Laubengang Architektur – begrünte Wege im Schatten

Ein Laubengang ist etwas Wundervolles, denn er bietet uns jede Menge Schatten und sieht dazu auch noch super aus (wenn er gut gemacht ist natürlich). Jedes Jahr kommt der Sommer und wir alle freuen uns jedes Mal darauf. Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern, der Grill brutzelt und das Bier ist eisgekühlt. Nicht umsonst ist der Sommer für die meisten Deutschen die schönste Jahreszeit.

Doch damit man sich keinen Sonnebrand holt, sollte ein schattiges Plätzchen her. Noch besser wäre ein größerer Bereich, der einen vor den UV-Strahlen schützt. Immerhin möchte man sich in seinem Garten wohl fühlen und nicht jeder mag es, sich den ganzen Tag in der Sonne aufzuhalten. Auch in Deutschland kann es an manchen Tagen schließlich sehr heiß werden.

Abhilfe schaffen hier Sonnenschirme, Markisen, Dächer und selbstverständlich Gebäude, je nachdem wie hoch diese sind. Wer sich an heißen Tagen jedoch auch gerne bewegen möchte und sich trotzdem ständig im Schatten befinden will, dem kann man einen Laubengang empfehlen. Dieser ist nicht nur im heimischen Garten besonders sinnvoll, sondern überall dort, wo sich Menschen aufhalten.

Doch was ist ein Laubengang eigentlich und wieso ist er bei vielen so beliebt? Im Grunde ist ein Laubengang nichts anderes, als eine Aneinanderreihung von Rosenbögen. Bei einem Rosenbogen handelt es sich um ein umgedrehtes „U“, welches im Boden verankert wird. Dieses Gebilde kann aus Draht, Holz oder auch Metall bestehen und wird anschließend bepflanzt. Reiht man diese Rosenbögen nun aneinander und verbindet diese obenherum noch mit beispielsweise Draht oder Holzlatten, entsteht ein Laubengang.

Wozu eignet sich ein Laubengang?

Ein Laubengang kann nicht nur im heimischen Garten gebaut und auch nicht nur als Schattenspender dienen. Man kann Laubengänge auch nicht nur mit gewöhnlichen Kletterpflanzen bepflanzen, sondern auch mit Weintrauben, Brombeeren oder Kletterrosen und somit kann man nicht nur etwas sehr Schönes, sondern auch Schmackhaftes erschaffen.

Wie toll wäre es, wenn Sie nach der Arbeit heimkehren und Ihren persönlichen Laubengang entlang gehen, Ihr Hund oder Ihre Familie kommen Ihnen im Laubengang entgegen und begrüßen Sie dort? Stellen Sie sich diese Kulisse nur einmal vor! Solch ein Laubengang ist schließlich wie ein Dschungel-Tunnel und vermittelt uns ein sicheres und traumhaftes Gefühl. Die Natur die uns umgibt, schafft schließlich neue Kraft und gibt uns Hoffnung.

Aus diesen Gründen ist der Laubengang vor allem auf Hochzeiten sehr beliebt. Wer vor hat zu heiraten, sollte es unbedingt in Erwägung ziehen durch einen Laubengang zum Altar zu schreiten. Dies hat nicht nur etwas Magisches, sondern schafft auf jeder Hochzeit eine ganz eigene, kreative Atmosphäre.

Doch wie baut man einen Laubengang und wie kann man sich so Kunstwerk denn nun in den Garten schaffen? Was muss beachtet werden und braucht man dafür eine Baugenehmigung? Immerhin muss man den Bau von Gartenhäusern oder anderen größeren Gebäuden stets anmelden, ehe man sich an die Arbeit macht.

Selbstverständlich müssen Sie auch einen Laubengang anmelden, wenn dieser überdimensional groß und lang wird. Ist dies jedoch nicht der Fall und Sie möchten nur einen normalen Laubengang in Ihrem Garten aufstellen, dann brauchen Sie auch keine Erlaubnis vom Staat dazu. Eine Anleitung bräuchten Sie jedoch schon, falls Sie nicht genau wissen, welche ersten Schritte Sie unternehmen müssen um sich solch ein schönes Schauspiel in den Garten zu holen.

Wie baue ich mir meinen Laubengang?

Zunächst sollten Sie sich genau überlegen, welche Dimensionen Ihr Laubengang haben wird. Sind diese nicht astronmisch, brauchen Sie sich wie bereits erwähnt keine Sorgen um eine Genehmigung zu machen. Wenn Sie Ihren Laubengang nur etwa 2 Meter hoch werden lassen, wird es wahrscheinlich zu eng wenn Sie hindurch laufen. Bauen Sie diesen daher lieber 2,50 Meter – 3 Meter hoch.

