Staudenhalter – rund / halbrund aus Metall oder Kunsstoff

Ein Staudenhalter ist eine sehr nützliche und schöne Angelegenheit, wenn Sie Ihre Pflanzen stilvoll stützen wollen. Einige Gärtner verwenden Kabelbinder oder auch einfach nur ein Seil, um Büsche und andere Pflanzen im Zaun zu halten.

Diese Methoden beschädigen unsere grünen Freunde jedoch nicht nur, sondern sehen auch nicht so toll aus. Immerhin ist der Garten für viele der schönste Ort und vor allem im Sommer verbringen wir hier sehr viel Zeit. Zudem können Staudenhalter meist geöffnet werden, falls der Busch breiter wird, um sich komplett zu entfalten. Doch welcher Staudenhalter ist der Richtige und kann dieser auch selbst gebaut werden?

Staudenhalter kaufen oder improvisieren?

Nicht jeder ist handwerklich geschickt und vor allem Schmiedearbeiten sind heutzutage nicht sonderlich geläufig. Immerhin sollte der Staudenhalter bevorzugt aus Metall bestehen, damit die Stauden auch gut gehalten werden können. Schmiedearbeiten sind jedoch nicht unbedingt notwendig, denn wer sich mal im Keller oder auf dem Dachboden umschaut, findet eventuell Elemente die als Staudenhalter herhalten können.

Vor allem metallene Ringe können somit ganz einfach auf einen Busch aufgezogen werden und schon hat man den idealen Staudenhalter. Ebenso kann man natürlich auch einen alten Autoreifen als Pflanzenstützen verwenden. Man schneidet den Reifen hierfür einfach in dünnere Ringe und schon kann man nicht einmal mehr erkennen, dass es sich früher um einen Autoreifen gehandelt hat.

Fahrradreifen oder Schläuche können übrigens ebenso prima als Staudenhalter fungieren. Der eigenen Kreativität sind schließlich keine Grenzen gesetzt. Wer jedoch Geld investieren möchte, sollte selbstverständlich in den Baumarkt gehen und sich dort seinen Staudenhalter aussuchen. Dies ist immerhin die professionellste Lösung und die Dinger kosten auch nicht die Welt. Im Internet gibt es ebenfalls viel Auswahl.

Staudenhalter als Wachstumshilfe legen

Vor allem Rittersporn oder Pfingsrosen benötigen Stützen, damit diese bestmöglich wachsen können und nicht etwa auf den matschigen Boden umkippen, wenn es gewittert oder stark regnet. Viele Gärtner nutzen daher Staudenhalter, um diesem Phänomen entgegenzuwirken. Dies ergibt auf jeden Fall Sinn, denn man sollte sich vor Augen halten, wieviel Arbeit in z. B. eine eigene Rosenzucht fließt. Hobbygärtner wissen genau wovon die Rede ist.

Wenn man sich intensiv um den eigenen Garten kümmert und ein Gewitter zerstört alles auf einmal, dann ist es in etwa so, als würde ein Handwerker ein Haus bauen und dieses stürzt kurz darauf ein. Immerhin wird viel Liebe und Zeit investiert und daher sollte man alles möglichst sicher befestigen, damit es nicht zu einem Tohuwabohu kommen kann.

Staudenhalter sind jedoch nicht nur bei Wind und schlechtem Wetter nützlich, denn einigen Stauden bringen eine Menge Gewicht auf die Waage und irgendwann können die Triebe die großen Blüten oder Früchte einfach nicht mehr halten und benötigen daher eine Stütze. Diese kann aus allem Möglichen bestehen, jedoch nutzen die meisten Hobbygärtner und Experten im Gartenbereich Metall oder auch Plastik. Stützstäbe und Ringe sind dabei die beliebtesten Objekte in diesem Bereich.

Sie sollten jedoch gut planen, damit auch alles zu Ihrer vollsten Zufriedenheit verläuft und Ihr Plan die Staudenhalter sinnvoll einzusetzen auch aufgeht. Bedenken Sie nämlich, dass Sie zum Beispiel Staudenhalter Ringe zu Beginn der Wachstumszeit als Wachstumshilfe anbringen sollten, da die Pflanzen ansonsten nicht hineinwachsen können.

Wenn Sie die Ringe anfangs möglichst weit unten angebracht haben, müssen Sie diese jedoch nach oben hin verschieben, sobald die Pflanzen höher werden. Dies ist nur dann zu bewerkstelligen, wenn Sie genau auf das Pflanzenwachstum achten und diese Aufgabe nicht nur halbherzig, sondern fachgerecht erledigen. Die Zeit von der die Rede ist, ist selbstverständlich der Frühling und der Sommer.

