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Moosvernichter – Im Rasen Moos bekämpfen

Wirksame Moosvernichter - Rasen moosfrei bekommen.

Fast jeder Grundstücks-, wie Gartenbesitzer kennt da Problem, Moos im Rasen, sowie auf den Gehwegplatten oder gar auf der Terrasse. Wir haben uns jetzt genau mit diesem Moos Problem beschäftigt und stellen Ihnen nachfolgend drei verschiedene Möglichkeiten vor, um diesen endlich loszuwerden. Lesen Sie weiter und erfahren Sie, wie Sie der Moosplage endlich Herr werden können.

Ein hoch wirkungsvolles Mittel gegen Moos ist das chemisch produzierte Quinoclamin, denn dieses unterbindet die Photosynthese bei diesen Gewächsen. Zumal es gleichzeitig durch diese Chemiekeule zu einer Vermeidung des Keimens der Moossporen kommt.

Somit handelt es sich hier um einen effektiven Moosvernichter. Produkte, die die Wirksubstanz Quinoclamin mitbringen, können außerdem das Jahr über zum Einsatz kommen.

Präparate mit Quinoclamin richtig einsetzen

Um mit Quinoclamin Produkte Erfolge erzielen zu können, gilt es einige Punkte genau zu beachten. Möchten Sie diesen Moosvernichter auf dem Rasen anwenden, müssen Sie diesen vorab mähen. Nur so ist es möglich, dass Quinoclamin auch tatsächlich gänzlich alle Moosgewächse erreicht.

Wobei Sie allerdings wissen sollten, dass dieser Moosvernichter etwas länger braucht um seine Wirkungskraft unter Beweis stellen zu können. Andere Präparate wirken da durchaus schneller, aber bei weitem nicht so effektiv und langanhaltend. In der Regel lösen sich Mittel, die Quinoclamin enthalten stets in Wasser auf, so dass die Anwendung hier recht simpel gestaltet ist.

So müssen Sie das Mittel lediglich in Wasser auflösen und können diese Mischung anschließend mit Hilfe einer Gießkanne über die betroffenen Stellen gießen. Besitzen Sie ein Drucksprühgerät können Sie auch diesen für die Behandlung einsetzen.

Wählen Sie das Drucksprühgerät empfehlen wir Ihnen allerdings eine Schutzbrille aufzusetzen, denn in die Augen sollte der Moosvernichter natürlich nicht geraten. Haben Sie das Mittel ausgiebig auf Ihre moosbefallenen Flächen verteilt, gilt es das Ganze erst einmal einwirken zu lassen. Nach 14 Tagen ist es dann nötig den Rasen zu vertikutieren.

Die meisten Hobbygärtner haben hier die Bogen mit Sicherheit schon raus, denn so mancher versucht es einmal mit dem Vertikutieren, wenn er entdeckt, dass Moos, wie andere Unkrautpflanzen den Rasen zieren. Ist das Vertikutieren erledigt, gilt es zum Rechen zu greifen, um so die abgestorbenen Moosreste gänzlich zu beseitigen.

Ist auch diese Arbeit getan, sollten Sie sich erst einmal um den PH-Wert Ihres Bodens kümmern, denn Moosgewächse sind allzu oft ein Zeichen dafür, dass es sich um ein zu saures Erdreich handelt. Um den PH-Wert zu neutralisieren, können Sie Kalk verwenden. Zumal Sie ebenfalls dafür sorgen sollten, dass der Boden wieder ausreichend Nährstoffe aufweist, denn auf diese Weise sorgen Sie für einen widerstandsfähigeren Rasen, der sich jetzt, wie ein Teppich dicht ausbreitet.

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Welche Gefahren bringt ein Moosvernichter mit Quinoclamin mit?

Wie bei jeder anderen Chemiekeule auch, gilt es auch hier darauf zu achten, dass Sie den Wirkstoff Quinocalmin nicht auf die Haut bekommen. Damit dieses Mittel zudem nicht in Ihre Augen geraten kann, raten wir Ihnen bei der Verwendung dieses Präparats eine Schutzbrille zu tragen.

Moosvernichter, die Eisen enthalten

Fragen Sie einen Experten, welches Mittel am wirksamsten gegen Moos vorgehen kann, werden Sie mit Sicherheit zu hören bekommen, das Eisendünger hervorragend gegen Moosgewächse helfen kann. Dieser spezielle Dünger enthält Eisensulfat und kräftigt die Rasenwurzeln und macht diese gleichzeitig widerstandsfähiger. Zumal dieses Produkt Ihrem Rasen einen satten Grünton verleiht.

