unsere Garten-Moni will dieses Mal ihren Bärlauch ernten, den sie vor einigen Jahren im Garten gepflanzt hat. Leider fällt die Ernte in diesem Jahr nicht ganz so üppig aus, wie sonst, denn allerlei Wildpflanzen haben sich im Beet breitgemacht und überwuchern den Bärlauch. Demnach gilt es heute nicht nur den Bärlauch zu ernten, sondern auch das Beet von den ungebetenen Gästen zu befreien damit die nächste Bärlauchernte dann wieder vielversprechender ausfällt.

Bärlauch und Maiglöckchen sehen sich gefährlich ähnlich

Wer sich die Bärlauchblätter einmal genauer ansieht, wird schnell feststellen, dass diese den Blättern von Maiglöckchen enorm ähnlich sehen. Maiglöckchenblätter sind aber im Gegensatz zum Bärlauch hochgiftig, so dass es besser ist diese beiden Pflanzen nicht zusammen in ein Beet ein zu pflanzen. Ansonsten ist die Gefahr groß, dass es hier zu einer Verwechslung kommt.

Während Bärlauchblätter immer alleine stehen, finden sich Maiglöckchen stets paarweise im Beet. Zudem riecht Bärlauch aber auch extrem nach Knoblauch, wenn man die Blätter zwischen den Fingern verreibt. Solange der Bärlauch nicht blüht, kann dieser außerdem geerntet werden. Wer diesen hingegen trotz Blüte erntet, wird feststellen, dass er nicht mehr so intensiv schmeckt. Wobei die Blüten dieser Pflanze im Übrigen ebenfalls essbar sind.

Bärlauch, als Knoblauchersatz

Die Bärlauchernte ist simpel, denn es gilt die Blätter lediglich unten am Stiel ab zu schneiden. Da Bärlauch sehr nach Knoblauch schmeckt, wird dieser auch allzu gerne als Knoblauchersatz verwendet. So gibt es, beispielsweise, einige Menschen, die die Knoblauchzehen nicht vertragen, aber den Geschmack dieser lieben. Mittels Bärlauch lassen sich Speisen weiterhin mit dem Knoblauchgeschmack verfeinern, ohne dass Knoblauch zum Einsatz kommt. Ein weiterer Vorteil ist außerdem, dass Bärlauch zwar wie Knoblauch schmeckt, aber nach dem Verzehr nicht die unschöne Knoblauchfahne hinterlässt.

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