In diesem Zeitraum machen die meisten Pflanzen einen großen Schuss nach oben, sodass Sie die Ringe die Sie am Anfang um das junge Pflänzchen gelegt haben nun ständig anpassen müssen. Ansonsten breiten sich die Äste und Ranken nach links und rechts aus und nehmen somit mehr Platz ein, als Ihnen lieb ist. Der Vorteil von Ringen gegenüber Stützstäben ist, dass die Stauden sich nicht so stark ausbreiten können.

Es ist übrigens absolut nicht empfehlenswert, die Ringe erst später anzubringen, wenn die Blumen und anderen Pflanzen bereits voll ausgewachsen sind und prächtige Blüten und Früchte tragen. Selbstverständlich ist es zwar möglich, jedoch besteht die große Gefahr, dass Sie die kleinen Freunde beschädigen und Knospen die eventuell noch aufblühen würden, somit abfallen könnten. Ebenso könnten Äste abbrechen und die Pflanze muss diese Stellen vorerst reparieren, bevor Sie weiterwachsen kann.

Staudenhalter geben Ihren Pflanzen Halt

Hinweis: Einen Wachstumsstopp können Sie vermeiden, indem Sie vorsorgen und die Staudenhalter anbringen wenn die Pflanzen noch jung sind.

Graben Sie den Staudenhalter möglichst tief in den Boden

Wenn Sie den Staudenhalter als Stütze nutzen und ein Rankgerüst oder eine andere Metallstütze verwenden möchten, dann müssen Sie ebenso einen wichtigen Hinweis beachten: Setzen Sie Ihre Staudenhalter möglichst tief in den Boden, denn bei Regen werden einige Büsche und Stauden extrem schwer und Ihre Konstruktion könnte kippen oder sogar kaputt gehen.

Das ist schon sehr vielen Hobbygärtnern passiert, da Sie die Staudenhalter nicht richtig verankert und die Dinger lediglich 10 – 20 Zentimeter in den Boden gesteckt haben. Machen Sie es gleich richtig und graben die Staudenhalter mindestens 35 Zentimteter tief in den Boden. Passen Sie jedoch unbedingt auf, dass Sie junges Wurzelwerk dabei nicht beschädigen. Bei einer größeren und ausgewachsenen Pflanze ist das nicht so schlimm, denn diese regeneriert sich schnell.

Bei jungen Pflanzen könnte dies jedoch durchaus nicht sogut ankommen, da sie ihre Wurzeln erst ausbilden und es zu einem Wachstumsstopp kommen könnte. Größere Stauden haben manchmal extrem hartes Wurzelwerk, welches nahezu undurchdringlich ist. Hierfür müssen Sie sich etwas Kreatives einfallen lassen, damit die Staudenhalter auch richtig halten. Eventuell klopfen Sie hierfür vorerst einige kleine Stellen mit einem Hammer frei, damit die Staudenhalter gut halten können.

Dies empfiehlt sich jedoch wirklich nur bei großen uns ausgewachsenen Pflanzen. Diese sollten ohnehin mit einer Stützkorsette oder einem richtigen Gitter ummantelt werden. Diese Staudenhalter sind nämlich die effektivsten, wenn Sie nicht möchten, dass sich die Äste überall im Garten ausbreiten. Lupinen, Margeriten und verschiedene Astern neigen nämlich stark dazu und sollten daher nicht nur mit einem Ring, sondern mit einem richtigen Staudenhalter Gitter umzäunt werden.

Immerhin sind gerade diese Gräser sehr anfällig dafür zu brechen, wenn der Wind zu stark weht oder ein Sturm tobt. Damit Sie diese gut schützen können, benötigen Sie unbedingt einen stabilen Staudenhalter.


Staudenrittersporn

Heute sind die verschiedenartigsten Kulturformen der bis zu 2 m hoch werdenden Staude bekannt. Sie haben ungefüllte oder gefüllte, in blauen oder rötlichen, auch weißen oder rosa Farbtönen vorkommende Blüten, die am Ende der hohen Stängel in langen Trauben angeordnet sind.

-> Staudenrittersporn Ratgeber


Staudenphlox

Phlox paniculata L. ist eine über 1m hohe Staude mit breit-lanzettlichen oder elliptischen Blättern. Die purpurroten Blüten stehen in großen Dolden zusammen und haben bei den heutigen Sorten rote Farbtöne zwischen Weiß und Violett. Es werden 3 Blütezeitgruppen unterschieden mit Vollblüte ab 1. Julihälfte, ab 2. Julihälfte und ab August.

-> Staudenphlox Ratgeber

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