Im Gleichklang machen Sie auf diese Weise dem Moos den Garaus, denn dieses Gewächs verträgt Eisensulfat gar nicht gut. Entdecken Sie zudem auf Ihrer Rasenfläche gelbe Stellen, ist dies ein Zeichen für einen Eisenmangel, aber nicht immer auch der Grund für Moos auf Ihrer Wiese. So kann das Mooswachstum ebenso mit einen Nährstoffmangel, dem PH-Wert des Bodens oder zu nassen, wie schattigen Regionen in Zusammenhang stehen.

Eisendünger richtig anwenden

Die perfekte Zeit um Eisendünger einzusetzen, ist von März bis April oder von September bis Oktober. Bevor Sie hier zum speziellen Dünger greifen, sollten Sie aber auch hier erst einmal den Rasenmäher in Betrieb nehmen, denn auf diese Weise können Sie sich sicher sein, dass der Eisendünger auch richtig verteilt wird.

Um sich das Ausbringen des Düngers zu erleichtern, können Sie auch diesen vorab in Wasser lösen und anschließend per Gießkanne auf den Rasen bringen. Möchten Sie hingegen einen größeren Moosbefall bekämpfen, empfiehlt sich der Einsatz von körnigem Eisendünger. Diesen können Sie mit Hilfe eines Düngerstreuwagens recht einfach und gleichmäßig verteilen. Ist das Ausstreuen des Dünger zu Ihrer Zufriedenheit geschehen, empfehlen wir Ihnen den Rasen zu wässern, denn so dringt der Eisendünger schneller ins Erdreich und kommt somit zügiger ihrem Rasen zu Gute.

Eisendünger und seine Wirkungsweise

Bereits nach einer Woche zeigt sich die Wirkung des Eisendüngers. Sie erkennen dies daran, dass sich das Moos braun verfärbt. Greifen Sie jetzt zu einer Harke oder auch zu einem Rechen und beseitigen Sie die abgestorbenen Moosgewächse aus Ihrem Rasen.

Möchten Sie eine Folgebehandlung vornehmen, warten Sie ungefähr zwölf Wochen. Zumal wir Ihnen raten vorab ein paar Pflegemaßnahmen zu starten. Das heißt, es empfiehlt sich den Rasen mit neuen Nährstoffen zu bereichern und diesen gut zu lüften.

Welche Gefahren birgt Eisendünger?

Kaum einem Hobbygärtner ist bewusst, dass auch die Verwendung von Eisendünger gefährlich sein kann. So können sich beim Verteilen des Produkts unter Umständen giftige Dämpfe entwickeln. Damit Sie Ihre Gesundheit nicht gefährden, sollten Sie bei der Ausbringung des speziellen Düngers stets eine Maske tragen, die mit einem Filter ausgestattet ist. So können Sie sicher sein, dass eventuell entstehende Dämpfe nicht in Ihre Atemwege gelangen können. Des Weiteren raten wir Ihnen einen Schutzanzug, sowie Handschuhe und eine Schutzbrille anzuziehen.

Leider führt der Einsatz von Eisendünger auch zu hässlichen, braunen Flecken. Diese zeigen sich durch die chemische Reaktion mit Wasser, denn hier karrodiert das befindliche Eisen im Dünger. Zumal Sie wissen sollten, dass einmal entstandene Flecken nur sehr schwer und mit hohem Aufwand wieder beseitigt werden können. Achten Sie somit darauf, dass Sie den Eisendünger nicht auf gepflasterte Wege oder geflieste Terrassen bekommen.

Haben Sie Ihren Rasen mit Eisendünger versehen, darf dieser zudem die nächsten zehn Tage nicht mehr betreten werden. Durch dieses Verbot verhindern Sie, dass der Dünger auch auf andere Flächen getragen werden kann. Leben in Ihrem Haushalt noch kleinere Kinder oder/und Haustiere achten Sie darauf, dass diese nicht mit dem Eisendünger in Berührung kommen oder diesen gar in den Mund stecken.

Salz, wie Essig gegen Moos

Sucht man unter den Hausmitteln eine verlässliche Substanz gegen Moos, findet sich allzu häufig der Tipp Essig oder Salz zu verwenden, um dieses Gewächs endlich quitt zu werden. Nehmen wir einmal die Effektivität dieser Präparate beiseite, wird hier aber schnell ersichtlich, dass beide Stoffe eher schädlich für angrenzende Nutz-, wie Zierpflanzen sind.

Hinzu kommt dass beide Stoffe nicht auf Böden verwendet werden dürfen, wo Salz, wie Essig nicht abfließen können. Wenden Sie Essig oder Salz auf gepflasterten Flächen an, können diese nicht biologisch abgebaut werden.

