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Unkrautvernichter Hausmittel selber machen

Bekannte Unkrautvernichter Hausmittel statt Chemie nutzen?

Macht es Sinn einen Unkrautvernichter einzusetzen?

Sie träumen als begnadeter Hobbygärtner schon lange von einem edlen, teppichartigen Rasen ohne jede Spur von Unkraut? Jetzt stellen Sie sich aber die Frage, ob Sie mit dem Einsatz eines chemischen Unkrautvernichters die Umwelt nicht doch zu stark in Mitleidenschaft ziehen?

Zudem würden Sie gerne wissen, welche Unkrautvernichter überhaupt noch zugelassen sind und welche davon tatsächlich wirken? Ist die Unkrautbekämpfung mit der Chemiekeule zudem nicht extrem schädlich für Mensch, Tier und Umwelt? Wäre es da nicht besser mit altbewährten Gartenwerkzeugen oder ungefährlicheren Methoden dem Unkraut zu Leibe zu rücken? Welche Pflanzen werden außerdem mittels eines Unkrautvernichters geschädigt und welche reagieren gar nicht auf solche Mittel?

Fragen über Fragen und die meisten stellt sich bestimmt so mancher Hobbygärtner, der plant einen neuen Garten anzulegen oder der seinen bestehenden Garten vom unschönen Unkraut befreien möchte. Zumal ein Garten heute fast zu einer jeden Erdgeschosswohnung einfach dazugehört und auch beim Eigenheim nicht fehlen darf. Durchaus ist aber nicht gleich jeder Hausbesitzer automatisch ein begnadeter Hobbygärtner und nicht jeder Schrebergarten besticht mit perfekt angelegten Beeten samt einem Garten Eden.

Gerade, wenn es sich aber um den Hausbau handelt, machen sich die neuen Eigenheimbesitzer aber viele Gedanken um die Realisierung eines perfekten Gartens und überlegen, wie sie den Traum vom teppichartigen, unkrautfreien Rasen wahr werden lassen können. So mancher begibt sich da in die Hände eines Profis und setzt auf eine Ganzjahresbepflanzung, was durchaus eine gute Idee ist. Idealerweise ist der heimische Garten, sowie auch die Rasenfläche dann pflegeleicht, sowie betreuungsarm. Wobei Unkraut hier natürlich unerwünscht ist.

Auch ich habe in meinem Leben schon so manchen Garten angelegt, sowie gepflegt. Als Kind half ich meinen Eltern in ihrem Schrebergarten und pflegte meinen eigenen dann auch alsbald. Anschließend zog ich in meine erste Eigentumswohnung und natürlich durfte auch hier ein kleiner Garten nicht fehlen. Inzwischen besitze ich ein eigenes Haus mit einem 400 Quadratmeter großen Grundstück. Mein etwas größerer Garten wird natürlich auch von mir selbst gehegt und gepflegt.

Zu Beginn war ich voller Euphorie und Tatendrang bei der Gartenarbeit. Ein jedes Unkraut wurde von mir herausgerissen und ein jedes Beet regelmäßig gejätet. Der Fiskars Unkrautstecher war stets an meiner Seite und zählte zu meinen liebsten Gartengeräten, wenn es darum ging das unschöne Unkraut zu entfernen.

Durchaus finden sich in Schrebergärten, wie in „normalen“ Gärten aber auch stets Stellen, wo Unkraut einem den letzten Nerv rauben kann. In meinem Fall sind das meist die Stellen, die sich um den Garten bzw. Schrebergarten befinden. Genauer gesagt, die Grundstücksgrenze, die zur Straße oder zu einem Weg führt. Häufig ist hier ein Grünstreifen vorgesehen, der ständig von Unkraut besiedelt wird und keinesfalls leicht zu pflegen ist.

Vorbeifahrende Autos sorgen stetig dafür, dass Unmengen von Unkrautsamen hier durch den Wind ihren Platz zum Sprießen finden können. Mich machte dieser Anblick des neu wachsenden Unkrauts regelmäßig wahnsinnig. Kaum hatte ich die Pflanzen vernichtet, wuchsen sie auch schon wieder nach.

