Monstera aus Samen ziehen

Die Monstera gehört zu den Aronstabgewächsen und ist in vielen Wohnungen gerne gesehen, denn diese Pflanze stellt keine allzu hohen Ansprüche. Im Gegensatz zu anderen Arten wächst die Monstera deliciosa bei Raumtemperatur sogar besonders gut. Die ledrigen Blätter, welche so schön glänzen können in freier Natur bis zu einem Durchmesser von einem Meter erreichen. Welches Aussehen allerdings die Blätter bekommen, hängt stets vom Licht ab. Nur, wenn diese Pflanze an einem hellen Ort steht, zeigen sich die Blatt-Einschneidungen ausgeprägt.

Monstera Samen pflanzen

Die Pflanze selbst findet sich in fast jedem Blumenladen oder auch Baumarkt. Monstera Samen hingegen finden sich meist im Internet, die dann bereits samt Erde verschickt werden. Häufig sind dann schon winzige Keime zu finden. Diese gilt es jetzt nur noch in einen Blumentopf mit Kokohum zu legen und am besten an einen Sonnenplatz zu stellen. Wer die Monstera Samen über den Winter einpflanzt, muss damit rechnen, dass die Pflanze seine Zeit benötigt. Im Frühjahr hingegen geht das Ganze etwas schneller vonstatten.

Es gilt darauf zu achten, dass das Ganze stets konstant feucht zu halten. Mindestens 25 Grad Celsius benötigen die Samen jetzt, um zu sprießen. Der Platz sollte demnach hell und arm sein. Allerdings gilt es die Monstera-Samen nicht ins direkte Sonnenlicht zu stellen. Nur bei frischem Saatgut ist mit einer ist mit einer hohen Keim-Rate zu rechnen.

Wie erfolgt die weitere Pflege einer Monstera?

Das ganze Jahr über fühlt sich die Monstera an einem halbschattigen Platz recht wohl. Das Gießen dieser Pflanze sollte stets regelmäßig vorgenommen werden, so dass die Wurzelballen immer leicht feucht, aber nicht nass sind. Vor allem Staunässe kann die Monstera gar nicht gut vertragen.

Als Substrat eignet sich hier außerdem am besten eine gute, nährstoffreiche Einheitserde, welche einen Anteil an Vermiculite, Sand, wie Perlite mitbringt. Auf diese Weise wird eine gute Durchlässigkeit gewährleistet. Im Frühjahr hingegen ist es sinnvoll mit dem Anfang der Vegetationsphase dem Substrat einen Dünger beizumischen. Am besten eignet sich in diesem Fall ein Langzeitdünger.

Darf eine Monstera zurückgeschnitten werden?

Durchaus kann diese pflegeleichte Zimmerpflanze schnell ungeahnte Größen annehmen. Ein Rückschnitt tut der Monstera aber keineswegs weh und kann ruhig getätigt werden. Zu lange Triebe dürfen ohne weiteres bis zu zwei Drittel abgeschnitten werden, denn diese treiben auch wieder aus. Beim Zurückschneiden ist es aber stets ratsam Handschuh zu tragen, denn der Pflanzensaft ist giftig. Verfügt ein Trieb außerdem mindestens über eine Luftwurzel kann dieser als Steckling verwendet werden.

Wie überwintert die Monstera wohlbehalten?

Um die 22 Grad Celsius darf es gerne sein. Während der Winterzeit, wenn das Licht rar wird, darf das Thermometer aber ruhig weniger anzeigen. Hier gilt, je dunkler der Ort, desto kühler darf es sein. Außerdem gilt es jetzt die Monstera weniger zu gießen und alle vier Wochen in halber Konzentration zu düngen. Beträgt die Raumtemperatur hingegen weniger als zehn Grad Celsius sollte vom Düngen abgesehen werden.

Wissenswert ist ebenfalls, dass diese Pflanze nicht viel von der trocknen Heizungsluft hält. Aus diesem Grund ist es ratsam die großen Blätter regelmäßig mit kalkfreien Wasser zu besprühen.

Fazit: Im Grunde ist das Ziehen einer Monstera aus Samen recht einfach. Es dauert lediglich seine Zeit bis aus dem Samen eine immergrüne Zimmerpflanze wird. Mit den oben genannten Tipps allerdings wird in absehbarer Zeit eine beeindruckende Monstera heranwachsen, die wahrscheinlich sogar den einen oder anderen Rückschnitt nötig haben wird, um nicht zum Monstrum heranzuwachsen.

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