Das bedeutet, kommt es nach der Anwendung zu einem Wolkenbruch oder aber aus einem anderen Grund trifft Wasser auf diese Stellen, gelangen beide Substanzen ungehindert in die Kanalisation. In vielen Regionen Deutschlands ist aus diesem Grund der Einsatz von Salz und Essig auf versiegelten Flächen strikt untersagt. Missachtungen können hier extrem teuer werden!

Möchten Sie Salz oder Essig auf unversiegelten Flächen dennoch gegen Moos, wie andere Unkrautpflanzen anwenden, reicht es vollkommen, wenn Sie höchstens eine 15% Lösung einsetzen. Mit Hilfe einer Gießkanne können Sie das Gemisch dann auf die betreffenden Stellen geben.

Wobei Sie stets darauf achten sollten, nicht benachbarte Pflanzen mit der Lösung zu treffen. Hier heißt es genau arbeiten, damit andere Zier-, wie Nutzpflanzen keinen Schaden nehmen. Um den gewünschten Effekt noch ein wenig zu erhöhen, empfiehlt es sich die Lösungen bei direkter Sonneneinstrahlung einzusetzen.

Bei schlechtem Wetter hingegen sollten Sie besser auf diese Methode verzichten, denn durch einen Regenguss unmittelbar nach der Anwendung wird das Essig, wie der Salz gleich wieder weggespült. Sie können davon ausgehen, dass Sie die Behandlung noch einmal wiederholen müssen. Zudem gilt es nach spätestens zwei Tagen die abgestorbenen Unkrautpflanzen zu entfernen.

Folgende Konsequenzen sollten Sie nicht außer Acht lassen:

Es ist strikt untersagt diverse Hausmittel, wie Salz oder Essig, auf Oberflächen zu geben, die versiegelt bzw. gepflastert sind. Nur, wenn die eine, wie die andere Lösung im Erdreich versickern kann, ist eine Nutzung erlaubt, denn so können die Substanzen biologisch abgebaut werden.

Achtung: Abhängig von der Region kann eine Missachtung bis zu 50.000 Euro kosten! Zumal die Nutzung einer solchen Lösung dazu führen kann, dass das Erdreich dauerhaft versalzen wird, so dass hier keine Pflanze mehr wachsen kann.

Moosvernichter – Im Rasen Moos bekämpfen
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6 Kommentare

  1. ThorstenS.23

    Es müssen gar nicht immer irgendwelche Moosvernichter gekauft werden, es gibt auch eine Möglichkeiten Moosvernichter mit Hausmitteln zu erstellen. Das kann manchmal ein wenig Geld sparen, doch dafür benötigt es Fingerspitzengefühl, sonst kann es schief gehen.

  2. Mathilda

    In unserem Garten haben wir doch schon einen recht starken Bewuchs von Moos auf unserem Pflasterweg. Welchen Moosvernichter Rasen darf ich denn verwenden? Der Eisendünger würde ja schonmal rausfallen, denn wir möchten ja keine unschönen Flecken auf unserem Weg.

  3. Moisillini

    Die Moosvernichter Rasen sind sehr effektiv und ich hatte auch mit keinem der Nachteile zu kämpfen. Konnte zwar noch nicht alle testen, doch glaube ich das hier nicht nur einfach Werbung „geschaltet“ wird. Tolle Hilfe bietet diese Seite, zumindest für mich^^.

  4. Beckenbauer

    Habe bislang schon mit vielen Moosvernichtern auseinander setzen müssen, dabei ist mir doch die Hausküche absolut entfallen.
    Habe auf anderen Internetforen, bzw. -seiten noch nie einen Moosvernicht rasen test zu Haushaltsmittel, welche man meist immer parat hat, gelesen. Sehr schöne Idee.

  5. QuinchInch

    Sehr empfehlenswert ist auch, nach meinen bisherigen Erfahrungen, der Moosvernichter Rasen Quinoclamin.
    Das Quinoclamin selbst ist eine chemische Gruppe der Chinone.
    Ihre Wirkung ist ziemlich klar, denn sie werden als Herbizide oder Algizide verwendet. Demnach sollte man einen Blick darauf werfen ob womöglich Quinoclamin im Vernichter enthalten ist.

  6. Flo Wolff

    Wenn es um Moos geht, dann bin ich immer noch ein treuer Anhänger der Mossvernichter Rasen von Wolf.
    Die Produkte haben zwar ihren Preis, da es sich ja um eine Marke handelt, aber das Geld ist es mir auch wert, bevor ich den Rasen mit irgendwelchen billigen und qualitativ minderwertigen Vernichter zu nichte mache. Die Anstrengungen die man in so eine Grünfläche legen muss, sind mir dann doch etwas zu hoch um womöglich nochmal bei 0 anzufangen.

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