Die Länge ist nun Geschmackssache. Wenn Sie meinen, den Laubengang 5 oder 10 Meter lang werden zu lassen, ist das Ihre Entscheidung. Selbstverständlich ist jeder Garten unterschiedlich groß und nicht jeder hat daher die Möglichkeit, einen längeren Laubengang zu bauen. Die Breite ist ebenso Ihre eigene Entscheidung. Empfehlenswert wären etwa 2 – 3 Meter.

Wenn Sie sparen möchten, empfiehlt es sich den Laubengang aus Paletten zu bauen. Reißen Sie die einzelnen Bretter einfach auseinander und schleifen diese schön sauber ab. Anschließend kann man diese mit einer Holzlasur kräftigen, ehe Sie diese zusammennageln und miteinander verbinden. Diese Variante ist nicht nur günstig, sondern auch durchaus stabil.

Ebenso günstig sind übrigens Rosenbögen aus Draht, die Sie einfach miteinander vernetzen. Wenn Sie sich jedoch für eine dauerhafte und vor allem optisch ansprechendere Lösung interessieren, kommen Sie an einer größeren Investition nicht vorbei. Verwenden Sie hierfür Metallrosenbögen, welche Sie fest im Boden verankern und anschließend miteinander verbinden.

Wenn Sie den Laubengang erdbeben- und tornadosicher machen möchten, dann können sich einfach tiefere Löcher graben und Zement verwenden. Wenn Ihr Laubengang steht, benötigen Sie noch die richtige Bepflanzung. Viele bevorzugen Kletterblumen, da diese den Laubengang in eine Oase der Düfte verwandeln.

Andere möchten jedoch nicht dermaßen viele Blumen im Garten haben, da diese viele Insekten anziehen und diese halten sich ebenso sehr gerne im Schatten auf, zudem Sie auch noch am Nektar naschen können. Empfehlenswert ist es wie in den meisten Fällen eine goldene Mitte zu finden. Nutzen Sie hierfür an den Eingangs- und Ausgangsbereichen Ihres Laubengangs doch einfach Kletterpflanzen, wie zum Beispiel die wunderschöne weiße Passiflora oder auch eine Rosa Pandorea.

Im Inneren können Sie dann mit Efeu arbeiten und dazwischen je nach Geschmack, hier- und da Weintrauben oder Brombeeren anbringen. Somit hätten Sie von allem ein bisschen und bräuchten sich nicht nur auf eine einzige Sorte zu beschränken.

Laubengang selbst bauen oder lieber kaufen?

Ob Sie einen Laubengang selber bauen oder kaufen, ist natürlich eine reine Zeit- und Geldfrage. Andererseits könnten Sie beim Selberbauen Ihrem Laubengang eine ganz individuelle Note verpassen und wären zudem stolz auf Ihr Werk.

Wenn Sie handwerklich begabt sind oder jemanden kennen, der es ist und Ihnen dabei hilft, ist der Selbstbau wahrscheinlich die richtige Antwort. Wenn Sie jedoch keine Lust darauf haben und lieber einen fertigen und vor allem professionell gebauten Laubengang bevorzugen, dann können Sie sich im Internet oder auch im Baumarkt nach Rösenbögen oder sogar kompletten Laubengängen umschauen.

Lassen Sie sich hierzu einfach im Markt beraten oder lesen Sie zu diesem Thema einfach soviel wie möglich, ehe Sie ins Geschäft fahren. Messen Sie vorher jedoch alles genaustens ab, damit Sie nicht etwas kaufen, was nachher eventuell nicht passt.


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Selbst bei einem familiären Verhältnis zu den Nachbarn, wer hätte da nicht gern, etwas Privatsphäre in seinem eigenen Garten? Um sich vor wissbegierigen Blicken der Nachbarn oder gar Fremden zu schützen, ist die Hainbuchenhecke eine simple Art, Privatsphäre zu schaffen, erst recht, wenn man bedenkt, dass diese im Vergleich zu einem herkömmlichen Zaun einen wertvollen Lebensraum für unterschiedlichste Tiere bietet. Man tut also nicht nur für sich, sondern auch etwas für die Mutternatur.

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Sonnenschutz im Garten
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Ein natürlicher Sonnenschutz ist nicht von heute auf morgen gewährleistet. Doch bei neuen Grundstückbesitzern lohnt es sich durchaus, auf sogenannte Kugelbäume wie einen Trompetenbaum oder Kugelahorn zu setzen. Auch bewachsene Pergolen sind ein anspruchsvolles Langzeitprojekt, mit dem ein biologischer Sonnenschutz hergestellt werden kann. Der Fantasie sind, die notwendige Zeit vorausgesetzt, keine Grenzen gesetzt!

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