Aber nicht nur der Grünstreifen ist mir stets ein Dorn im Auge, denn bekanntlich fühlt sich Unkraut auch auf dem Rasen sehr wohl. Dabei liebe ich es, wenn dieser gleichmäßig grün ist und kein Klee, Moos, Löwenzahn oder anderes Unkraut aufweist. Meiner Meinung nach, sollte ein Rasen im Garten einem Teppich ähneln und nicht einem Urwald.

Wer hier hingegen eine wildwachsende Blumenwiese bevorzugt, hat natürlich weitaus weniger Arbeit. Zumal eine solche Wiese durchaus gut aussehen kann, gerade im Frühling, wenn es alles blüht. Aber, wie bereits erwähnt, ich begeistere mich eher für einen unkrautfreien Golfrasen, auch wenn dies viel Aufwand bedeutet.

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Unkrautbekämpfung mittels Unkrautvernichtungsmitteln

Jetzt stellen Sie sich bestimmt die Frage, welche Unkrautvernichtungsmittel sind heute überhaupt zugelassen und für welche Stellen eignen sich diese? Es gibt diverse Mittelchen, die nur auf landwirtschaftlichen Flächen eingesetzt werden dürfen. Im heimischen Garten, wie im Schrebergarten hingegen haben diese Vernichter nichts zu suchen.

Andere Vernichtungsmittel dürfen zudem auf Rasenflächen angewendet werden, dürfen aber nicht auf versiegelten Flächen, wie Terrassen, Garagenzufahrten, gepflasterten Wegen und Co, zum Einsatz kommen. Bekannte Hersteller, wie Marken diverser Unkrautvernichtungsmittel sind unter anderem:

  • Compo
  • Giersch
  • Bayer
  • Roundup
  • Syngenta
  • Neudorff
  • Banvel
  • Celaflor
  • Monsanto
  • Glyphosat

Unkrautvernichtungsmittel Einsatz wird durch das Pflanzenschutzgesetz geregelt

Wer überlegt, ob er ein Unkrautvernichtungsmittel verwenden soll, um Herr über diese Plagegeister zu werden, der muss sich vorab mit dem Pflanzenschutzgesetz beschäftigen. Hier finden sich die genauen gesetzlichen Regeln dazu, für wen und wo sich welches Mittel eignet bzw. erlaubt ist.

Zahlreiche Unkrautvernichtungsmittel sind heutzutage innerhalb der gesetzlichen Grenzen auf gärtnerischen, landwirtschaftlichen, wie forstwirtschaftlichen genutzten Flächen gestattet, dürfen allerdings nicht auf versiegelten Oberflächen zum Einsatz kommen.

Die Legalisierung, solcher Mittel entscheidet sich dadurch, ob ein Unkrautvernichter nach seinem Einsatz biologisch abbaubar ist oder nicht. Auf Wiesen, Rasenflächen, wie Feldern und anderen freien Flächen ist dies gegeben, anders sieht es hingegen gepflasterten oder/und versiegelten Oberflächen aus. Kommen auf versiegelten Flächen flüssige Unkrautvernichtungsmittel zum Einsatz können diese nicht abfließen.

Folgt ein Regenguss gelangen fliesen diese Mittel unweigerlich in die Kanalisation und somit anschließend in Klärwerke, wie Wasserwerke, welche dann Probleme mit der Aufbereitung bekommen können.
Verwendet man hingegen illegale Unkrautvernichtungsmittel auf unerlaubten Flächen kann dies sehr teuer werden, denn Bußgelder von bis zu 50.000 Euro können in diesem Fall fällig werden. Aus diesem Grund empfiehlt es sich ausschließlich legale Mittel auf erlaubten Oberflächen einzusetzen.

