Die Wahl des richtigen Gewächshauses

Wer sich ein Gewächshaus oder einen Frühbeetkasten anschaffen will, muss sich entweder für Glas oder für Kunststoff entscheiden. Der Hauptvorteil von Glas liegt darin, dass es die kurzwelligen Sonnenstrahlen leicht durchlässt, die langwellige Wärmestrahlung jedoch nicht, so dass die Wärme im Gewächshaus bleibt.

Kunststoff hält die Wärmestrahlung nicht fest, so dass sich das Gewächshaus nach Sonnenuntergang sehr schnell abkühlt. Gewächshäuser in Leichtbauweise mit Folienbedachung eignen sich zum Verfrühen von Gemüse im Frühjahr, zur Anzucht von Sommerblumen, aber auch zum Gemüseanbau im Sommer. Ständige Beheizung ist hier aber nicht zu empfehlen.

Ein weiterer Nachteil ist, dass man die Folie jährlich im Herbst erneuern muss. Neuerdings gibt es jedoch Spezialfolien, die zwei bis drei Jahre halten. Trotz einiger Nachteile sind Folienhäuser immer beliebter. Natürlich können sie Glas nicht ersetzen, aber sie ergänzen es bestens.

Polyäthylenfolie hat eine Lichtdurchlässigkeit von ca. 80% und läßt in gewissem Grade auch ultraviolette Strahlung durch, was jedoch die Haltbarkeit mindert. Polyäthylenfolie (PE) ist preiswerter als PVC-Folie, die dafür aber in der Lichtdurchlässigkeit dem Glas fast ebenbürtig ist. Die Mehrkosten lohnen sich in jedem Fall.


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Bauformen und Bauweisen eines Gewächshaus

Gewächshäuser gibt es in verschiedenen Bauweisen. Kleingewächshäuser mit Pultdach baut man meist an die Wand eines vorhandenen Gebäudes (Wohnhaus oder Garage) an. Man nennt diesen Typ deshalb auch Anlehnhaus. Das Pultdach sollte nach Süden geneigt sein, weil sonst nicht genügend Licht einfällt.

Gewächshaustypen mit dem üblichen Satteldach stellt man dagegen frei stehend im Garten auf. Wo dies nicht möglich ist, sollten sie höchstens mit einer Giebelseite, und zwar der nördlichen, ein Gebäude berühren. Häuser gibt es in verschiedenen Grundrissen zu kaufen: rechteckig, quadratisch, rund, sechseckig und neuerdings auch eine achteckige Sonderform, der sogenannte Pavillontyp.

Besonderes Augenmerk sollte man auf die Ausführung der Stehwände richten. Bei einigen Typen reicht das Glas nur bis etwa zur Hälfte der Höhe; der untere Rest besteht aus Mauerwerk. Günstiger sind Modelle, bei denen die Glasstehwände vom Dach bis auf den Boden reichen, weil dadurch die Lichtverhältnisse im Gewächshaus und damit auch die Nutzungsmöglichkeiten ganz erheblich verbessert werden. Man gewinnt so auch unter den Tischen Platz für den Anbau.

Beim Anlehnhaus sind die Heizkosten gewöhnlich niedriger als beim frei stehenden Typ. Wenn man das Gewächshaus, wie üblich, an eine Südwand anbaut, wirkt diese Wand als Wärmespeicher und gibt nachts die tagsüber angesammelte Wärme ab. Bei angelehnten Gewächshäusern ist darauf zu achten, dass das Pultdach ausreichend geneigt ist. Auf einem zu flachen Dach sammeln sich leicht Schmutz und Laub, wodurch der Lichteinfall erheblich verringert ist.

Verschiedene Gerüstkonstruktionen eines Gewächshaus

Gewächshausgerüste müssen fest und dauerhaft sein und sollten außerdem gut aussehen: Aluminium eignet sich für den Gewächshausbau wegen des geringen Gewichts sehr gut. Die dazu verwendeten Aluminiumlegierungen sind durch entsprechende Profilierung der Konstruktionsteile besonders versteift. Ein großer Vorteil ist, dass Aluminium keinen Korrosionsschutz braucht und nicht gestrichen werden muss.

Als Skelett können auch Stahlgerüste dienen, die gegen Korrosion entweder gestrichen oder feuerverzinkt geliefert werden. Die verzinkte Ausführung braucht keine weitere Pflege, ist dafür aber teurer. Für den Gewächshausbau werden aber auch Holzkonstruktionen verwendet. Billige Holzsorten sind nicht wetterbeständig und müssen ständig gegen Verrottung geschützt werden.

Bessere Modelle besitzen Holzsprossen, meistens aus schwedischer oder einer anderen ausländischen Kiefer. Ferner werden für Gewächshäuser Holzrahmen angeboten mit Nuten für die Glasscheiben, die also nicht eingekittet werden müssen und sich zur Dachpflege leicht entfernen lassen. Holzrahmen müssen vom Lieferanten mit einem Holzschutzmittel oder einem wasserabstoßenden Anstrich behandelt sein.

Bei vorgefertigten Gewächshäusern, die der Käufer selbst aufbaut, dürfen er die Nebenkosten nicht vergessen.  Beispielsweise wenn Sie ein solides Fundament wünschen. Wände aus Ziegeln oder Beton muss der Käufer in diesem Falle meist selbst herstellen. Die Pläne dafür werden vom Hersteller des jeweiligen Gewächshauses mitgeliefert.

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