Kommen Sie nicht auf die Idee Unkrautvernichter an Seen, Teichen oder gar an Küstengewässern zu verwenden. Wobei diese Regelung ebenfalls für Salz und Essig gilt. Viele Hobbygärtner verwenden sowohl Salz, als auch Essig Essenz gerne als Unkrautvernichter. Diese dürfen auch durchaus im heimischen Garten zum Einsatz kommen, allerdings nicht auf versiegelten Flächen. Nur offene Untergründe dürfen mit Essig, wie Salz unkrautfrei gestaltet werden.

Natürlich, wie Legal Unkraut bekämpfen

In jungen Jahren bin ich im Schrebergarten meiner Eltern stets auf die Knie gegangen, um das Unkraut zu jäten. Eine wirklich undankbare Aufgabe, die stets ich erledigen durfte, während meine Schwester mit weitaus angenehmeren Tätigkeiten beschäftigt war. Heute ist es Gott sei Dank nicht mehr zwingend erforderlich in die Knie zu gehen und sich einen schmerzenden Rücken einzuhandeln.

Zumal auch die Chemiekeule keine Option darstellen muss, um den Kampf gegen das Unkraut gewinnen zu können. Ich nutze zum Löwenzahn, Waldblatt und Co beseitigen stets nur ein Gartengerät, nämlich den Unkrautstecher von Fiskars.

In der Vergangenheit habe ich einige dieser sogenannten Unkrautstecher in den Händen gehalten und damit gearbeitet. Der Fiskars Unkrautstecher hat mich am Ende überzeugt, denn die Anwendung ist simpel und wenn man dieses Gerät richtig einsetzt, kann man einfach die ganze Wurzel des Unkrauts aus dem Boden ziehen, so dass das Nachwachsen diverser Unkräuter unterbunden wird.

Ein großer Pluspunkt ist hier außerdem, dass dieses Gartengerät punktgenau, wie gezielt das Unkraut beseitigt. Daneben, wachsende Pflanzen werden nicht in Mitleidenschaft gezogen oder auf andere Weise geschädigt.

Durchaus habe ich auch bereits versucht diverses Unkraut mit kochendem Wasser zu bekämpfen. Diese Versuche zeigten nur kurz Erfolg, denn auf diese Weise vernichtete ich lediglich sichtbare Pflanzenteile. Die Unkrautwurzeln hingegen nehmen keinen Schaden, denn bis das heiße Wasser dort angekommen ist, ist es schon wieder soweit abgekühlt, dass es gegen die tiefliegenden Wurzelgeflechte wirkungslos ist. Das Unkraut wächst somit alsbald wieder nach.

Viele Hobbygärtner greifen zudem gerne auf ein Abflammgerät bzw. einen Unkrautbrenner zurück. In diesem Fall werden die Unkräuter mittels einer Gasflamme abgeflammt. Wobei so mancher Gartenbesitzer hier auch gerne den Hochdruckreiniger einsetzt. Diese Variante habe ich selbst noch nicht getestet, werde es aber in absehbarer Zeit einmal in Angriff nehmen und natürlich darüber berichten, wie diese Methode funktioniert und ob diese zum Erfolg führt.

Befinden sich Unkräuter in Fugen, wie Ritzen auf Terrassen, Einfahrten oder Gehwegen kann der Hochdruckreiniger helfen diese zu beseitigen. Mit Hilfe des hohen Drucks lässt sich das Unkraut hier gut aus den Ritzen und Fugen hinauskatapultieren.

Unkrautvernichter mit Glyphosat und Roundup

Abflammen, jäten, zupfen und hacken, beanspruchen jede Menge Zeit. Nicht jeder Gartenbesitzer besitzt da so viel Lust und Freizeit, dass er Tagein, Tagaus seinen Garten bzw. Grundstück mit natürlichen Mitteln unkrautfrei halten kann.

Chemiekeulen sind dann meist alsbald eine Überlegung wert. Bevor Sie zu solchen Substanzen greifen, empfiehlt es sich eine fachmännische Beratung in Anspruch zu nehmen. Zahlreiche Unkrautvernichtungsmittel dürfen erst an den Mann gebracht werden, wenn zuvor eine Beratung stattgefunden hat, denn ein unsachgemäßer Einsatz kann gefährlich werden. Diese Vorgehensweise gibt der Gesetzgeber vor.

Ein bekanntes, wie beliebtes Unkrautvernichtungsmittel nennt sich Roundup. Bereits seit dem Jahr 1974 findet sich dieses Mittel des Herstellers Monsanto auf dem Markt. So handelt es sich bei Roundup um ein Breitbandherbizid. Das bedeutet, dass dieses Unkrautvernichtungsmittel zahlreiche, verschiedene Unkräuter beseitigen kann. In Deutschland kann man Roundup für den heimischen Garten unter anderem unter den Namen Scotts Celaflor im Handel finden.

Toxisches Glyphosat ist in Roundup enthalten. So kann man dieses Mittel sowohl in flüssiger Form kaufen, als auch als Granulat. Die Wirkung erfolgt hier zudem über die oberen Pflanzenteile und nicht über die tiefliegenden Wurzeln, wie es bei vielen anderen Unkrautvernichtern der Fall ist. Somit kann Roundup auch mit einer neuen Saat in das Erdreich eingebracht werden, ohne der neuen Aussaat Schaden zuzufügen. Für den heimischen Garten gibt es dieses Mittel in kleinen Gebinden von einem Liter zu kaufen.

Ungefähr 20 Unkrautpflanzen sind inzwischen resistent gegen Roundup. Hier wirkt das Unkrautvernichtungsmittel nicht. Durchaus ist dieser Wert gut, denn andere chemische Mittel dieser Art zeigen sich oftmals gegen 100 Unkräuter wirkungslos.

Wobei es aber auch zu erwähnen gilt, dass die Toxizität von Glyphosat und Roundup für Tiere, wie Menschen auch heute noch zu kontroversen Diskussionen führt. In den 90er Jahren gab es verschiedene Studien, die Hinweise auf eine karzinogene Wirkungsweise von Glyphosat aufzeigten. Kommt dieses Mittel aber sachgemäß zum Einsatz ist die Toxizität aber eher niedrig.

Fest steht hier, dass Glyphosat für Amphibien eine Gefahr darstellt. Für dieses ist das Mittel pures Gift, weshalb das Einsetzen in der Nähe von Gewässern strikt in Deutschland untersagt ist. Hier gilt einen bestimmten Sicherheitsabstand einzuhalten. Da die Toxizität aber in unserem Land als vertretbar eingestuft wurde, ist die Zulassung bis zum Jahr 2015 bisher nicht gefährdet.

Die beliebtesten Roundup Mittel:

  • RoundUp® Easy
  • Roundup Unkrautfrei Alphee
  • Monsanto Roundup PowerFlex
  • Roundup UltraMax
  • Scotts Celaflor GmbH Roundup Granulat Unkrautfrei
  • Roundup Unkrautfrei Speed

Unkrautvernichter Hausmittel selber machen
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3 Kommentare

  1. Willi Risk

    Ich benutze einen Unktautvernichter Pflastersteine, diese funktioniert für seinen Verwendungszweck recht gut, aber auch im allgemeinen findet er teils seine Anwendungen.

  2. marvinT

    Ich habe den Unkrautvernichter selber machen Salz ausprobiert. Dieser hat mir sehr gut, im Kampf gegen das verdammte Unkraut geholfen. Die anderen Varianten möchte ich auch noch testen, nur dazu müsste das Unkraut erstmal wiederkommen! 😀

  3. Lothar V.Gerte

    Einen biologischen Unkrautvernichter zu selber machen, den habe ich nun endlich hinbekommen und bin von den Ergebnissen redlich erfreut. Zuerst war ich ziemlich skeptisch, denn biologisch ist Dünger, aber doch kein Vernichter. Nun mit dieser Annahme habe ich mich wohl gehörig getäuscht. Das Unkraut ist nun gänzlich verschwunden! Hoffentlich bleibt dieser Zustand auch noch für ein Weile.

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